Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=36532
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Erste US-Stadt erkennt polyamore Beziehungen an


#11 AutumnProfil
  • 08.07.2020, 07:21hKöln
  • Antwort auf #1 von Anonymous
  • "Das wird die Homo-Hasser, inklusive AfD und Republikanern, unfassbar freuen - da sich damit ihre jahrelange Panikmache bewahrheitet:

    Nämlich dass die Ehe für alle ein Türöffner zu Dreier- oder Vierer-Ehen sein wird...

    Wird nun fraglich sein, wo man da die Grenzen setzt. Können bald auch 10 Menschen alle miteinander verheiratet sein?"

    Ich denke, dass das einfach niemanden etwas angeht außer die Betroffenen selbst.

    Was für eine Panikmache der AFD soll sich denn bewahrheiten? Dass jeder Mensch so leben kann wie er will?
    Wer will das schon entscheiden und sich anmaßen darüber zu befinden?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#12 GronkelAnonym
  • 08.07.2020, 09:20h
  • Antwort auf #11 von Autumn
  • "Ich denke, dass das einfach niemanden etwas angeht außer die Betroffenen selbst.

    Was für eine Panikmache der AFD soll sich denn bewahrheiten? Dass jeder Mensch so leben kann wie er will?
    Wer will das schon entscheiden und sich anmaßen darüber zu befinden?"

    Naja, ich glaube es geht eher darum wer die Subventionen des Staates für Familien nutzen kann und wer nicht. Auch im Artikel wird von gemeinsamer Krankenversicherung gesprochen. Bist du bereit für eine WG, multi-Liebeskonstellationen, ... in deiner Nachbarschaft einen höheren Steueranteil (Sozialabgaben, ...) zu bezahlen?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#13 Kritiker_inEhemaliges Profil
  • 08.07.2020, 10:01h
  • Antwort auf #12 von Gronkel
  • "Bist du bereit für eine WG, multi-Liebeskonstellationen, ... in deiner Nachbarschaft einen höheren Steueranteil (Sozialabgaben, ...) zu bezahlen?"

    Es lebe die deutsche Neidkultur. *augenroll*

    Wir sollten uns wohl viel größere Sorgen darum machen, dass sich seit Jahrzehnten durch die "marktkonforme Demokratie" die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter öffnet. Immer mehr Geld wird von unten NACH OBEN verteilt. DAS ist das wesentlich größere Problem.

    Aber der_die Deutsche blickt ja lieber auf die Nachbar_innen und neidet denen, dass sie vielleicht etwas weniger verkrampft leben als man selbst.

    Der deutsche Regulierungswahn verstärkt Forderungen, das Leben, das Liebesleben, die Sexualität der Anderen im Zaum zu halten, weil "die einem ja sonst alles wegnehmen". Die Ehe für alle nahm den privilegierten Heterosexuellen das Gefühl, dass sie was Besseres sind und nur SIE heiraten dürfen. Nun soll auch noch den privilegierten Monogamen das Gefühl genommen werden, was Besseres zu sein? Wo kämen wir denn da hin?

    Vielleicht ja zu einem Land, in dem wir WIRKLICH gut und gerne leben können, ohne die Falschen zu beneiden?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#14 GronkelAnonym
  • 08.07.2020, 10:47h
  • Antwort auf #13 von Kritiker_in
  • "Es lebe die deutsche Neidkultur. *augenroll*
    Wir sollten uns wohl viel größere Sorgen darum machen, dass sich seit Jahrzehnten durch die "marktkonforme Demokratie" die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter öffnet. Immer mehr Geld wird von unten NACH OBEN verteilt. DAS ist das wesentlich größere Problem.
    Aber der_die Deutsche blickt ja lieber auf die Nachbar_innen und neidet denen, dass sie vielleicht etwas weniger verkrampft leben als man selbst."

    Als Steuerzahler, in dem Land der weltweit höchsten Steuerbelastung, stellt sich nicht mehr die Frage, ob man dem anderen etwas neidet, sondern wofür man eigentlich arbeitet. Jede Wohltat für die einen ist ein weiterer Stein um den Hals des anderen.
    Es geht auch nicht darum, wie man lebt. Soll doch jeder machen was er will. Man sollte nur nicht erwarten, dass andere dafür aufkommen.
    Das immer mehr Geld von unten (und mitte) nach oben verteilt wird, sehe ich auch so, nur dass ganz oben der Staat sitzt und die Bürger auspresst wie eine Zitrone sowie mit überbordenden Auflagen Zeit und Geld stiehlt. Der Markt schwimmt nur im Fahrwasser des Staatsversagens.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#15 Kritiker_inEhemaliges Profil
  • 08.07.2020, 12:22h
  • Antwort auf #14 von Gronkel
  • "Jede Wohltat für die einen ist ein weiterer Stein um den Hals des anderen."

    Deine ganze Antwort strotzt nur so vor Egozentrik und Entsolidarisierung.

    UND NATÜRLICH vor Neid.
    Neidkultur ist deutsche Leitkultur, und Du sagst es ja selbst: Du gönnst niemandem etwas, weil Dir dadurch angeblich automatisch etwas weggenommen wird.

    Jemand, der von Missgunst derart zerfressen ist, ist nur zu bemitleiden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »
#16 GronkelAnonym
  • 08.07.2020, 12:49h
  • Antwort auf #15 von Kritiker_in
  • "Entsolidarisierung"

    Meine Solidarität begrenzt sich auf das was moralisch und menschlich Geboten ist. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Alles was darüber hinaus geht mache ich freiwillig oder lass es bleiben. So sollte die Wahlmöglichkeit sein. Das wäre dann meine Entscheidung.

    "Du sagst es ja selbst: Du gönnst niemandem etwas, weil Dir dadurch angeblich automatisch etwas weggenommen wird."

    Das stimmt ja nicht. Ich gönne jedem das Beste auf der Welt. Gerade der Neid Vorwurf trifft mich gar nicht. Ich kann gut damit leben, dass es Menschen mit mehr Besitz und Geld gibt als ich.
    Ich bin aber auch nicht für jeden verantwortlich und insbesondere nicht verpflichtet einen großteil meiner Lebenszeit per Zwang für andere zu opfern.
    Um konkret zu werden, meine moralische Verpflichtung eine WG oder eine 3er Liebesbeziehung steuerlich durch meine Lebensarbeitszeit zu begünstigen ist gleich null.

    Du kannst gerne deine Lebenszeit für andere Opfern, aber erwarte nicht, dass das jeder so macht.

    Und Grundsätzlich: Jeder Euro der Ausgegeben wird, wird auch irgendwo erarbeitet. Da wird nicht angeblich jemanden etwas wegenommen sondern faktisch.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#17 andererBlickAnonym
  • 08.07.2020, 12:57h
  • Antwort auf #12 von Gronkel
  • es ist aber auch zu bedenken, dass es auch Nachteile beim Zusammenschluss von 5 oder 10 Leuten geben kann. Hat auch nur einer von ihnen ein höheres Einkommen, ist er den anderen zum Unterhalt verpflichtet und der Staat spart sich bei diesen anderen die Sozialhilfezahlungen. Hat alles Vor- und Nachteile.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#18 StrategieopferAnonym
  • 08.07.2020, 13:06h
  • Antwort auf #14 von Gronkel
  • "Meine Solidarität begrenzt sich auf das was moralisch und menschlich Geboten ist."

    Ich warte auf ein Argument, weshalb die gesellschaftliche Solidarität mit Zweierbeziehungen "geboten" sein soll, die mit z.B. Dreierbeziehungen aber nicht.

    "Soll doch jeder machen was er will. Man sollte nur nicht erwarten, dass andere dafür aufkommen."

    Ist das ein Plädoyer für die Abschaffung von Ehegattensplitting und gemeinsamer Krankenversicherung bei Ehegatten?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »
#19 Ach jaAnonym
  • 08.07.2020, 13:25h
  • Antwort auf #18 von Strategieopfer
  • "Ist das ein Plädoyer für die Abschaffung von Ehegattensplitting und gemeinsamer Krankenversicherung bei Ehegatten?"

    Das Plädoyer würde ich unterschreiben, wenn dann auch die Regelungen bzgl. der Bedarfsgemeinschaften und dem Wegfallen von Ansprüchen bei Partnern (sogar Unverheirateten) bei denen einer mehr verdient im SGB II und vor Allem bei der Grundsicherung im Alter auf dem Prüfstand kommen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#20 GronkelAnonym
  • 08.07.2020, 13:47h
  • Antwort auf #18 von Strategieopfer
  • "Ich warte auf ein Argument, weshalb die gesellschaftliche Solidarität mit Zweierbeziehungen "geboten" sein soll, die mit z.B. Dreierbeziehungen aber nicht.
    +
    Ist das ein Plädoyer für die Abschaffung von Ehegattensplitting und gemeinsamer Krankenversicherung bei Ehegatten?"

    Vielleicht sollte die gesellschaftliche Solidarität nicht auf Zweierbeziehungen liegen. In Frankreich liegt die Solidarität stärker auf Kinder. Dort wird weniger Einkommenssteuer fällig je mehr Kinder man hat. Ich weiß es nicht. Ich weiß aber dass aktuell nur so viele wie möglich in den Genuss von Vorteilen kommen wollen, häufig mit den pauschal hingeworfenen Schlagworten wie Solidarität oder Gerechtigkeit als müsse man dann sofort springen. Gleichzeitig wird aber gar nicht mehr hinterfragt ab wann denn überhaupt der Arbeitsaufwand derjenigen die es erwirtschaften sollen über gebühr steigt oder gestiegen ist. Was denkst du denn, wann der Punkt erreicht ist an dem du sagt: es langt?
    Bei Abgabe von 30 % deiner Arbeitskraft? 50%, 70%? Wann steigst du aus?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »

» zurück zum Artikel