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Kommentare zu:
Homo-Gurke für das NRW-Innenministerium


#1 ElfolfProfil
  • 27.06.2020, 15:48hHamburg
  • Der Gruß sagt doch alles. Ihr dürft schwul sein, aber bitte nicht so, dass die konservativen alten Männer daran Anstoß nehmen müssen. Schön unauffällig und gesittet. Sonst muss die Polizei tatsächlich wieder eingreifen. Also nett bunt, aber bloß keine Ferkelei, oder das, was die Hete sich darunter vorstellen könnte.
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#2 felix-baerlinAnonym
  • 27.06.2020, 16:33h
  • Wenigstens war der Gruß gut gemeimt und ehrlich. Vielleicht zeigt er, dass wir noch viel mehr verstehen müssen, wie Polizei und Konservative ticken. Durch den gemeinsamem Austausch und nicht eine Abschottung in der eigenen Online-Bubble, Community oder dem Corps besteht die Chance auf Fortschritt.
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#3 saltgay_nlProfil
  • 27.06.2020, 17:41hZutphen
  • Ach ja, der Felix-Berlin darf sich jetzt ein Bienchen eintragen für seine Solidarität mit rechter Gesinnung. Braver Untertan.

    Mir ist das absolut kotgleich, was dieser fragwürdige Innenminister, der bereits für eine Reihe von Skandalen verantwortlich ist, von sich gibt. Wer von der Rechtsprechung fordert, dass sie auch dem gesunden Volksempfinden Rechnung tragen müsse, der stellt sich außerhalb des demokratischen Rechtstaates. Da hilft auch keine spätere Entschuldigung, man sei missverstanden worden. Als Studienrat hat er ja gelernt sich zu konzentrieren bei dem, was er sagt. Das ist eine Grundvoraussetzung für diesen Beruf und ansonsten fällt er ja auch durch außergewöhnliche Redegewandheit auf.

    Alles, was dieser merkwürdige Herr so von sich gibt, ist eh' wertloses Gequatsche und ob der nun ein Grußtweet zum CSD schreibt, oder in China fällt ein mit Corona infizierter Sack Reis um, ist von der Bedeutung dasselbe.

    Was zu tadeln ist, dass dieser Herr ein Verfassungsfeind ist und seine Position dazu ausnutzt um durch grundgesetzwidrige Polizeigesetze die freiheitlich-demokratische Grundordnung in einen Polizeistaat zu verwandeln. Man denke bitte daran, was dem jüdischen Professor aus New York im Bonner Hofgarten passierte. Es zeigt deutlich, wie er sich seinen totalitären Staat vorstellt. Alles andere sind nichts weiter als Propagandalügen.
    Seine Devise: Aber wenn ich die Wahl habe, einen mit einer falschen Nachricht vielleicht einen Tag zu lange im Gefängnis zu haben, oder zu verhindern, dass eine Bombe hochgeht und 100 Menschen tot sind, dann entscheide ich mich dafür, das Leben der Menschen zu sichern. Man beachte die feinsinnige Abwägung. Es ist also seiner Meinung nach in Ordnung einfach jemand einzusperren um einer eventuellen zukünftigen Straftat zuvor zu kommen. Das hieß "Schutzhaft" in der Zeit von 1933 - 1945. Verdachtsjustiz - eine aparte Form der Beugung des Rechtes. Er kann sich sein Grundgesetz nehmen und auf den berühmten polizeilichen taz-Müllhaufen werfen. Damit zeigt er wenigstens ehrlich, was er vom demokratischen Rechtstaat hält.

    Reul ist und bleibt ein Greuel für die Demokratie.
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#4 Ralph
  • 27.06.2020, 17:54h
  • Da ist nichts misszuverstehen. Eure Drohung ist angekommen, Laschet und Reul.

    So schwer es manchem fallen mag, das einzugestehen, aber mit einem Kanzler Söder wären wir besser bedient als mit einem Kanzler Laschet.

    Nebenbei: Reul ist verantwortlich dafür, dass in Fällen von Kindesmissbrauch seine Polizei Beweise "übersehen", beiseite geschafft oder vernichtet hat. Das ist Sitte in NRW unter der CDU.
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#5 stephan
  • 27.06.2020, 18:05h
  • Ein Unionspolitiker halt! Und schlicht und ergreifend nicht mehr fähig dazuzulernen! Er hielt seine Gruß bestimmt für genial!
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#6 TobiAnonym
#7 goddamn liberalAnonym
  • 27.06.2020, 19:36h
  • Antwort auf #4 von Ralph
  • "So schwer es manchem fallen mag, das einzugestehen, aber mit einem Kanzler Söder wären wir besser bedient als mit einem Kanzler Laschet."

    Würde ich auch vermuten, Söder hat jedenfalls meines Wissens keine 'rechte Hand' aus dem Opus-Dei-Milieu.

    de.wikipedia.org/wiki/Nathanael_Liminski

    de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Liminski

    Er verteidigte vehement die Haltung Papst Pius' XII. zur Verfolgung und Vernichtung der Juden im Nationalsozialismus gegen Rolf Hochhuths Kritik im Stück Der Stellvertreter, das er als Hetze bezeichnete.[13]

    2008 hielt er die Laudatio auf Ellen Kositza, als dieser für ihr Buch Gender ohne Ende der Gerhard-Löwenthal-Preis verliehen wurde.[14]

    Des Weiteren übersetzte Liminski den Abschiedsbrief des rechtsintellektuellen Schriftstellers Dominique Venner auf der Webseite der Jungen Freiheit.[15] Liminski ist regelmäßiger Kolumnist der Jungen Freiheit. (wiki)
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#8 wachsamAnonym
#9 DaumenhochAnonym
#10 Ralph
  • 28.06.2020, 10:35h
  • Antwort auf #9 von Daumenhoch
  • In der Regel ist die Zitation des Grundgesetzes in der Tat nicht zu beanstanden. Hier aber hat man genau jene Stelle ausgewählt, die sich gezielt gegen schwule Männer richtet. Nur in einem einzigen Zusammenhang wurden jemals in der höchstgerichtlichen Rechtsprechung einer ganzen sozialen Gruppe Menschenwürde und Grundrechte unter Berufung auf das "Sittengesetz" abgesprochen - in jenem berüchtigten Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 1957 zur Aufrechterhaltung der Schwulenverfolgung nach dem § 175 in der Fassung Adolf Hitlers. Ausgerechnet am CSD ausgerechnet im Grußwort einer Landesregierung ausgerechnet diese Stelle zu zitieren, ist das Übelste, was man sich bei solcher Gelegenheit vorstellen kann.

    Übrigens: Seit Beginn der Antirassismusdebatte wird zu Recht immer wieder darauf hingewiesen, dass maßgeblich nicht die Sicht des Sprechers ist, sondern das Verständnis des Angesprochenen. Wer Schwulen am CSD das "Sittengesetz" an den Kopf knallt, bedroht und beleidigt sie. Kein Minister käme auf die Idee, Juden am Holocaust-Gedenktag mit einem Zitat aus den NS-Rassegesetzen zu grüßen. Schwulen wird Vergleichbares zugemutet. Und wieder sollen wir, die wir das Zitat und seinen Hintergrund ganz richtig verstehen, einem Missverständnis aufgesessen oder ganz einfach zu empfindlich sein. Wie lange müssen wir uns diese Dreistigkeit noch gefallen lassen?!
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#11 seb1983
  • 28.06.2020, 11:47h
  • Bin sicherlich kein Fan der genannten Politiker, aber immer schön auf dem Teppich bleiben.

    Selbst geschrieben hat er den Tweet sicherlich nicht, vielleicht war es ein Staatssekretär, vielleicht auch der Praktikant der sich "um diesen neumodischen online Kram" kümmern muss.
    Im Bestfall hat er es vorher noch autorisiert, aber auch da habe ich meine Zweifel.

    Öffentlichkeitsarbeit ist zwar mehr als lästig und so ein Tweet schnell raus gehauen, aber wenn dann sollte man es professionell und mit Fingerspitzengefühl machen oder besser mal die Finger still halten.
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#12 Ralph
  • 28.06.2020, 16:58h
  • Antwort auf #11 von seb1983
  • Oh ja, ich weiß, wie so was läuft. In meiner Ausbildung hab ich Briefe an den Bundeskanzler beantwortet, die das Kanzleramt an den Regierungspräsidenten zur Bearbeitung weitergereicht hatte. Meine Entwürfe gingen dann übers Präsidentenbüro ans Kanzleramt und wurden letztlich von Herrn Kohl abgezeichnet oder -wenn die Sache auf kleinerer Flamme gekocht wurde- von einem Referenten. Aber glaube doch niemand, dass mein Stellt-den Bürger-ruhig-Geschwafel nicht vor der Unterschrift von jemandem mit B-Besoldung sowohl in meiner Ausbildungsbehörde als auch im Kanzleramt durchgelesen worden wäre. Einmal kam sogar von fast ganz oben das Lob, diesen Brief könne der Kanzler ja im Bundestag als Rede halten. Damit will ich nicht angeben, es ist nur der Beweis: Diese Leute lesen vorher, was sie unterschreiben! - Bestenfalls lässt sich im vorliegenden Falle vielleicht zu Gute halten, dass man den furchtbaren Hintergrund des "Sittengesetzes" nicht gekannt habe. Den muss man aber kennen.
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#13 FredericAnonym
#14 LaunentAnonym
#15 stromboliProfil
  • 29.06.2020, 08:18hberlin
  • ""Jeder hat das Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit [] soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsgemäße Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.""

    "So lautet halt Artikel 2 (1) des Grundgesetzes, könnte man die Sache abhaken."
    Nix da mit "abhaken!
    Beide anhänge > verfassungsgemäße Ordnung oder das Sittengesetz < sind gummiparagraphen zwecks herstellung heteronormativer vorgaben.
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#16 Ralph
#17 stromboliProfil

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