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Onlinebefragung

Erste große Umfrage zu Vielfalt und Diskriminierung im Film

Ein breites Bündnis will online rund 30.000 Filmschaffende in Deutschland befragen. Die Studie "Vielfalt im Film" soll zu einer diverseren und inklusiveren Branche beitragen.


Sehr weiß, sehr männlich, sehr hetero: Das ZDF-"Traumschiff" gilt als das Anti-Beispiel für Diversität im deutschen Fernsehen (Bild: ZDF / Dirk Bartling)

Wie divers ist die deutschsprachige Film- und Fernsehbranche vor und hinter der Kamera? Wer ist wie hier repräsentiert und wer nicht? Welche Ausschlüsse, Diskriminierungserfahrungen und prekäre Verhältnisse gibt es, und wie kann die Filmbranche gerechter gestaltet werden? Dies will die neue Umfrage "Vielfalt im Film" herausfinden.

Verantwortet wird die Onlinebefragung von einem breiten Bündnis aus Vereinen, Unternehmen und Verbänden, wobei die Queer Media Society zu den Mitinitiator*innen zählt. Ihr Ziel ist es, ein datengestütztes Gesamtbild über Diversität und Diskriminierungserfahrungen in 440 Berufen in der deutschsprachigen Film- und Fernsehbranche zu erhalten und damit "konkrete Maßnahmen für Filmproduktionen, Filmförderung und Politik zur Entwicklung eines gerechteren und vielfältigeren Arbeitsumfeldes herzuleiten und voranzutreiben". Insgesamt erhofft sich das Bündnis Angaben von rund 30.000 Filmschaffenden.

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Durchgeführt von Citizens For Europe

Die Menschenrechtsorganisation Citizens For Europe verantwortet die wissenschaftliche und technische Durchführung der Umfrage, die Branchenplattform Crew United unterstützt mit ihrem umfassenden Filmschaffenden-Netzwerk. "Vielfalt im Film" wird unter anderem gefördert von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, der Stiftung Kulturwerk der VG Bild-Kunst, der Bundesagentur für Arbeit – Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV), der HessenFilm und Medien GmbH, der MFG Filmförderung Baden-Württemberg und der Pensionskasse Rundfunk.

"Wir brauchen Filme, die die Vielfalt unserer Gesellschaft widerspiegeln, vor und hinter der Kamera", erklärte Kai S. Pieck von der Queer Media Society zur Befragung. "Eine Sensibilisierung, ein Umdenken und konkrete Maßnahmen sind sowohl für die Branche selbst als auch für die Filmkultur und die Politik essentiell."

Wer an der Befragung teilnehmen will, muss sich zuvor auf der Website des Projekts registrieren. (cw/pm)



#1 audeasAnonym
  • 17.07.2020, 10:02h
  • Viel Erfolg wünsche ich! Die deutsche Medienlandschaft hinkt weit hinter der Realität und Lebenswirklichkeit von Millionen Menschen hinterher. Ein Apparat, der sich "öffentlich-rechtlich" betitelt, hat die Pflicht diese Realität abzubilden.

    Ich will mehr BPoC, mehr trans und inter Leute, mehr kulturelle Vielfalt und natürlich mehr Homosexualität im TV sehen!
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#2 Pink FlamingoAnonym
#3 Ralph
  • 17.07.2020, 11:36h
  • Was wollt ihr denn? Auf dem Foto ist doch beste Vielfalt abgebildet: zwei Männer mit Bart und zwei ohne und sogar eine Quotenfrau.
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#4 rangerAnonym
#5 Homonklin_NZAnonym
  • 18.07.2020, 22:14h
  • Wäre ein PoC Captain mit wallend langen, grünen Haaren in stylischem Clubdress wirklich zuviel verlangt? Oder bloß zuviel für die Stiefmütterchen, die sich das nach dem Abendgebet noch ankieken? Und wo sind hier Asiaten vertreten? In D leben eine Menge Asiaten und Menschen mit asiatischen Vorfahren, die mehr können, als Charlie Chan und chinesischer Suppenkoch! (Auch wenn den dann ein Japaner mimen soll) Auch Eure Peruaner können mehr als Tanzlehrer....was echte Vielfalt angeht, sind die allerdings in vielen Ländern hinterher. Der Film ist und bleibt eine vorwiegend künstlich geschaffene Welt. Authentizität und Film, das beißt sich gar in autobiografischen Verfilmungen und Dokumentationen. Wenn der Jaguar nicht vor die Kamera will, wird er verfolgt und getrieben.
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