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- 19. Oktober 2005 1 Min.
Wien Im Kampf um die vorgezogene Wahl zum Wiener Landesparlament an diesem Sonntag hat die HOSI Wien eine Kandidatin der ÖVP kritisiert. "Mit der Aufstellung von Gudrun Kugler-Lang als Kandidatin für die Wiener Landtagswahl hat die Wiener ÖVP einen neuen Tiefpunkt erreicht", erkläret Bettina Nemeth, Obfrau der Homosexuellen Initiative Wien. Kugler-Lang habe ihren politischen Hintergrund in der militanten Anti-Abtreibungsbewegung und werde "massiv von der Initiative 'Ja zum Leben' unterstützt", die in ihren Broschüren unterstelle, der Hurrikan Katrina habe New Orleans quasi als Strafe Gottes zwei Tage vor der geplanten Lesben- und Schwulenparade zerstört. "Wir rufen daher alle WählerInnen in Wien auf, diesem durchgeknallten Fundamentalismus eine klare Absage zu erteilen", so Nemeth. Es sei auch ein "bedenkliches Zeichen", dass die ÖVP Ursula Stenzel als Kandidatin für den ersten Bezirk geholt habe. Es "ist doch bekannt, dass Stenzel in all ihren Jahren als Abgeordnete zum Europäischen Parlament konsequent und ausnahmslos gegen die Gleichberechtigung und die Menschenrechte von Lesben und Schwulen gestimmt hat und hier eine äußerst triste Bilanz aufweist", so die HOSI. Zuvor hatte FPÖ-Parteichef Heinz-Christian Strache gegen eine Politik der "Wärmsten der Warmen" polemisiert, seine Partei ist gegen die Homo-Ehe. (nb)
Links zum Thema:
» HOSI Wien
» Mehr zur Wahl in Wien aus Homo-Sicht (apa)















Die Österreichische Schwulenfeindliche Politik hindert mich noch zu sehr daran