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Für Sensibilisierung der Mitarbeitenden

Coca-Cola Deutschland hisst die Regenbogenfahne

An 14 deutschen Standorten des Limonaden-Produzenten weht die Fahne der LGBTI-Community.


Maske auf, Fahne hoch: In ganz Deutschland weht neben der rot-weißen Coca-Cola-Fahne auch die Regenbogenflagge (Bild: Coca-Cola)

In den vergangenen Tagen haben Mitarbeitende von Coca-Cola Deutschland die Flagge an 14 Standorten gehisst, darunter auch der Hauptsitz des Unternehmens in Berlin. "Toleranz, Respekt und Diversität gehören seit jeher zu den Kernwerten von Coca-Cola", so die Begründung des amerikanischen Konzerns.

Coca-Cola engagiert sich in Deutschland für Minderheitenrechte: So hat das Unternehmen die "Charta der Vielfalt" und ist seit 2010 Mitglied im "Bündnis gegen Homophobie" des Lesben und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg – insgesamt zählt die Initiative 125 Mitgliedsorganisationen. Intern gibt es bei Coa-Cola Deutschland auch ein Rainbow Network für queere Mitarbeitende, das zu mehr Vielfalt und LGBTI-Sichtbarkeit im Unternehmen beitragen soll.

"Unsere Initiative trägt dazu bei, unsere Mitarbeitenden für LBGTIQ-Themen zu sensibilisieren", erklärte sich Annette Pampel, eine Mitinitiatorin des Netzwerks. "So schaffen wir die Grundlage dafür, dass sich jeder Mensch in unserer Organisation akzeptiert fühlt, unabhängig von seiner Geschlechtsidentität oder sexuellen Orientierung. Ich bin stolz, dass durch unser Netzwerk die Akzeptanz von LGBTIQ im Unternehmen gestiegen ist."

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Ungarn verhängte Geldstrafe für zu homofreundliche Zuckerbrause

Sogar in homophoben Ländern engagiert sich Coca-Cola für Vielfalt: In Ungarn sorgte der Konzern etwa mit einem queeren Werbespot für Boykottaufrufe von Homo-Hassern. Außerdem musste der Konzern eine Geldstrafe für die Kampagne zahlen, weil diese nach Ansicht der homophoben Regierung von Ministerpräsident Viktor Orbán die Jugend gefährde (queer.de berichtete).

In Polen unterstützte die Konzernmarke "Sprite" die Tour eines Aufklärungs-Busses (queer.de berichtete). Anfang des Jahres machte sich Coca-Cola außerdem in der Schweiz für die Einführung eines Gesetzes gegen Homo-Hass stark (queer.de berichtete). Später erhielt ein entsprechender Vorstoß bei einem Volksentscheid eine große Mehrheit (queer.de berichtete). (cw)