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Kommentare zu:
Wie Corona ein schwules Paar auf der Flucht trennte


#1 Daddy CoolAnonym
  • 05.07.2020, 17:11h
  • Der Bericht macht einen fassungslos.

    Wie können Eltern gesellschaftliche Vorstellungen nur so über die Gefühle ihres eigenen Nachwuchses stellen? Und offenbar sogar über die Einschätzung von Medizinern, Psychologen und einem Imam. Sie sollten nie wieder behaupten, sie liebten ihren Sohn.

    Um spinnerten Kommentaren vorzubeugen: Aus zahlreichen erschütternden Artikeln auf queer.de wissen wir, dass es solche kranken Eltern in vielen Ländern und Religionen gibt. Das entschuldigt und relativiert keine einzige Tat. Aber es enthüllt die Ursachen: mangelnde individuelle Empathie, falsche Ehrvorstellungen, eine homophobe Gesellschaft.
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#2 TimonAnonym
  • 05.07.2020, 17:13h
  • Ich hoffe sehr, dass das für beide gut ausgeht und dass sie bald gemeinsam und glücklich in einem sicheren Land sind.
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#3 TippAnonym
  • 05.07.2020, 18:27h
  • Den angesprochenen Film Welcome to chechnya findet mam derzeit auch auf Youtube. Ich kann nur raten sich ihn anzusehen. Man ist, die verzerrende Technik macht es möglich, bei Fluchtversuchen dabei. Bei der Verzweiflung der Betroffenen. Beim Mut Einzelner. Bei den Konsequenzen auch für die Helfenden. Kein Nachrichtentext über Asyl kann das je beschreiben. Dann die Mutter einer ganzen Familie, die fliehen muss, und ganz banal erzählt, wie ein paar Umstände genügen und plötzlich ist das sicher geglaubte Leben vorbei. Was geschlossene Grenzeb bedeuten können wir wohl noch gar nicht absehen
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#4 MabuseAnonym
  • 05.07.2020, 20:14h
  • >>dass der Islam Homosexualität als falsch und mit dem Tode bestrafbar ansehe
    >>vor seiner Familie fliehen, die seine Homosexualität mit einer Gehirn-Operation "heilen" wollteor seiner Familie fliehen, die seine Homosexualität mit einer Gehirn-Operation "heilen" wollte.

    Es läuft mir kalt den Rücken runter, wozu Religiöse imstande sind.
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#5 nichtnurReligioeseAnonym
  • 05.07.2020, 20:55h
  • Antwort auf #4 von Mabuse
  • "Es läuft mir kalt den Rücken runter, wozu Religiöse imstande sind."

    Es sind nicht nur die Religioesen, bei denen es Dir (und den meisten, zu Empathie faehigen, Menschen) kalt den Ruecken 'runterlaeuft: die Schicht der sog. Zivilisation ueber dem wahren Charakter vieler Menschen ist AEUSSERST duenn; das kann man allueberall sehen - bei den Fuehrenden dieser Gesellschaft (Politik, Wirtschaft, Religion) eher versteckt, beim "Fussvolk" dann schon eher offener und gewalttaetiger; beides aber mit demselben Egoismus und Opportunismus. In der Politik/Religion/Wirtschft aber versteckt zwischen schwarzen Buchstaben auf sauberem, weissem Papier - in manchen Faellen koennte man den "Papiertigern" genausogut eine Knarre in die Hand druecken und sagen: drueck ab. Das tun diese dann zwar nicht, sie lassen das dann eher von Fanatikern aus dem Fussvolk erledigen, oder es tun die Abgehaengten/Unterdrueckten aus Verzweifelung selbst.

    Was hier aber erschreckend ist:
    Die "Familie" laesst ihren Sohn/Bruder noch nicht einmal in der Ferne in Ruhe, sondern stellt ihm sogar nach und wollen ihn mit Gewalt von seinem "Daemon" "befreien", anstatt in einfach zu "vergessen". DAS ist das WIRKLICH Kranke dabei.
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#6 TobizAnonym
  • 05.07.2020, 21:59h
  • Deswegen, Frau Storch, soll in den Schulen unterrichtet werden, dass Homosexualität normal ist. Das ist keine Propaganda, sondern für Heteros eine Möglichkeit, keine Idioten zu werden.
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#7 Darum jaAnonym
#8 Homonklin_NZAnonym
  • 06.07.2020, 01:31h
  • Die Geschichte ist herzzereißend und markerschütternd bis ins letzte Bein! Grade, wenn man weiß, wozu Religiöse auch in weniger grausamen Ländern imstande sind.
    Was der arme Junge schon alles über sich ergehen lassen musste, weil eine Familie, die ihn nicht liebt, zu Zwang und Repression greift.

    Ich höffe bloß, er lebt noch und findet ein Schlupfloch, um wenigstens bis nach Moskau zu gehen, oder wo er seinem Liebling nahe kommen kann.
    Besser noch so ein humanitäres Visum für Canada, Verfolgung aufgrund der sexuellen Orientierung ist da ein Asylgrund.
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#9 guantanamoGayAnonym
  • 06.07.2020, 12:48h
  • kranker Scheiss,
    reden ihrem Sohn ein er sei krank, wobei dieses besagte Verhalten äusserst krankhaft erscheint.

    egtl. macht der Junge doch keinen verkehrten Eindruck,
    sein Unglück war nur, in die falsche Familie geboren worden zu sein.

    Muss das heutzutage wirklich alles noch sein?
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#10 MabuseAnonym
#11 MabuseAnonym
#12 nichtnurReligioeseAnonym
  • 06.07.2020, 22:21h
  • Antwort auf #10 von Mabuse
  • "Was für ein plumper Ablenkungsversuch von dir.
    In dem Artikel sind es sehr wohl NUR Religiöse."

    Entschuldige mal, aber hast ueberhaupt meinen Kommentar richtig gelesen?
    Anscheinend bzw. offensichtlich wohl nicht, sonst wuerdest Du nicht solch einen gequirlten Bloedsinn schreiben.
    Weder lenke ich von IRGENDETWAS ab und will auch nichts relativieren, noch finde ich gut, was dort geschehen ist.
    Und es war auch keine Kritik an Deinem Kommentar - solltest Du das so aufgefasst haben, ist es DEIN Problem, und Du solltest vllt. mal an Deinem Textverstaendnis arbeiten.
    Und noch einmal explizit fuer Dich ein Zitat aus meinem Kommentar:

    "Was hier aber erschreckend ist:
    Die "Familie" laesst ihren Sohn/Bruder noch nicht einmal in der Ferne in Ruhe, sondern stellt ihm sogar nach und wollen ihn mit Gewalt von seinem "Daemon" "befreien", anstatt in einfach zu "vergessen". DAS ist das WIRKLICH Kranke dabei."
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