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Kommentare zu:
Polen: LGBTI-Aktivistin von Zivilpolizisten aus Wohnung gezerrt


#1 deszczAnonym
  • 15.07.2020, 11:31h
  • Das ging ja schnell. Die Wahlzettel sind kaum ausgezählt, da schlägt der faschistische Staatsapparat schon zu wie zu Stalins Zeiten: Verschleppung durch Staatsdiener in Autos ohne Kennzeichen, zivile Rechte außer Kraft gesetzt, willkürlich Inhaftierte ohne Außenkontakt.

    Polen wird hoffentlich schnell vor die EU-Gerichtsbarkeit gestellt.
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#2 AutumnProfil
  • 15.07.2020, 13:40hKöln
  • Ich werde dieses Land nicht mehr betreten.
    Anscheinend ist Polen nun wirklich im Faschismus angekommen.
    Was mir nur Angst macht: Wie lange brauchen wir noch dafür?
    Die AFD und Leute wie Frau Beverfoerde arbeiten kräftig daran.....
    Wo sind wir eigentlich? Wieso wehren wir uns nicht? Ist man so machtlos dagegen?
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#3 JL13Anonym
  • 15.07.2020, 15:52h
  • Antwort auf #2 von Autumn
  • Also ich lese hier ja nur selten aber was das jetzt mit Faschismus zu tun hat erschließt sich mir nicht. Es gibt viele Möglichkeiten zur Demonstration, man hätte z. B. dem LKW die Weiterfahrt verwehren können. Vielleicht auch einen eigenen LKW mieten um die Lügen mit Fakten zu entlarven ... aber ihn zu zerstören ist Vandalismus und dann eine Person auch noch körperlich anzugreifen ist einfach nur noch dämlich. Leider typisch Linksextrem. Es gibt sicher auch berechtigte gewaltsame Proteste z. B. die Stonewall Riots aber das ist damit nicht wirklich vergleichbar. Ich habe bislang nichts davon gehört, dass die Polizei in Polen, in LGBT Savespaces eindringt oder LGBT Personen grundlos festnimmt ?!

    Ich mag die polnische Regierung absolut nicht, aber was hier und auf Twitter teilweise an Kommentaren zu lesen ist ... Diese Art des Protestes schadet mehr als das sie hilft. Ein friedlicher Protest wäre die richtige Antwort mit Einhaltung der Corona Regeln. Dann hat die Regierung nämlich keinen Angriffspunkt.
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#4 Ach jaAnonym
#5 TomDark
  • 15.07.2020, 16:30h
  • Antwort auf #1 von deszcz
  • "Polen wird hoffentlich schnell vor die EU-Gerichtsbarkeit gestellt."

    Ob das so schnell geht, wenn es um lgbti geht, wage ich zu bezweiflen.

    Bei Rechtsstaatsverfahren der EU, bei denen alle Staaten für Sanktionen stimmen müssten, wird Polen leider von Ungarn geschützt.

    Da kann man wirklich nur hoffen.
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#6 aberaberAnonym
  • 15.07.2020, 16:58h
  • Wie viel Böses darf man tun, wenn man etwas Gutes erreichen möchte?
    Den LKW zu beschädigen war unklug, da man damit den Gegnern eine Steilvorlage gibt.

    Das Verhalten ist natürlich auch schlimm, aber nicht verwunderlich Das ist kein polnisches Problem. Schauen wir mal in die USA - richtig, da gab es letztens ein mittlerweile weltbekanntes Opfer: George Floyd.

    Doch da braucht man gar nicht so weit zu gehen. Die friedlichen Demonstranten, die den Hambacher Forst vor der Abholzung schützen wollten, wurden regelrecht von den Einsatzkräften misshandelt.

    Der Übergriff auf die Aktivistin ist kein persönliches, sondern ein strukturelles Problem!
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#7 ColonelAnonym
  • 15.07.2020, 16:59h
  • Antwort auf #1 von deszcz
  • Ernsthaft? Das wird ja immer wahnwitziger hier. Jetzt gilt man als der Körperverletzung und des Vandalismus etc. Beschuldigte schon als "willkürlich inhaftiert"?

    Das Vorgehen der polnischen Behörden hier mit Faschismus in einen Topf zu rühren ist ein Schlag ins Gesicht und eine Beledigung gegenüber all denjenigen, die in der Vergangenheit wirklich unter faschistischen Regimen gelitten haben.
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#8 alien humanAnonym
  • 15.07.2020, 17:09h
  • Schreckensherrschaft, Lügen, Doppelzüngigkeit. Gestern noch: "alle finden ihren Platz unter der Flagge" etc. Ja, im Knast. Die AktivistInnen gelten ja schon für diese Regierung als unintegriert, als ausländisch, im Diskurs solcher Regierungen und Leute also als Monster. Nur ist mensch sowieso fast überall Ausländer, außer vielleicht bei sich zu Hause. Offensichtlich wird diese Regierung nicht einmal das respektieren. Der Vergleich mit dem Stalinismus ist richtig und gerechtfertigt.
    Viel Mut den MitstreterInnen der Festgenommenen.
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#9 naxyAnonym
  • 15.07.2020, 19:17h
  • Antwort auf #3 von JL13
  • Vandalismus ist abzulehnen ist klar. Aber die Strafandrohung und das Verhör muss verhältnismäßig sein. Ein Schaden von 1500 und dann 5 Jahre Gefängnis? Eine Einladung vors Gericht hätte gereicht, bevor die Stasi ins Haus fällt und einem ohne jegliche Rechte abführt. Das hat nichts mit korrekt zu tun sondern mit einer politischen Willkür, dass sich einem die Haare sträuben. Außerdem wird dieser Organisation die mit den Bussen herumfährt nichts passieren, da diese von der aktuellen politischen beeinflussten Verwaltung und Gerichtsbarkeit nichts zu befürchten hat. Wenn du aber ein LGBTIQ-Anhänger bist, brauchst du dir nur einen minimalsten Fehltritt erlauben um es zu spüren zu bekommen.
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#10 AutumnProfil
  • 15.07.2020, 21:07hKöln
  • @ JL13 und Colonel:

    Dass ihr das tatsächlich noch verteidigt, sagt viel über euch aus.
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#11 dellbronx51069Anonym
  • 15.07.2020, 21:32h
  • Wie lange dauert es noch bis es bei uns soweit ist ? Fragen hier einige. Also nicht mehr sehr lange würde ich mal schätzen .Vllt brauchen wir dazu noch nicht mal mehr eine Afd wenn Herr Palmer Familienminister in der nächsten Schwarz grünen Bundesregierung wird. Wer weiss das schon...
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#12 alien humanAnonym
  • 15.07.2020, 21:33h
  • Antwort auf #9 von naxy
  • Das ist auch typisch. So benehmen sich Tiere: die kleinste Bewegung, jeder Laut, der kleinste Fehler hat eine Bedeutung. Bei wilden Tieren ist das ja auch verständlich und natürlich. Nicht aber bei Menschen. So weiß mensch auch ganz sicher, dass man unter wilden Tieren angekommen ist, denn da gelten solche Regeln. Es gibt Menschen, die sowas genießen, da gehen sie auf, sowas aufzustellen. Viele tun das ihr Leben lang. Mensch sollte sich in der Hinsicht nicht selbst belügen.
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#13 alien humanAnonym
  • 16.07.2020, 01:08h
  • Antwort auf #2 von Autumn
  • Mach das, was du machen kannst, wann immer du es tun kannst. Wenn du es musst, verteidige deinen Standpunkt. Wenn es zu gefährlich ist, musst du fliehen. Und lasse keine Gelegenheit aus, dir sagen zu lassen, dass alles gut wird, von Menschen, die es ehrlich und gut meinen.
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#14 KaiJAnonym

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