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Polizeibericht

Berlin: Anstelle des Sex-Dates kamen drei Räuber

Ein 34-Jähriger hatte sich am Sonntag mit einem anderen Mann über eine Dating-App verabredet. Vor seiner Wohnungstür standen dann jedoch drei Männer, die ihn bedrohten, verletzten und beklauten.


Am Sonntagabend sollen drei Unbekannte einen Mann in seiner Wohnung in Berlin-Wedding beraubt haben. Dies meldete die Polizei der Hauptstadt am Montag.

Der 34-jährige hatte sich vor dem Vorfall über eine Dating-App mit einer männlichen Person gegen 21.45 Uhr in seiner Wohnung in der Föhrer Straße verabredet. Es sollen dann jedoch drei Männer erschienen sein, von denen keiner dem Mann ähnlich sah, mit dem er das Treffen vereinbart hatte.

Die Tatverdächtigen flohen mit der EC-Karte des Opfers

Das Trio soll den 34-Jährigen laut Polizeibericht in seine Wohnung gedrängt, mit einem Messer bedroht und Geld gefordert haben. Im weiteren Verlauf soll ihm dann einer der Männer mit einem Messer eine Verletzung im Gesicht zugefügt haben. Nachdem der Beraubte seine EC-Karte mit PIN übergeben haben soll, floh das Gespann unerkannt in Richtung U-Bahnhof Amrumer Straße. Nähere Angaben zu den Tatverdächtigen wurden im Polizeibericht nicht gemacht.

Die Gesichtsverletzungen des Beraubten wurden im Krankenhaus ambulant behandelt. Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 1 hat die Ermittlungen übernommen. (cw/pm)



#1 GrummelAnonym
  • 29.06.2020, 14:12h
  • Hoffentlich werden diese üblen Verbrecher gefasst.

    Und es gilt eben nach wie vor: Das 1. Date nie zu Hause sondern im öffentlichen Raum! Wenn man sich nach einem Kaffee im berio oder sonstwo immer noch sicher ist, kann man zum vögeln immer noch nach Hause.
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#2 queergayProfil
  • 29.06.2020, 15:11hNürnberg
  • Wie naiv und weltfremd muß einer sein, wenn er schnell mal aus dem anonymen und unverbindlichen Gaychat-Dschungel-Angebot völlig fremde Leute in seine Wohnung einlädt.
    Dem Sextreff-Chatter hätte noch schlimmeres passieren können. Wenigstens miteinander persönlich telefonieren - nicht nur SMS-Textereien - sollte schon vor Treffvereinbarung obligatorisch sein.
    Auch wenn ein spontaner Wohnungstreff positiv verläuft - mit anonymen Sexplayer - heisst das noch lange nicht, daß vielleicht doch noch später irgendeine böse Überraschung nachkommt.
    Vor allem ältere Gays/Queers dürfen sich nicht einbilden, daß junge Typen gerade auf sie scharf wären - es sei denn, nur auf ihr Vermögen etc.
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#3 TomDarkProfil
  • 29.06.2020, 20:35hHamburg
  • Antwort auf #2 von queergay
  • "Wie naiv und weltfremd muß einer sein, wenn er schnell mal aus dem anonymen und unverbindlichen Gaychat-Dschungel-Angebot völlig fremde Leute in seine Wohnung einlädt."

    Also, das verstehe ich nicht ganz, was du schreibst.
    Ich praktiziere zwar kein Online-Dating, aber ich dachte diese Vorgehensweise wäre so üblich?

    Man kennt nur Bilder und Text von dem anderen und verabredet sich dann doch meist in einer Wohnung. So gesehen ist man sich ja meist irgendwie fremd.

    Ausserdem hat er sich ja nur den einen eingeladen und wurde dann von dem Trio überrumpelt und in seine Wohnung gedrängt.

    Dass man an den Falschen gerät, kann eigentlich jedem passieren, egal ob in der Kneipe, Sauna oder im Park.
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#4 queergayProfil
  • 30.06.2020, 02:37hNürnberg
  • Antwort auf #3 von TomDark
  • Natürlich kann jeder Online-Dating so handhaben wie er eben will. Nur stimmen die präsentierten Profile mitunter gar nicht - werden trotzdem oftmals geglaubt und nicht auf einen Wahrheitsgehalt überprüft.
    Manche erwarten sogar, daß man ihnen einfach so die eigene Wohnadresse mitteilt, damit sie z.B. 30 Minuten später zu einem Sexabenteuer aufkreuzen können. D.h. ein völlig anonymer Internet-Schreiber
    mit evtl. Fake-Profil oder auch z.T. ohne Profilinhalt möchte, daß der andere seine Daten mitteilt, weil er gleich kommen würde. Und er könne selber seine Telefonnummer nicht nennen, weil das momentan nicht möglich sei. Ausreden und Stories gibt es genug. Solches ist leider auch Chat-Realität von heute - und das soll kein Risiko sein?
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#5 Homonklin_NZAnonym
  • 30.06.2020, 08:15h
  • Für mich ist das eine befremdliche Welt. Ohne länger mit einer Person Korrespondenz betrieben zu haben, wobei man Vieles über einander und Lebenspläne, Vorhaben, Hobbies, ggf. gemeinsame Interessen erfährt, kann ich mir Schritt 2 gar nicht vorstellen, den Grummel beschreibt. Sich ganz locker in einem Café oder vielleicht der Strandbar zu begegnen, wobei man einlädt oder eingeladen wird, und dann schon feststellt, wo und wo nicht man clickt.
    ( wahrscheinlich altmodisch, I know )

    Der Mensch in dem Fall war ebenso leichtsinnig wie diese Leute, die auf den Enkeltrick bzw. den Polizei-Trick hereinfallen.

    Parship-Seiten sind auch nicht davor gefeit, falsche Fuffziger zu enthalten, aber da wird das wenigstens noch so gut wie machbar umgangen.
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#6 saltgay_nlProfil
  • 30.06.2020, 08:39hZutphen
  • Online-Dating kann auch im öffentlichen Raum ein Risiko sein. Abgesehen von den netten Überraschungen, was jüngeren Bekannten von mir passiert ist, die einen Gleichaltrigen vom Zug abholen wollen und der da aussteigt ist ein Tattergreis, der meint, man könne es ja doch miteinander treiben, wo man doch schon so weit gereist sei und er nun einmal vorort wäre.
    Ein Anderer erlebte dieses im Cafe, wo der lover gut sein Großvater hätte sein können.

    Es gibt keine Patentrezepte für ein sicheres Dating. Faker in Chats zu enttarnen ist nicht ganz einfach, es erfordert verschiedene Fähigkeiten, die nicht Jeder besitzt. Ein guter Tschekist ist in diesem Fall deutlich im Vorteil. Aber das Angebot an entsprechenden Ausbildungsstätten ist ja seit 30 Jahren immer geringer geworden.

    Doch sind in den Straftaten Erwachsene die Opfer, die zuvor um das Risiko wussten. Sie haben sich der Gefahr ausgesetzt, weil sie eigenverantwortlich handelten.

    Das Strafgesetzbuch ist kein Präventionsinstrument, sondern eine Anleitung wie mit überführten Straftätern zu verfahren ist, um die Gesellschaft vor einer Wiederholungstat zu schützen. Das erscheint selbstverständlich - aber Justiz- und und Innenminister erwecken den Eindruck, dass die von ihnen erlassenen Gesetze die eventuell möglichen Opfer vor den Tätern schützen.

    Das dumme Wählervolk fällt auf diese Strategie herein. Es lässt sich also wie Kleinkinder am Gängelband einer korrupten Regierung leiten und stimmt immer freudig Gesetzesänderungen zu, die ihnen sämtliche Freiheiten nehmen. Denn die Gesetze sind ja zu ihrem Schutz vor Übeltätern.

    Die Überzeugung eines jeden Täters ist aber durch das Strafgesetzbuch nicht zu sanktionieren.
    Denn jeder Täter geht davon aus, dass er nicht erwischt wird. Risikoabwägungen spielen eine unbedeutende Rolle wie man es in Staaten sieht, die noch eine Todesstrafe kennen.
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#7 mactorProfil
  • 30.06.2020, 10:52hBerlin
  • Schön leichtsinnig.
    Ich würde NIE einen neuen fremden z.b. Grindr Date als erstes meine Wohnung zeigen.

    Ich kann auch nicht verstehen warum man das als Einstieg macht. Vielleicht beim zweiten Date oder so...
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#8 andreAnonym
  • 30.06.2020, 12:26h
  • Antwort auf #7 von mactor
  • Auf reinen "Fi...-Plattformen" gibts kein zweites Date. Das ist nicht vorgesehen und wäre Zufall. Die Leute, die sich dort tummeln, ich früher auch, wissen das. Bei mir gabs nicht mal Frühstück. Duschen war das Maximale. Nur schnell wieder weg, wenn ich befriedigt war. Habe oft Leute auch weggeschickt. Dachte erst nanu, fremder Mensch. Bis sich herausstellte, das war schon der Typ. Nur 20 Jahre älter als auf Foto und 50kg schwerer. Zum Kennenlernen gibts Plattformen die Werbung machen "Alle 5min verliebt sich ein Single....usw". Club-Bekanntschaften haben etwas länger gehalten. Aber nur wegen der gemeinsamen Hobbys und dem Dirty-Sex nach Party.
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#9 So ist dasAnonym
#10 Pink FlamingoAnonym