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Sachsen

CSD Leipzig: "Online war richtige Entscheidung"

Trotz Corona-Krise ziehen die Veranstalter*innen eine positive Bilanz der CSD-Aktionswoche in Leipzig, die heute zu Ende geht. Überschattet wurde sie von einem Einschüchterungsversuch von Neonazis.


In Kooperation mit der Stadt Leipzig startete der CSD-Verein die Kampagne "Du bist nicht allein". Die vom Land geförderten Plakate sollen queere Sichtbarkeit vor allem auf dem Land erhöhen (Bild: CSD Leipzig / twitter)
  • 18. Juli 2020, 14:47h, noch kein Kommentar

Nach mehr als 30 Veranstaltungen und einer bunten Installation auf dem Marktplatz geht am Samstagabend die Christopher-Street-Day-Aktionswoche in Leipzig zu Ende. Coronabedingt mussten die Veranstalter*innen zwar auf die typische Parade verzichten, waren aber dennoch mit dem Verlauf zufrieden.

Twitter / fdpleipzig

"Es war die richtige Entscheidung, die Woche trotz Corona mit vielen Online-Angeboten zu machen", sagte Jasmin Gräwel vom CSD-Team Leipzig. Die Veranstaltungen waren im Rahmen der coronabedingten Vorgaben gut besucht, zum Teil sogar ausverkauft. "Und wir haben sehr viele positive Rückmeldungen für unser Online-Programm bekommen."

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Leipziger Markt in Regenbogenfarben

Zum Höhepunkt verwandelt sich der Leipziger Markt am Samstag noch bis 18 Uhr mit zahlreichen Flaggen und Bannern in eine weithin sichtbare Pride-Zone.

Twitter / BoehmeMarco

Anschließend steigt eine dreistündige "Live-Stream Show" unter anderem mit Musik, Interviews und Poetry Slam. "Wir sind auf die Klickzahlen gespannt. Einige Kneipen und Bars wollen den Live-Steam für ihre Gäste übertragen", erläuterte Gräwel.

Neonazis empören sich über "Homo-Propaganda"

Überschattet wurde der CSD Leipzig von einem Einschüchterungsversuch von Neonazis gegen die städtische Aids-Hilfe. Die rechtsextremistische Kleinstpartei "Der dritte Weg" klebte Plakate mit der Aufschrift "Gesunde Familien statt Homo-Propaganda" an die Eingangstür des Vereins. (cw/dpa)

Twitter / _Gaenseliesel_