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Kommentare zu:
"Liebes Team": Inklusive Sprache im Job ist gar nicht schwer


#31 Kritiker_inEhemaliges Profil
  • 20.07.2020, 23:45h
  • Antwort auf #28 von Uwe R
  • Man sollte vielleicht auch einfach mal zu respektieren versuchen, was die Leute verwenden, die selbst betroffen sind. Das hat sich über Jahre und Jahrzehnte hinweg entwickelt. Diese Diskussionen werden nicht erst seit gestern geführt.

    Mag es auch ungewohnt erscheinen, so sind in entsprechenden Kreisen Formen mit _, * oder : bereits gängig und als Glottal Stop auch ganz einfach aussprechbar.

    Warum also das Rad nun schon wieder neu erfinden, nur weil das manche Leute ungewöhnlich finden? Man könnte ja auch einfach mal anerkennen, was Menschen, die betroffen sind und sich damit auskennen, bereits erarbeitet haben.
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#32 Konrad DAnonym
#33 BetroffenbesoffenAnonym
#34 goddamn liberalAnonym
#35 ursus
  • 21.07.2020, 02:07h
  • Antwort auf #33 von Betroffenbesoffen
  • "Eigene Betroffenheit ist eine denkbar schlechte Ratgeberin."

    Dann sollten Schwule und Lesben sich nicht zu Homophobie äußern, Schwarze Rassismus nicht kritisieren...?

    "Denken hilft weiter"

    Dann erzähl uns doch mal, wohin DEIN Denken dich führt, statt nur andere mit "kreativen" Nicknamen zu beleidigen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#36 Kritiker_inEhemaliges Profil
#37 Svetlana LAnonym
  • 21.07.2020, 07:57h
  • Was mir immer wieder beim Thema gendergerechte Sprache auffällt: Alle Welt stimmt zu, dass Sprache einem immerwährenden Wandel unterliegt. Aber gerade bei diesem Thema wird dies mit einer ganz besonderer Vehemenz abgelehnt. Da kommt dann ganz schnell das Argument, dass Sprache nicht verordnet werden kann. Ich frage mich dann, wer hier wem was "verordnen" will? Die verschiedenen Versuche genderinklusive Sprache zu etablieren, z. B. x-Form, DeLe-System, Sternchen, Gap, dynamischer Gap usw., kommen bzw. kamen m. E. alle aus der Community heraus. Wie soll sprache sich denn dann verändern, wenn nicht irgendwer mal einen Anfang macht. Und wer auch heute noch, also fast zwei Jahre nach Einführung der Option divers, geschlechtergerechte Sprache nur auf Männer und Frauen reduziert, lebt vermutlich sowieso in einer hermetisch abgeschotteten Blase.

    Ich selbst schreibe und spreche seit Jahren mit Unterstrich und kann versichern, dass es nur einer kurzen Phase der Umgewöhnung (beim Sprechen vielleicht etwas länger) bedarf und der Umstieg überhaupt nicht weh tut.
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#38 GronkelAnonym
  • 21.07.2020, 11:27h
  • Antwort auf #37 von Svetlana L
  • "Was mir immer wieder beim Thema gendergerechte Sprache auffällt: Alle Welt stimmt zu, dass Sprache einem immerwährenden Wandel unterliegt. Aber gerade bei diesem Thema wird dies mit einer ganz besonderer Vehemenz abgelehnt.
    Da kommt dann ganz schnell das Argument, dass Sprache nicht verordnet werden kann. Ich frage mich dann, wer hier wem was "verordnen" will? Die verschiedenen Versuche genderinklusive Sprache zu etablieren, z. B. x-Form, DeLe-System, Sternchen, Gap, dynamischer Gap usw., kommen bzw. kamen m. E. alle aus der Community heraus."

    Sprachänderungen werden angenommen wenn sie sich durchgesetzt haben und nicht auf Zuruf von Communities. Insbesondere dann nicht, wenn alle paar Monate eine neue Idee: *, Binnen I, Unterstrich, ... vorgeschlagen wird. Aktuell werden die Änderungen durch Codes of Conduct in Firmen, Ämtern usw. vorgegeben und nicht von der Bevölkerung breitflächig genutzt. Das ist es, was mit "von oben verordnet" gemeint wird.
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#39 ursus
  • 21.07.2020, 11:53h
  • Antwort auf #38 von Gronkel
  • "Insbesondere dann nicht, wenn alle paar Monate eine neue Idee: *, Binnen I, Unterstrich, ... vorgeschlagen wird."

    Anfang der 1980er Jahre das Binnen-I, schon zwanzig Jahre später der Unterstrich, und das ist ja heute auch erst 17 Jahre her. Ganz klar, dass bei diesem rasanten Tempo niemand hinterherkommen kann.
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#40 alien humanAnonym

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