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Einzelkommentar zu:
"Liebes Team": Inklusive Sprache im Job ist gar nicht schwer


#2 Kritiker_inEhemaliges Profil
  • 20.07.2020, 06:52h
  • "Die direktere Variante für gendergerechte Sprache setzt auf die konsequente Beid-Nennung durch ein Gendersternchen (Kolleg*innen), Binnen-I (KollegInnen) oder einen Unterstrich (Kolleg_innen)."

    Das ist, mit Verlaub, nicht korrekt. Eine "Beid-Nennung" (was für ein ohnehin sperriger Begriff!) würde ja voraussetzen, dass es genau ZWEI Geschlechter gebe ("beide" = das eine und das andere, also genau zwei).

    Dies spiegelt sich in der mittlerweile veralteten Schreibweise mit dem Binnen-I wider - aber OHNE Gendersternchen oder Unterstrich (also hier z.B. KollegInnen) - aber eben auch NUR in der Variante mit dem Binnen-I.

    Die modernere, inklusivere Variante ist diejenige mit Gendersternchen, Unterstrich oder z.B. auch Doppelpunkt, weil eben diese Zeichen buchstäblich Platz machen für weitere Identitäten. Beim Binnen-I ist da kein Platz.

    Aber in der heute angemessenen Schreibweise mit Sternchen, Unterstrich oder Doppelpunkt geht es dann eben auch defintiv nicht um die veraltete, binäre Sicht von "beiden" Geschlechtern, sondern um ALLE.

    Denn es gibt halt eben NICHT nur zwei.
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