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Kommentare zu:
Kirche verunglimpft LGBTI als "die neuen Wölfe im Schafspelz"


#1 TimonAnonym
  • 27.06.2020, 10:35h
  • Die Kirche wird sich niemals ändern...

    Gegen Hassprediger hilft nur Kirchenaustritt.

    www.kirchenaustritt.de/

    Wie sagte mir mal jemand:
    "Ich bin aus diesem unchristlichen Verein ausgetreten, gerade weil ich Christ bin."
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#2 Ralph
  • 27.06.2020, 10:48h
  • Antwort auf #1 von Timon
  • Die Austrittszahlen entwickeln sich gut. Die beiden Großkirchen stellen seit diesem Jahr nur noch eine knappe Mehrheit der Bevölkerung. Es ist zu erwarten, dass die Zahl ihrer Mitglieder nächstes, spätestens übernächstes Jahr unter die Hälfte absinken wird. In keinem vertretbaren Verhältnis zu den Zahlen stehen die Privilegien und staatlichen Förderungen, die diese Organisationen ohne Verpflichtung zur Achtung von Menschenwürde und Grundrechten nach wie vor kassieren.

    Nebenbei: Bei diesem Plakat hanelt es sich nicht um eine Polemik, sondern um Volksverhetzung. Eine soziale Gruppe wird zum Volksfeind erklärt, der die gesellschaftliche Ordnung zerstören will. Ganz genau so haben es die Nazis mit den Juden gemacht.
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#3 Pink FlamingoAnonym
#4 TimonAnonym
#5 Yeoj_Profil
  • 27.06.2020, 11:33hFFM
  • Immerhin hat die Prandtauerkirche mit diesem Aushang indirekt eingestanden: Der ganze Rest in ihrem Verein besteht aus blöden Schafsköpfen - wenngleich diese subtile Zweit-Message vom Initiator gewiss eher ungewollt eingewoben worden ist...
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#6 Homonklin_NZAnonym
  • 27.06.2020, 13:19h
  • Das könnten sich die grade von so Gruppen wie AfD abgeschaut haben, erst mit etwas völlig Unverhältnismäßigem provozieren, dann gucken, was die Bevölkerung davon hält, und im Notfall wieder zurück rudern. Irgendwie agieren diese faschismusverwandten Knilche alle gleich.

    Das Bild beleidigt außerdem auch Wölfe, die unter der Sichtweise vieler Kirchlichen mit Bösartigkeit behängt werden.

    Dabei könnten die ihre wahrhaftige Bösartikeit in sich selbst finden, würden sie endlich direkt in einen Spiegel blicken. Da haben sie dann das Gesicht der viel verdammten "Dämonen" und des "Teufels".
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#7 MichaelTh
#8 DramaQueen24Profil
  • 27.06.2020, 13:56hBerlin
  • Gab es in St. Pölten nicht einen Bischof, der von Seminaristen nicht die Finger lassen konnte?
    Es zeugt von Doppelmoral, wenn man uns als "Wölfe im Schafspelz" bezeichnet, die wirklichen Wölfe im Schafspelz, pädosexuelle Priester, aber laufen lässt, indem man sie in andere Gemeinden oder Diözesen versetzt.
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#9 Alexander_FAnonym
  • 27.06.2020, 15:01h
  • Antwort auf #8 von DramaQueen24
  • Die Katholen gehen eben mit dem Mut der Verzweiflung in eine letzte Offensive, nachdem schon jedes letzte Feigenblatt gefallen ist. Es ist eigentlich schon ein Bild für die Götter, denn diese Versuche ähneln einem nackten Greis, der mit einem Spielzeuggewehr bewaffnet versucht, gegen einen Panzer anzurennen.
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#10 Miguel53deProfil
  • 27.06.2020, 18:56hOttawa
  • Die Entschuldigung der Diözese kann man nicht ernst nehmen. Die Katholische Kirche versucht da, wo es nicht anders mehr möglich ist, die Rolle der Guten zu spielen.

    Da, wo sie nach Herzenslust toben können, sind sie begeistert auf der Seite der Demagogen. Siehe in Afrikanischen Staaten und auch aktuell mal wieder in den USA. Siehe auch in Polen, als Partner der neo-nazistischen PiS Partei.

    Zum Glück ist es vorbei mit Glanz und Herrlichkeit. Zumindest in Deutschland. Die Austrittswelle läuft und läuft. Und bei den Katholen noch weit stärker, als bei den Evangelen.
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#11 The Big Red DevilAnonym
  • 27.06.2020, 20:20h
  • Ich bin auch grad aus dem Verein ausgetreten, aber eher aufgrund der gelebten Diskriminierung, die ich dort genießen durfte....

    Angeschrieben wurde ich von dieser Sekte immer mit meinen Deadname, also Herr J.B. , meine Taufurkunde wollten sie nicht ändern, weil es ein Sakrileg gewesen wäre..., entsprechend konnte man dann auch nicht mich als Frau Y.B. anschreiben...., jedoch wenn es um die Kirchensteuer ging, die man gerne haben wollte, da kannten sie die Frau Y.B. doch auf einmal...., ich jedoch denke, wer unfähig und nicht willens ist, mich als Frau zu akzeptieren, außer wenn es ums Geld geht, der wird mein Geld nicht bekommen und um an eine höhere Macht zu glauben, benötige ich keine Kirche.

    End of Story.
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#12 Ralph
  • 28.06.2020, 10:55h
  • Antwort auf #3 von Pink Flamingo
  • Heute ist der Kirchenaustritt ja auch kein Problem mehr. 2003 in RLP war das noch anders. Solche Verwaltungsvorgänge gehen allesamt über EDV-Programme. Da das Land RLP aber die Lebenspartnerschaft nicht anerkannte und der Familienstand in die Maske eingegeben werden musste, war verpartnerten Schwulen und Lesben der Kirchenaustritt faktisch verboten. Seit meiner Verpartnerung hieß mein Familienstand amtlich "ungeklärt", und so stand das auch in allen Registern, in die der Familienstand eingetragen wird. (in anderen Ländern wäre es "Lebenspartnerschaft" gewesen). Der Leiter des Standesamtes entschied damals, den Vorgang handschriftlich zu beurkunden und mit entsprechendem Begleitschreiben an Finanzamt und Landeskirche weiterzuleiten sowie die Sache auf Wiedervorlage zu legen, sollte das Land die Lebenspartnerschaft irgendwann doch noch anerkennen und seine EDV-Programme entsprechend anpassen (das geschah erst mehrere Jahre später, als Kurt Beck die Stimmen der Grünen brauchte, um Ministerpräsident bleiben zu können).
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