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- 20. Oktober 2005 1 Min.
Berlin Ein Großteil der bundesweit tätigen schwul-lesbischen Verbände haben CDU/CSU und SPD einen gemeinsamen Forderungskatalog für die Koalitionsverhandlungen vorgelegt. Neben einem umfassenden Antidiskriminierungsgesetz und Ausbau des Lebenspartnerschaftsrechts zielen weitere Forderungen auf Maßnahmen zur Integration und Toleranz, die Bekämpfung von Rechtsextremismus und Hassverbrechen, den Bau des Denkmals für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen und die Gründung einer Magnus-Hirschfeld-Stiftung. Des Weiteren fordern die Gruppen eine grundlegende Reform des Transsexuellengesetzes, intensivere Anstrengungen zur Bekämpfung von HIV und AIDS, den Ausbau der Bürgerrechte in Europa sowie ein Asylrecht für verfolgte Homosexuelle. Zu dem vom Lesben- und Schwulenverband (LSVD) initiierten Bündnis gehören der Arbeitskreis Homosexueller Angehöriger der Bundeswehr (AHsAB), die Bundesarbeitsgemeinschaft Schwule und Lesbische Paare (SLP), der Bundesverband der Eltern, Freunde und Angehörigen von Homosexuellen (Befah), die International Lesbian and Gay Association ILGA Europe, das Jugendnetzwerk Lambda, der Lesbenring, das Netzwerk lesbischer Fach- und Führungskräfte (Wirtschaftsweiber), die Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK), der Verband lesbischer und schwuler Polizeibediensteter Deutschland (VelsPol) und der "Bundesverband schwuler Führungskräfte" (Völklinger Kreis e.V.). (nb/pm)
Links zum Thema:
» Die Forderungen im Detail (LSVD)















Die Zusammenarbeit der schwulen (und lebischen) Verbände/Gruppen/Vereine sollte auf Dauer etabliert werden. Das vieles hinter den Kulisse geschieht, sollte nun nicht zu Misstrauen führen. Die Ergebnisse sind wichtig. Und darüber sollte bercihtet werden. - Wünsche ich mir.