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Einzelkommentar zu:
"Liebes Team": Inklusive Sprache im Job ist gar nicht schwer


#7 Leo BirkAnonym
  • 20.07.2020, 10:52h
  • Dafür dass schon in der Überschrift angekündigt wird, dass inklusive Sprache nicht schwer sei, wird im Artikel kein Vorschlag gemacht, wie im formellen Schriftverkehr damit umgegangen werden kann. "Liebes Team" oder "Liebe Kund*innen" ist informell. Das mag in manchen, gerade kreativen, Branchen kein Problem beim Erstkontakt oder in allgemeinen Schreiben sein, in anderen kann es als unprofessionelles Verhalten einen schlechten, übergriffigen Eindruck machen, weil man sich eine Nähe herausnimmt, der das Gegenüber nicht zugestimmt hat.

    Bei Sammelschreiben an Gruppen kann man natürliche diese Gruppe ansprechen ("Sehr geehrte Geschäftspartner*innen/Kund*innen/etc").
    Aber wie lautet die korrekte formelle Form, wenn ich den Namen kenne, aber das Geschlecht nicht? "Sehr geehrte*r NAME"? "Sehr geehrte/r NAME"?
    Wie, wenn ich den Namen nicht kenne, als inklusive Alternative zu "Sehr geehrte Damen und Herren"? Weder der Vorschlag "Publikum" noch "Anwesende" aus dem Artikel macht für den Schriftverkehr Sinn, auch wenn sie beim Sprechen sehr gute Alternativen sind.
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