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Kommentare zu:
Erste US-Stadt erkennt polyamore Beziehungen an


#41 andererBlickAnonym
  • 08.07.2020, 21:22h
  • Antwort auf #40 von marcocharlottenburg
  • ja, ich finde es völlig ok, wenn der Staat Ehepartnern von verdienenden Partnern keine Sozialhilfe zahlt.
    Es ist aber auch hier wieder zu bedenken, dass die nichtverdienenden Partner dadurch in völliger finanzieller Abhängigkeit (abgesehen von einem Taschengeldanspruch) von ihren Partnern sind.
    Es ist schwierig. Und mit platten Neidlösungen (hoch mit den Steuern, und das Erbe am besten ganz ganz hoch versteuern, weil da ein anderer etwas bekommt, wofür er vielleicht nichts getan hat) findet man da sicherlich keine Lösung, man spaltet eher.
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#42 WahrheitIstRelativAnonym
  • 08.07.2020, 22:25h
  • Antwort auf #35 von Gronkel
  • Weil man im Falle von Schulden ein Erbe auch ausschlagen kann. Wann immer die Erbschaft nicht so gut aussieht, hat der Staat das dann zu tragen und somit dann auch wieder der Steuerzahler. Aber wenn die Erbschaft gut aussieht kann man alles behalten und der Staat hat nichts davon? Das ist ungerecht und ginge viel mehr zu Lasten des Steuerzahlers.
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#43 Ach jaAnonym
  • 08.07.2020, 22:29h
  • Antwort auf #41 von andererBlick
  • Das ist keine platte Neidforderung sondern die Antwort auf die fortschreitende Akkumulation von monetären und sonstigen Ressourcen in immer weniger Händen.
    Die Antwort auf die immer weiter auseinanderdriftende Vermögensverteilung.
    Die Antwort auf eine wachsende Generation von Privatiers in jungen Jahren ohne Fortführung der unternehmerischen Leistungen der Elterngeneration.
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#44 Kritiker_inEhemaliges Profil
  • 09.07.2020, 08:31h
  • ... und plötzlich geht's hier nur noch um Geld.

    Sehr sehr traurig bei einem Thema, bei dem es eigentlich um Emanzipation und Freiheitsrechte gehen sollte...
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#45 FakeFinderAnonym
  • 09.07.2020, 08:47h
  • Antwort auf #42 von WahrheitIstRelativ
  • >Wann immer die Erbschaft nicht so gut aussieht, hat der Staat das dann zu tragen und somit dann auch wieder der Steuerzahler.<
    Das stimmt doch gar nicht.
    Bei einer sog. Fiskalerbschaft haftet der Staat nur in Höhe des Nachlassvermögens. Hat ein Verstorbener 2000 Euro auf dem Konto und 50000 Euro Schulden und der Staat wird Erbe, haftet der Staat (und damit die Steuerzahler) nur in Höhe der 2000 Euro, die auf dem Konto sind. Für die restlichen 48000 Euro Schulden haftet der Staat nicht (BGH, Urteil vom 14.12.2018, Az. V ZR 309/17).
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#46 stromboliProfil
  • 09.07.2020, 09:32hberlin
  • Antwort auf #44 von Kritiker_in
  • hast du ernsthaft etwas anderes erwartet von dieser "mitnehm"- generation?

    Hier spiegelt sich das scheitern emanzipativen denken&handelns in zeiten neoliberaler durchstechmentalität.

    Es lässt uns auch unser alltägliches geschwätz zu "gleichstellung" hinterfragen: was und wem werden wir in einer "gleichstellung" eigentlich "gleichgestellt...
    Vielleicht kommen wir der "gleichstellung" näher, stellen wir ihr den begriff neidkultur gegenüber, um sodann erschreckt festzustellen, dass sich da die geister nicht wesentlich unterscheiden.

    Wahrlich eine systemologische frage: wollen wir das system das uns kaputt macht, oder wollen wir es radikal abschaffen.
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#47 Ach jaAnonym
#48 LarsAnonym
  • 10.07.2020, 17:15h
  • Antwort auf #44 von Kritiker_in
  • Ich finde es gut, dass man über das Geld spricht. Es geht hier um gesellschaftliche Verträge zwischen Menschen und die Frage, was man wie finanziert und warum. Man kann doch nicht ein Versorgungsmodell, das für zwei Menschen und deren Kinder ausgerichtet war, einfach nur ausweiten, sondern muss es in dem Fall anpassen.

    Wenn ich einen Kuchen in mehr Teile teile, als vorher und wegen der Gerechtigkeit mehr Leute etwas davon abhaben sollen, müssen die einzelnen Teile notwendigerweise kleiner werden.

    Es ist daher sinnvoll, nicht einfach den Begriff Ehe oder Familie oder Partnerschaft auszuweiten, sondern gleichzeitig zu fragen: Was ist eigentlich daran finanziell förderungswürdig: Menschlicher Zusammenhalt? Erziehen und Aufziehen von Kindern? Stärkung von sozialen Gruppen? etc.
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#49 Kritiker_inEhemaliges Profil

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