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Kommentare zu:
Einer der schönsten schwulen Filme wird 70 Jahre alt


#1 HugogeraldAnonym
  • 21.06.2020, 09:55h
  • Danke für den Hinweis.
    Es ist ein Wahnsinn, wie weit die Kunst bereits vor 70 Jahren war.
    Der Film hat mich so mitgenommen, dass ich mir den Schluss nicht ansehen kann
    Aber so schön
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#2 FelixAnonym
  • 21.06.2020, 15:09h
  • Eine Frage an die Filmexperten hier:

    Vor vielen vielen Jahren kam der Film mal auf Arte. Und da wurde, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, am selben Abend noch ein schwuler Film gezeigt. Der war ebenfalls schwarz-weiß, wirkte aber neuer. Er war vermutlich ein deutscher Film und es kann sein, dass er in Berlin spielte.

    Ich habe nur noch eine Szene im Kopf:
    ein junger Mann (meines Wissens mit lockigem Haar und Brille) saß auf einer Matratze und holte sich gerade einen runter (natürlich nicht sichtbar, war ja kein Porno, sondern ein Spielfilm). Da rief ein Kumpel an und sagte sowas wie "Habe ich Dich beim Wichsen gestört?" Darauf antwortete der andere "Ja".

    Weiß jemand, welcher Film das ist? Ich suche seit Jahren nach dem Titel und wäre sehr dankbar, wenn mir da jemand helfen könnte.
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#3 NevermindAnonym
#4 Erwin In het PanhuisAnonym
#6 stromboliProfil
  • 21.06.2020, 20:28hberlin
  • Antwort auf #1 von Hugogerald
  • wie immer vom autor ein profund-liebevolles porträt geliefert.. herzlichen dank!

    "Es ist ein Wahnsinn, wie weit die Kunst bereits vor 70 Jahren war."
    Es ist aber auch wahnsinn, wie wenig weit die gesellschaft gekommen ist, um dieses werk ohne ihre bigotte , antisexistische wahrnehmung, als teil ihrer kultrellen emanzipation anzuerkennen...
    Immer noch die selben sprüche und schwitzigen finger beim sich empören auf foren & heteronormierten meinungsschleudern.

    Als ich den film das erste mal sah ( ffm im von hilmar hofmann gegründeten filmmuseum ) im beisammensein mit einigen der rotzschwulfilmgruppe, standen mir tränen in den augen...

    "...sehnte sich Kenneth Anger in einem Interview von 2004 nach der "kastrierten Schrillheit" von "Queer as Folk" nach einer Rückkehr zur Outlaw-Poesie von "Un chant damour", der nicht nur als ein Meilenstein der schwulen Rebellion, sondern auch als sinnlicher Ausdruck des Begehrens gewürdigt wird. "Un chant d'amour" sei, so Croce, eine revolutionäre Vision der Emanzipation durch Sinnlichkeit und ein Lied der universellen und ewigen Liebe."

    "" nach der "kastrierten Schrillheit" von "Queer as Folk" " ; wie hellsichtig angesichts der mittlerweile oft emotional/sinnlich nur aufgeblähten filme zu schwuler /lesbischer liebe mit wenigen ausnahmen
    wie z.b "moonlight".
    Und ja: wie anders wären filme gewesen die von schwulen für schwule gedreht.. siehe

    www.queerty.com/lee-daniels-couldnt-stand-watch-brokeback-mo
    untain-15-years-heres-20200620?utm_source=Queerty+Subscriber
    s&utm_campaign=7a059e8bcd-20200620_Queerty_Newsletter&am
    p;utm_medium=email&utm_term=0_221c27272a-7a059e8bcd-4320
    21059


    "I saw it, like, 15 years later and Ang Lee did a really great job, Daniels admits. As a matter of fact, he did it in a way that was palatable for many heterosexuals around the world. I would have probably been more in your face with it, and he did it in a different perspective, so kudos to him. And I told him that."
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#7 FelixAnonym
  • 22.06.2020, 08:25h
  • @Neveremind:
    @Erwin in het Panhuis:
    @antos:

    Ich danke Euch allen vielmals für Eure Informationen zum gesuchten Film.

    Tausend Dank.

    Das hat mir wirklich sehr geholfen.
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#8 Feuriger BengelAnonym
  • 22.06.2020, 22:54h
  • "Ein anderer User nimmt solche Kommentare explizit in Schutz und betont, dass kritische Rezensionen von "Un chant d'amour" nicht schon allein deshalb illegitim seien, bloß weil sie von einem homophoben Rezensenten stammten ("A reviewers homophobia shouldn't delegitimize a film depicting homoeroticism"). Nach dieser Äußerung dürfte ein homosexueller Rezensent einen heterosexuellen Liebesfilm nur deshalb ablehnen und kritisieren, weil er den Sex zwischen einem Mann und einer Frau abscheulich findet."

    Ich halte die Interpretation für eine Missdeutung. Meine Übersetzung wäre "Die Homophobie eines Rezensenten sollte einem Film, in dem Homoerotik dargestellt wird, nicht die (Daseins-)Berechtigung nehmen". Sprich: Selbst wenn der Rezensent homophob ist, sollte er sich auf den Film einlassen können.
    Es wird also nicht die Homophobie der Rezensenten in Schutz genommen, sondern, ganz im Gegenteil, die Filmkunst an sich, unabhängig davon, ob in einem Film Heteroerotik oder Homoerotik dargestellt wird.
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