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Kommentare zu:
Regenbogenfamilien: LSU Saar beklagt "Ohnmacht der Väter"


#1 SandraAnonym
  • 20.07.2020, 13:11h
  • Welcher Vater?
    Wir reden hier von einer SamenSPENDE wer das Kind mit großziehen will macht keine Spende.
    Menschen können miteinander reden und wenn sich ein lesbisches paar bereit erklärt den Mann am grosziehen zu beteiligen und er das will kann er eine Vaterrolle übernehmen. Ansonsten ist er als spender ungeeignet.

    Ich frage mich immer wieder warum darüber so rege diskutiert wird.
    Eine klassische Samenspende ist nun mal das ermöglichen eines Kindes für jemand anderen,wer das nicht will tut es eben nicht.

    Das gleiche gilt für Leihmutterschaft wer nicht will läßt es eben oder wie bereits gesagt wenn mit dem Paar abgeklärt ist das eine Beteiligung am großziehen des Kindes ok ist ist das ganze auch kein Problem.
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#2 MedmanAnonym
  • 20.07.2020, 14:58h
  • Oh Gott wer hätte das gedacht aber die LSU hat recht. Es kann nicht angehen, dass außerhalb einer professionellen Samenspende automatisch die zweite Mutter als Elternteil eingetragen wird. Rechtlich darf der biologische Vater nämlich gerne bezahlen nur sehen darf er sein Kind nicht. Man kann nicht alles gleich behandeln, gilt übrigens für biologische Väter verheirateter heterosexueller Mütter auch.
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#3 WahrheitIstRelativAnonym
  • 20.07.2020, 16:28h
  • Antwort auf #2 von Medman
  • Es sind ja nur viele dutzend eigene Erfahrungen, aber :

    Da waren die Beziehungen mit Männern, die auf keinen Fall Verantwortung für ein Kind hätten übernehmen wollen, wegen den Kosten und der fehlenden Freiheit und der Angst vorm " Versagen".

    Da waren die Ehemänner Anderer, die kein Problem damit hatten, die Kinder nur noch alle 14 Tage zu sehen, zumal es dann so viel leichter war, eine neue Beziehung anzufangen und weiterhin gut zu Verdienen. Gestört hat nur der Kindsunterhalt.

    Da gab es auch Ehemänner, mathematischer Beruf und FDP Wähler, die kühl kalkuliert haben und dann wegen Steuerkram und Kindsunterhalt beschlossen haben, die Ehe weiter zu führen, aber nicht wegen der Frau oder den Kindern.

    Da gab es auch etliche werdende Väter, die erst mal sauer waren, als sie die " frohe Botschaft" vom neuen Leben bekommen haben und eventuell auch nochmal nachgerechnet haben, wie sich das evtl negativ auf die Rente auswirkt.

    Gleichzeitig ist nichts einfacher, als mit Männern NICHT über Verhütung zu reden!

    Frag all diese Männer, wenn du sie auf der Arbeit triffst und du hast lauter selbstinszenierte "Opfer"! Jeder stellt sich gern in ein gutes Licht und so wird finanzielle Ausbeutung vorgeschoben. Dann hörst du zB von einem Mann, der sich nie für sein Kind interessiert hatte und es aus Angst vor Kosten und Verantwortung auch nicht sehen wollte den Satz : " Ich zahl nur für mein Kind, wenn ich es auch sehen darf!" Von einem anderen überzeugten Junggesellen :" 5 Minuten Rittmeister - ein Leben lang Zahlmeister!" oder "... Da kannst du dich am besten Arbeitslos melden!"

    Umgekehrt würde ich sagen, dass weit über 90% aller Mütter, die ich kenne ohne mit der Wimper zu zucken für das Kind " Freiheit" und "Karriere" sausen lassen und es hinnehmen, weniger Geld zu haben ( dazu noch kleine optische Einbußen wie Schwangerschaftsstreifen etc und eventuelle Gesundheitliche Folgen zB Inkontinenz) und die größeren Probleme neue Beziehungen anzufangen.

    Dann ist da noch, in meinem Bekanntenkreis ein eher kleinerer Teil, der Anteil von Vätern, die das genauso sehen, wie die eben beschriebenen 90% Mütter und diese Väter können einem echt Leid tun, denn sie empfinden genau wie diese Mütter, sind aber keine Mütter und haben nicht deren Rechte. Wie manche Mütter sagen : "... ohne die Kinder könnte man sich nur noch 'n Strick nehmen..." - so geht es dann diesen Vätern. Die sind aber nicht zu verwechseln mit den vielen "Opfern" die Mann bei der Arbeit trifft und auch wenn ich hier von eigenen Erfahrungen spreche und es tatsächlich in anderen Kreisen deutlich mehr gute Väter gibt als in meinem Umfeld, so sind meine Beispiele doch keine Einzelfälle. Deshalb finde ich den Vorrang von Allen, die wie "Mütter" empfinden und dafür auch zurück stecken, richtig!

    Aber mal ganz abgesehen davon : An erster Stelle wird das KIND! gefragt, bei wem es nach Scheidung bleiben möchte und unter den eben beschriebenen Verhältnissen, wundert es dann auch nicht, dass dann die Mutter gewählt wird. Dazu braucht die Mutter garnicht Einfluss nehmen, wie es dann schnell heißt, auch wenn es das zweifellos natürlich auch gibt. Gibt auch Kinder, die beim Vater bleiben wollen und das ist dann auch so, wenn der Vater das auch will.

    All das hat auch immer seinen Preis: Kommt ein Kind ins Heim, ist die Mutter diejenige, die schief angeguckt wird und dafür verantwortlich gemacht wird. Der Vater ist dann meist längst schon über alle Berge. Mit einem Mann, der "irgendwo" ein Kind hat, um das er sich nicht kümmert, hat die Gesellschaft kaum ein Problem. Eine Frau würde "geächtet".

    Und dann nicht mal beim Kind bleiben dürfen, weil ein "Vorteilsrechner" gleich behandelt werden soll?
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#4 RubinsAnonym
  • 20.07.2020, 17:13h
  • Antwort auf #3 von WahrheitIstRelativ
  • Was wollen Sie mit Ihrem Beitrag aussagen? Weil Ihrer Meinung nach Männer ja so schlimme Väter sind, dürfen Sie keine Rechte haben?
    Was Sie von sich gegeben haben ist ABSOLUTER UNSINN! Nur weil Sie in ihrem Bekanntenkreis Idioten haben, heißt das nicht, dass es immer so ist. Ein bißchen über den Tellerrand sollten Sie schon man schauen.
    (Und ein gratis Tip von mir zwischendurch: Vielleicht sollten Sie mal bei der Auswahl Ihrer Freunde besser hinschauen.)
    Es gibt nur eine einzige Regel die hier gelten kann und das ist: Gleiche Rechte für alle!
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#5 LarsAnonym
  • 20.07.2020, 18:32h
  • Es wäre angebracht, auch mal vom Kind her zu denken. Welche Erfahrungen gibt es von ehemaligen Kindern, die keinen Kontakt zu ihrem leiblichen Vater hatten / haben durften?
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#6 WahrheitIstRelativAnonym
  • 21.07.2020, 13:23h
  • Antwort auf #4 von Rubins
  • Das Sorgerecht richtet sich nach den Bedürfnissen und Wünschen des Kindes und der evtl engeren Bindung. Die engere Bindung besteht meistens zu dem Elternteil, der mehr "da" ist. Wenn zB diese Schlagersängerin Michelle viel auf Tournee war, hatte ihr Kind wohl eine engere Bindung zum Vater, weshalb es bei Scheidung bei ihm bleiben wollte. Es hat also nichts mit Vorurteilen oder fehlenden Rechten zu tun. Wenn Väter "so oft" beim Sorgerecht auf der Strecke bleiben, dann weil meistens das klassische alte Familienmodell gewählt wurde und die Kinder dann mehr mit der Mutter zusammen sind. Scheinbar muss der Staat ja auch mit lauter verlockenden Angeboten ankommen, damit die Väter dann mal in Eltern Zeit gehen wollen. Auch bei einem Ricky Martin müsste im Falle von Scheidung nach den Bedürfnissen des Kindes entschieden werden, egal wieviel Geld er hat. Bei lesbischen Paaren muss auch deshalb die andere Mutter anerkannt werden, weil das ja vielleicht diejenige ist, die die Hauptfürsorge hat. Dann würde das Kind traumatisiert, weil diese Mutter dann bei Scheidung vielleicht nichts zu "melden" hat. Lediglich die englische Königsfamilie hat da Narrenfreiheit. Würde man solche Bedürfnisse für das "Recht für alle" ignorieren, wandelt sich das Recht für alle eher in ein "Recht des Stärkeren"! Derjenige Elternteil, der während der Säuglings--und Kleinkinderzeit in Ruhe seine Karriere ausbauen konnte, hat dann am Ende auch das schickere Zuhause und den teureren Anwalt. Und jetzt keine Illusionen, das wäre alles 50/50 machbar!
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