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Berlin Vor den Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und SPD hat sich der stellvertretende Unions-Fraktionschef Wolfgang Bosbach gegen eine Umsetzung des Antidiskriminierungsgesetzes (ADG) in rot-grüner Form ausgesprochen. "Es muss ein Grundsatz der großen Koalition werden, dass EU-Richtlinien nur noch eins zu eins umgesetzt werden", sagte Bosbach nach Angaben der DPA. Daher sei das ADG "von grundsätzlicher Bedeutung". Eine Eins-zu-Eins-Umsetzung bedeutet aber keinen Schutz für einige Gruppen, darunter Schwule und Lesben, im Zivilrecht. Die SPD-Justizministerin Brigitte Zypries äußerte sich zu den Verhandlungen optimistisch: "Ich bin zuversichtlich, dass wir zu vernünftigen Vereinbarungen kommen werden", sagte Zypries am Mittwoch in Berlin. Zypries war lange Zeit ebenfalls für eine Eins-zu-Eins-Umsetzung. Am Donnerstag sollen die ersten Gespräche zwischen beiden Parteien zum Thema Innenpolitik beginnen; das ADG gilt neben von Unionsseite geforderten Verschärfungen der Anti-Terror-Gesetze und dem Zuwanderungsrecht als einer der Konfliktpunkte. (nb)

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-w-

#1 LinkerCacheAnonym
  • 19.10.2005, 16:18h
  • Wie immer, typisch CDU! Gegen alles, was bestimmten Bevölkerungsschichten mehr rechtliche Sicherheit bringt. Stellt euch mal vor, die wären bei der Wahl am 18.September besser weg gekommen und hätten weomöglich allein regiert.... Dann gäbe es nur noch Rückschritte in der Gesellschafft.

    auch ein sehr gutes Beispiel für das nicht-Demokratische Denken der CDU: Die gestrige Wahl der Vize aus den Fraktionen.
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#2 LinkerCacheAnonym
#3 manni2Anonym