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Kommentare zu:
Düsseldorfer OB dreht Video mit Homo-Hasser Farid Bang


#31 zundermxeAnonym
  • 23.07.2020, 10:48h
  • Antwort auf #29 von Wadim
  • Jo, na da sind wir mal auf ne Antwort gespannt.

    Bis jetzt gefällt sich Herr Geisel leider gerade mal im Lindner-Style.
    Bei ihm dämmert oder will es scheinbar nicht dämmern, was er da eigentlich verbockt hat.

    Glaubwürdigkeit und Einsicht sieht in Wort und Tat anders aus.
    Er allein ist als Kandidat für die Zusammenarbeit mit Bang verantwortlich und solange die Stadt diesem Hetzer per Video eine Bühne bietet, stärkt Geisel und mit ihm die lokale SPD die Aussagen dieses Hassers. Er wertet ihn und seine Aussagen als ganz normales Spektrum auf.
    Auf jeder Hochzeit tanzen zu wollen ist selbst in der Politik beliebig und höchst unglaubwürdig.
    Und das an gefühlt gleicher Stelle am Rhein wo eines schönen Tages das Mahnmal für verfolgte Queers stehen soll.
    In Düsseldorf ist die SPD leider keine Wahl mehr.
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#32 michael008
  • 23.07.2020, 11:16h
  • Antwort auf #31 von zundermxe
  • "In Düsseldorf ist die SPD leider keine Wahl mehr."

    Ich darf freundlich darauf hinweisen, dass auch bei den eigenen Parteifreunden Herr Geisel mittlerweile wegen dieses Videos enorm in der Kritik steht.
    Herr Geisel hat damit der SPD in Düsseldorf einen Bärendienst erwiesen, der dazu führen wird, dass die Chancen wieder einen schrecklichen CDU-Bürgermeister wie seinen Vorgänger Herrn Elbers zu bekommen enorm gestiegen sind.
    Herzlichen Dank.
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#33 SXMPiratProfil
#34 zundermxeAnonym
  • 23.07.2020, 13:12h
  • Antwort auf #32 von michael008
  • Würde mich auch sehr wundern, wenn Geisel dafür innerhalb der SPD von seinen Parteifreund*innen nicht auch kritisch gesehen würde.
    Es bleibt aber leider unterm Strich bei einem lauwarmen Teilrückrudern mit wenig Einsicht zeigenden Rechtfertigungsversuchen.
    Und das ist für mich nun mal a la Lindner mit ner fetten Prise hier kommt der Gerhard (-Show).

    Da ich in NRW mit den lange in SPD-Kreisen gerne zitieren Satz, wir sind zwar warm und brüderlich - aber warme Brüder sind wir nicht, leben durfte, reagiere ich sehr strikt und ablehnend auf Menschen wie Geisel und seine Art (insbesondere innerhalb der SPD).

    Tatsächlich glaube ich ihm mittlerweile nicht mal mehr, dass es ihm um Corona ging bei der Aktion. Vielmehr begreift er sich im Wahlkampf-Modus und hat dies als passende Gelegenheit versucht zu nutzen, um Wahlstimmen in einer Ecke zu generieren, zu der er sonst kaum Zutritt hat.

    Also nein, ich will nicht die gesamte SPD beleidigen oder verantwortlich machen. Doch mit einem Kandidaten Geisel halte ich sie in Düsseldorf als schwuler Mann derzeit nicht für wählbar.
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#35 michael008
  • 23.07.2020, 13:38h
  • Antwort auf #34 von zundermxe
  • Ich gebe Dir durch die Bank Recht, was Deine Analyse angeht.
    Ich lebe nun auch schon mein ganzes beinahe 60 jähriges Leben ( mit 2 Jähriger Unterbrechung ) in Düsseldorf und bestätige Deine historische Einschätzung der NRW SPD in der ich bis zur Kanzlerschaft Gas-Gerds Mitglied war.
    Die einzige relevante Partei, die uns LGBTI* in ihrer Mehrheit schon seit ihrer Gründung wohlwollend gegenübersteht, sind die Grünen.
    Das resultiert natürlich auch dem Zeitgeist ihrer Gründer.
    Aber:
    1.
    Leider stehen die Chancen für einen grünen OB in Düsseldorf nicht gut.
    Resultierend aus Demographie und Wohlstandsverteiung in der Stadt.
    2. Sind auch die Grünen mittlerweile eher ins spiessbürgerliche Milleu abgerutscht und daher kein Garant mehr für queeres Leben und queere Szene in der Stadt.

    Daher werde ich, bevor ich mir wieder einen CDU Bürgermeister wie Erwin und Elbers antue, lieber aus Pragmatismus Geisel wählen.
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#36 zundermxeAnonym
  • 24.07.2020, 08:56h
  • Antwort auf #35 von michael008
  • Kann Dir auch locker folgen.
    Und trage in mir ebenso den Widerspruch zwischen dem Anspruch an eine für mich persönlich wählbare Partei bzw. Person gegenüber der Abwägung bei einer Wahl dann zumindest das kleinere Übel zu wählen...

    Dieser Herr Geisel hat mich mit seiner Bang-Aktion bis ins Mark getroffen und enttäuscht.
    In einer Zeit, in der sich Menschen gegen Irre wie Kutschera oder Hildmann (um gerade mal zwei der zu vielen aktuellen Beispiele zu nennen) wehren müssen, kann und darf es keine Bühne oder faktische Aufwertung dieser Hasser und Hetzer geben.
    Solche Personen lediglich als kontrovers oder eigentlich ganz lieben Jungen zu verharmlosen und damit automatisch auf die Opfer von Hass und Hetze zu treten, ist schlicht unerträglich.

    Ob ich Elbers auf die selbe niederträchtige und bis in den Kern verkommene Stufe wie Erwin setzen würde, lass ich mal offen.

    Naja, und die leider nicht ganz so neue Bürgerlichkeit zumindest von Teilen der Grünen ist seit vielen Jahren nicht nur in NRW zu beobachten (siehe BW - ooohje).
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