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Kommentare zu:
"Liebes Team": Inklusive Sprache im Job ist gar nicht schwer


#21 marcocharlottenburgAnonym
  • 20.07.2020, 20:48h
  • Alles nicht bis zum Ende gedacht. Es ist richtig, das mit der männlichen oder weiblichen Bezeichnung nicht alle erfasst werden, mir bisher such nicht bewusst gewesen, aber mit Sternchen, Unterstrich, Querstrich oder was auch immer, stellt sich nämlich ein ebenso gravierendes Problem, nämlich all dies ist nicht barrierefrei. Bei uns in der Dienstelle sind solche Schreibvarianten deshalb auch nicht mehr zulässig.

    Gibt für alles Arbeitsgruppen, aber eine die mal wirklich eine allumfassende Lösung dieses sprachlichen Dilemmas sucht, kenne ich bisher nicht.
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#22 Kritiker_inEhemaliges Profil
#23 VicvonderElbeProfil
  • 20.07.2020, 21:08hHamburg
  • Antwort auf #21 von marcocharlottenburg
  • Wieso ist das nicht barrierefrei? Meine Vergrößerungssoftware inkl. Vorlese-Funktion sagt bei einem * "Stern" und bei einem _ gibt es eine kleine Verzögerung, wie sie Leute auch oft beim Sprechen machen. Vielleicht gab es früher mal Probleme für Blinde und Sehbehinderte, aber mittlerwrele funktioniert es.
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#24 VicvonderElbeProfil
#25 VicvonderElbeProfil
  • 20.07.2020, 21:18hHamburg
  • Antwort auf #16 von goddamn liberal
  • Aber ohne Sprache lassen sich die Probleme auch nicht aus der Welt schaffen und nicht- binäre Obdachlose sind da ein passendes Beispiel, denn dadurch dass die Obdachlosenhilfe immer nur auf Männer oder Frauen schaut, bleiben Nicht-Binäre im Zweifel im Regen stehen im wahrsten Sinne des Wortes.
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#26 VicvonderElbeProfil
  • 20.07.2020, 21:24hHamburg
  • Antwort auf #5 von aberaber
  • Nein! Wir brauchen hier ein Multitasking! Gleichzeitig für anständige Löhne UND eine höfliche inklusive Sprache eintreten. Wenn wir uns erst um die Sprache kümmern, nachdem der Kapitalismusabgeschafft wurde, dann gute Nacht, das dauert schon ein pasr hundert Jahre.
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#27 goddamn liberalAnonym
#28 Uwe RAnonym
  • 20.07.2020, 22:35h
  • Ich würde mir wünschen, wenn man bei den "Alternativen" für Nichtbinäre Menschen versucht, nicht zu sehr an vorhandenen Sprachmustern herumzudoktern, sondern kreativ Neues entwickelt. Es muss möglich sein, eine Anrede, egal ob geschrieben oder gesprochen, mit Buchstaben so zu formulieren, dass es auch aussprechbar ist, dem Klang der Deutschen Sprache und der anerkannten Grammatik entspricht. Das Weglassen von Anrede, Personalpronomen etc. ist für mich keine dauerhafte Lösung. * und Co. sind nicht aussprechbar, aber zur Zeit wohl einziges Mittel, um kein Mienenfeld zu betreten.

    Ich fände es spannend und sinnvoll, wenn neue Anreden, Artikel, Personalpronomen für Nicht-Binäre-Menschen erfunden und eingeführt würden. Dass es eben nicht nur "Der, Die und Das" gibt.

    Ich befürchte aber, dass in dieser Diskussion ob Ihrer Verbissenheit mancher, kein Spielraum für Kreativität ist. Kreativität bedeutet auch Versuch und Irrtum, was mancher schwerlich verzeiht...
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#29 alien humanAnonym
  • 20.07.2020, 22:42h
  • Antwort auf #2 von Kritiker_in
  • Es ist aber so, dass die Schreibweise mit dem "Binnen-I" eine lange, und in einigen gesellschaftlichen Kreisen wohl auch durchaus kontroverse, feministische Tradition im deutschsprachigen Raum hat. Ich, für meinen Teil, habe sie immer als auch für andere Geschlechter inklusiv empfunden. Aber du hast schon recht, wenn das nicht stimmt, oder nicht mehr so ist, und die Menschen, die damit bezeichnet werden sollen, da keinen Anschluss finden, oder damit misgendert werden, muss sich das dann halt ändern.
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#30 alien humanAnonym
  • 20.07.2020, 23:04h
  • Antwort auf #8 von goddamn liberal
  • Ich verstehe es jetzt nicht: bist du "Gott verdammt liberal" oder "Gott verdammte Liberale", wo du doch Neoliberalismus jetzt kritisiert. Wenn das zweite der Fall ist, fehlt da ein -s bei "liberal" in deinem Nick, meinem Empfinden nach. Aber du, wie du möchtest.
    Freie Menschen sind nun mal das, was sie sind, und identifizieren sich mit dem, was sie möchten, wie du ja auch in deinem Nick. Unabhängig von dir oder mir.
    Du magst ja die Texte deR* besagten AutorI*n finden, wie du möchtest. Was das jetzt mit dem zu tun hat, wie sie sich identifiziert, verstehe ich nicht.
    Aber ich verstehe ja auch nicht, wie dein Nick zu deinem Kommentar passen soll.
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