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Ab 14. Juli auf RTL

Wieder schwuler Kandidat bei "Schwiegertochter gesucht"

Der 29-jährige Gastronom Andrea aus Niedersachsen sucht einen Mann, der ihm "die Stirn bieten kann". Er selbst beschreibt sich als "extrovertiert und temperamentvoll".


Andrea will nicht mehr Single sein (Bild: TVNOW)

In der 13. Staffel der RTL-Sendung "Schwiegertochter gesucht" will Moderatorin Vera Int-Veen wieder einen schwulen Single mit Hilfe von dessen Mutter verkuppeln. Der 29-jährige Gastronom Andrea aus Niedersachsen ist der einzige von fünf Kandidaten, der keine Frau sucht.

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"Ich bin extrovertiert und temperamentvoll – eben ein typischer Italiener", stellt sich Andrea auf der RTL-Homepage vor. "Ich bin ehrlich und direkt, so dass ein Mann bei mir immer weiß, woran er ist. Außerdem bin ich sehr herzlich und gefühlvoll." Als seine Hobbys gibt er Singen, Tanzen, EMS-Training, Kartenspiele, Bowling und Go-Kart-Fahren an.


Andrea mit seiner Mama Lina (Bild: TVNOW)

"Mit Unterbrechungen" sei er seit acht Jahren Single, erklärt Andrea, der noch bei seinen Eltern wohnt. "Ich mag Männer, die authentisch, herzlich und offen sind.", so der Niedersachse. "In einer Beziehung brauche ich einen Mann, der mir die Stirn bieten kann, da ich auch schon mal dickköpfig bin. Ich suche einen feinfühligen, maskulinen Partner, mit dem ich mir etwas aufbauen kann.

Ab 14. Juli immer dienstags zur Primetime

Die neuen Folgen von "Schwiegertochter gesucht" werden ab 14. Juli immer dienstags und erstmals zur Primetime ausgestrahlt. Auf TVNOW gibt es die Folgen jeweils schon eine Woche vorher.

Die Doku-Soap läuft bereits seit 2007 auf RTL. Sie basiert auf dem Konzept, Männer ihnen unbekannte potentielle Partner*innen einladen zu lassen, mit denen sie dann probeweise zusammenleben. Meist wohnen die Kandidaten noch bei ihren Müttern, daher der Titel "Schwiegertochter gesucht". Die Pärchen werden während der gesamten Zeit von einem Kamerateam begleitet, die offen lesbische Moderatorin Vera Int-Veen kommentiert das Geschehen aus dem Off.

Die Sendung wurde in der Vergangenheit immer wieder kritisiert, weil sie die Kandidaten ins Lächerliche ziehe. Auch die Glaubwürdigkeit der Kuppelshow wurde mehrfach infrage gestellt. So kam 2012 heraus, dass ein Kandidat, der in der Sendung einer Frau einen Heiratsantrag machte, bereits mit einem Mann verpartnert war (queer.de berichtete). Den ersten offen schwulen Kandidaten gab es 2016 (queer.de berichtete). (cw)



#1 IckeAnonym
  • 29.06.2020, 10:32h
  • Angeblich wurde das Konzept überarbeitet, Kandidaten sollen nicht mehr ins lächerliche gezogen werden und es gibt keine bekloppten Untertitel mehr der die Kandidaten veralbert. Letztlich aber bei dem schlechten Ruf der Sendung schwer noch hier Glaubwürdigkeit erzeugen zu wollen.
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#2 DejfAnonym