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Kommentare zu:
Berlin: Mysteriöser Mord an schwulem Pastor


#1 mesonightAnonym
  • 07.07.2020, 08:18h
  • Also ehrlich, hier wird aber auch jedes Klischee bedient. Das man hier immer noch von einem Millieu redet ist dreist.
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#2 Ralph
  • 07.07.2020, 09:07h
  • Antwort auf #1 von mesonight
  • So etwas gibt es typischerweise nur bei Verbrechen an Schwulen. Kein Journalist käme auf die Idee, z.B. beim Mord an einem dunkelhäutigen Menschen vom "Schwarzenmilieu" oder beim Mord an einem Juden von einer Tat im "Judenmilieu" zu schwafeln. Sinn dieser sprachlichen Entgleisung ist stets eine Relativierung der Tat und Herabsetzung des Opfers, aber auch aller anderen schwulen Männer.
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#3 Girlygirl
  • 07.07.2020, 12:48h
  • Antwort auf #2 von Ralph
  • Bei Menschen mit Migrationshintergrund wird das auch gemacht. Bei den NSU-Morden wurde ja auch viel in Richtung "kriminelles Ausländermilleu" spekuliert, obwohl es dafür keine Anhaltspunkte gab. In meiner Stadt wurde vor ein paar Jahren ein Pizzeria Besitzer von seiner Exfrau umgebracht. Die erste Vermutung der Polizei: Mafia...
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#4 kuesschen11Profil
  • 08.07.2020, 10:24hFrankfurt
  • Hat der Berliner Kurier nichts dazu gelernt?

    "Schwulen-Milieu" ist ein Klischee mit Beleidigungen gegen alle Menschen mit einer anderen sexuellen Präferenz.
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#5 LarsAnonym
  • 08.07.2020, 11:23h
  • Antwort auf #4 von kuesschen11
  • "Milieu" ist fast immer ein problematischer Begriff.

    Natürlich ist mit "Schwulenmilieu" die männliche Stricherszene gemeint (was natürlich politisch gesehen auch ein problematischer Begriff ist.).

    Problematisch ist aber auch, wenn Nachbarn z.B. mit dem wohlwollenden, aber missverständlichen Satz zitiert werden: "Er ist immer ganz offen mit seiner Homosexualität umgegangen". oder: "Er hat keinen Hehl aus seiner Sexualität gemacht". Was soll das bedeuten?

    Leider ist ja hier vieles nicht ganz klar, z.B., wozu das Schild "Aids-Hilfe" diente. Für seriöse professionelle Beratungsstellen und ihre Öffentlichkeitsarbeit ist das sicher ein Problem, wenn dieser Begriff etwas großzügig Privatleuten benutzt wird.
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