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Kommentare zu:
Niederlande wollen auf Angaben zum Geschlecht in Ausweisen verzichten


#1 TamakAnonym
  • 04.07.2020, 23:44h
  • Endlich!

    Ich predige es schon seit Jahren: Anstatt für das dritte und vierte Geschlecht auf Ausweisen zu kämpfen sollten wir uns lieber fragen, was den Staat mein Geschlecht überhaupt angeht.

    Zudem gebe es dann auch keine Möglichkeit mehr, die Ehe im verfassungsrechtlichen Sinne (Mann+Frau) anders zu definieren als im Familienrecht (zwei Personen gleichen oder verschiedenen Geschlechts), wie es eine nicht unbedeutende Anzahl Juristen immer noch befürwortet.
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#2 AnonymAnonym
  • 05.07.2020, 02:03h
  • Dann kann man auch gleich Geburtsurkunden anpassen und statt Mutter und Vater einfach nur noch Elternteil 1 und Elternteil 2 erfassen.
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#3 AutumnProfil
  • 05.07.2020, 07:40hKöln
  • Das ist ein fantastisches Signal!
    Die Niederlanden sind einfach so viel weiter als wir. Schon mit der Eheöffnung, 17 Jahre!!!
    Einfach unglaublich......
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#4 Taemin
  • 05.07.2020, 10:45h
  • Antwort auf #1 von Tamak
  • Mitunter wird in Deutschland noch immer zwischen Ehen gleich- und verschiedengeschlechtlicher Paare unterschieden. Ein Beispiel ist die Einkommensteuer. Hier ist allerdings der Sinn nicht die Diskriminierung von Schwulen und Lesben, sondern die Diskriminierung heterosexueller Frauen. Verfahrensrechtlich sind nämlich Schwule bzw. Lesben nach Alphabet Steuerpflichtige(r) 1 und 2, während bei verschiedengeschlechtlichen Paaren immer der Mann an erster und die Frau an zweiter Stelle steht. - Übrigens ist im Alltag auch die Wortwahl wichtig. Noch immer grassiert das blöde Wort "Homoehe", sogar hier auf dieser Seite. Es gibt keine "Homoehe".
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#5 KaiJAnonym
  • 05.07.2020, 17:43h
  • Antwort auf #1 von Tamak
  • Nach der Urteilsbegründung zur dritten Geschlechtsoption geht ausser einem selbst das Geschlecht niemanden etwas an, weil mensch das Geschlecht selbst bestimmt. Und weil das Geschlecht so anderen nicht mehr erfassbar ist und es ihnen egal sein muss, weil die Geschlechtsdefinition bei einem selbst liegt, ist es anderen auch nicht mehr möglich eine Geschlechterkonstellation für Beziehungen zu definieren und mithin eine sexuelle Orientierung vorzuschreiben. Auch sie muss und kann ihnen bzw. dem Staat nur logischerweise egal sein. Dieses alles so zu schützen, ist Aufgabe des Staates.
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#6 janxAnonym

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