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Online-CSD

57 Millionen Menschen beim Global Pride 2020

Der Global Pride hat weltweit Millionen von Menschen erreicht. Noch ist unklar, ob es sich dabei um ein einmaliges Event handelt.


Der Global Pride war eine Reaktion auf die Corona-Pandemie

  • 6. Juli 2020, 17:13h, noch kein Kommentar

Millionen von Menschen haben am 27. Juni den Global Pride verfolgt. Wie die Veranstalter*innen am Montag mitteilten, brachten 57.050.978 Internet-Nutzer*innen in mindestens 163 Ländern einen Teil des 26 Stunden dauernden Online-Events auf ihren Bildschirm.

We are thrilled to announce today that the very first #GlobalPride reached a worldwide audience of 57,050,978 viewers in…

Gepostet von Global Pride 2020 am Montag, 6. Juli 2020
Facebook / Global Pride 2020

Der weltweite CSD war als Ersatz für die wegen der Corona-Krise in vielen Orten ausgefallenen Prides gedacht. Er wurde unter anderem auf Youtube und auf Facebook übertragen. Mehr als 500 LGBTI-Organisationen aus 91 Ländern beteiligten sich an der Übertragung und berichteten von ihrer Arbeit.

Viele internationale Stars und Politiker*innen traten außerdem auf. Zu den bekanntesten Gesichtern gehören Ex-"Spice Girl" Mel C, Elton John, die US-Superstars Kesha und Adam Lambert, Jake Shears von den Scissor Sisters oder ESC-Siegerin Conchita Wurst. Auch viele Staats- und Regierungschef*innen waren dabei, darunter Kanadas Premierminister Justin Trudeau, seine offen schwulen Amtskollegen Leo Varadkar aus Irland und Xavier Bettel aus Luxemburg, Norwegens Ministerpräsidentin Erna Solberg, die isländische Präsidentin Guðni Jóhannesson und Carlos Alvarado Quesada, der Präsident von Costa Rica. Deutschland wurde vertreten von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Die Grußbotschaft hielt Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern und ihr offen schwuler Finanzminister Grant Robertson.

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Video - BEAUTIFUL DESTINATION MALTA

Schwerpunktthema "Black Lives Matter"

Die Veranstaltung legte einen Schwerpunkt auf die "Black Lives Matter"-Bewegung, deren Gründerin Alicia Garza im Global Pride auftrat. Außerdem wurde Geld gesammelt für LGBTI-Organisationen, die wegen der Covid19-Pandemie um ihre Existenz fürchten.

Die Organisator*innen wollen nun in Ruhe die Auswirkungen des Global Pride analysieren und einen Bericht erstellen. Noch habe es keine Entscheidung darüber gegeben, ob das Event – möglicherweise in anderer Form – im nächsten Jahr wiederholt wird. (cw)