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Von Aids und Öfen

Mel Gibson weist Vorwürfe von Antisemitismus und Homophobie zurück

Winona Ryder hat erneut darüber gesprochen, mit welchen anti-jüdischen und anti-homosexuellen Ansichten Mel Gibson angeblich auf Partys prahlt. Der tief religiöse Schauspieler behauptet aber, dass seine Kollegin lügt.


Mel Gibson in der Filmbiografie "The Professor and the Madman" aus dem Jahr 2019

Der 64-jährige Hollywoodstar Mel Gibson hat jüngste Vorwürfe seiner 48-jährigen Kollegin Winona Ryder über angebliche gegen Juden und Homosexuelle gerichtete Äußerungen ihr gegenüber kategorisch zurückgewiesen. "Dies ist 100 Prozent nicht wahr", teilte ein Sprecher von Gibson in einem Statement mit, das der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch (Ortszeit) vorlag. Ryder habe schon vor zehn Jahren in Interviews gelogen und nun würde sie wieder lügen, hieß es in der Mitteilung.

Ryder ("Stranger Things") hatte in einem Interview mit der britischen "Sunday Times" über einen angeblichen Vorfall in den Neunzigerjahren auf einer Party in Hollywood gesprochen. Gibson habe ihr und einem Bekannten gegenüber antisemitische und homophobe Bemerkungen gemacht. So habe der australischstämmige Amerikaner zu einen schwulen Freund Ryders gesagt: "Oh, Moment mal, kriege ich jetzt Aids?" Zur ihr selbst habe Gibson mit Blick auf ihre jüdische Religion erklärt: "Bist du dem Ofen entkommen?" 2010 hatte sich die Schauspielerin im Magazin "GQ" bereits ähnlich über Gibson geäußert (queer.de berichtete).

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Viele Skandale um Gibson

Gibson, der durch Blockbuster wie "Mad Max", "Lethal Weapon" oder "Braveheart" bekannt ist, war im Laufe seiner Karriere häufiger in die Schlagzeilen geraten, darunter durch antisemitische Pöbeleien, Alkoholexzesse und Streitereien mit Partnerinnen.

2006 war er in Kalifornien nach einer Festnahme wegen Trunkenheit am Steuer der Polizei gegenüber ausfallend geworden. Einige seiner Schimpftiraden, darunter antisemitische Äußerungen, kamen ans Licht. Jüdische Gruppen kritisierten den Schauspieler, Gibson entschuldigte sich später. Der bekennende Katholik und Regisseur des unter fundamentalistischen Christ*innen beliebten Kreuzigungsfilms "Die Passion Christi" räumte damals ein, seit Jahrzehnten gegen seine Alkoholsucht zu kämpfen. Er bedaure seinen Rückfall und die "verachtenswerten" Bemerkungen bei seiner Festnahme zutiefst. (dpa/dk)



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#1 Pink FlamingoAnonym
  • 25.06.2020, 13:39h
  • Sorry, egal ob diese Vorwürfe stimmen, oder auch nicht, ich konnte diesen Schauspieler noch nie leiden. Wenn er, wie ich hier entnehmen kann zutiefst religiös ist, dann kommen mir schon Zweifel über seine Behauptung alles sei nur erlogen.
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#2 Peck_SProfil
  • 25.06.2020, 13:56hFrankenthal
  • Exzessiver Glaube, kombiniert mit Alkoholsucht... Ich denke ich bin da eher bei Ryder.
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#3 KenshiroProfil
  • 25.06.2020, 14:45hBerlin
  • Schaut euch Beaveheart an, besonders Edward II. Dann wisst ihr das es stimmt was Ryder sagt.
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#4 KenshiroProfil
#5 Schwulenklatschen a la HollywoodAnonym
#6 KrionosAnonym
#7 KrionosAnonym
  • 25.06.2020, 16:56h
  • Antwort auf #5 von Schwulenklatschen a la Hollywood
  • Schwule wurden zur damaligen Zeit halt nicht auf Händen getragen. Lies mal was sie mit Eduard 2. gemacht haben, in Anlehnung daran, dass er seine Homosexualität recht frei ausgelebt hat. Und als König und Taktiker war er auch nicht die hellste Leuchte.

    Der Film ist historisch angelehnt und in diesem Zusammenhang muss man diese Handlungen auch sehen.
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#8 dellbronx51069Anonym
  • 25.06.2020, 17:55h
  • Ist ja bekannt das der Typ Alkoholiker ist.
    Und was passiert wenn ein ganzes Land sich kollektiv die Sozialkompetenz wegsäuft sieht man in Russland. Lebenserwartung 58 Jahre bei Männern deswegen. Traurig.
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#9 ColonelAnonym
  • 25.06.2020, 18:22h
  • Antwort auf #8 von dellbronx51069
  • Hat nichts mit Gibson zu tun aber die Lebenserwartung russischer Männer beläuft sich je nach Referenzquelle auf zwischen 64 und 67 Jahre. Auch nicht besonders hoch, richtig, aber doch bedeutend höher als diese 58-Jahre-Legende. Und die Umstände und Faktoren dafür sind komplex und längst nicht nur auf Alkoholmissbrauch zurückzuführen.
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#10 KenshiroProfil
  • 25.06.2020, 20:07hBerlin
  • Antwort auf #6 von Krionos
  • Er hat ihn als weinerlichen, weibischen Schwächling dargestellt, weil er schwul war. Den ganzen Film wird vermittelt mit christlicher Heiligkeit seitens Gibson durch Wallace Krieg geführt und alles er macht ist super, er pimpert auch die englische Königin, weil ist ja schwul. Mal abgesehen davon das der ganzen Film historische grobe gewollte Fehler hat.
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