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Kommentare zu:
Farid-Bang-Video: Düsseldorfer OB bietet Löschung an


#1 ursus
  • 24.07.2020, 20:33h
  • Ich habe das eigentlich schon relativ wohlwollend gelesen (ehrlich klingende Entschuldigung, selbstkritische Anerkennung der Tatsache, schlecht informiert gewesen zu sein), bis der reaktionäre Kampfbegriff "Political Correctness" auftauchte.

    Wenn Holocaust-Überlebende nicht zynisch verhöhnt, Frauen nicht übelst sexistisch abgewertet und Schwule nicht öffentlich beleidigt werden wollen, dann ist das keine "Political Correctness", sondern das Minimum an Zivilisiertheit, das wir erwarten dürfen und dessen Unterschreiten eben NICHT "toleriert" werden kann.

    Der Fettnäpfchen-Dreisprung geht offenbar weiter.
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#2 KaiJAnonym
#3 LorenProfil
  • 25.07.2020, 01:18hGreifswald
  • Der OB handelt m.E. naiv, dumm und fahrlässig. Für sein Amt erscheint er mir damit ungeeignet.
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#4 aergaghaerAnonym
  • 25.07.2020, 05:24h
  • Woher kommen mir die Gefühle, die mir gerade durch den Kopf gehen, bloß bekannt vor?

    Ach ja. In der Schule wurde ich ja auch schon ausgegrenzt. Ich kenne Düsseldorf nicht wirklich anders.
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#5 Kritiker_inEhemaliges Profil
  • 25.07.2020, 12:03h
  • "Vielfalt könne "nur funktionieren auf der Grundlage von Toleranz und gegenseitigem Respekt". Und zur Toleranz gehöre es, "Anschauungen, Lebensentwürfe und Äußerungen auszuhalten, die unseren Vorstellungen von zivilisatorischem Fortschritt und Political Correctness nicht entsprechen""

    Dieser Mensch hat etwas ganz Grundlegendes nicht verstanden. Ich zitiere den Philosophen Karl Popper:

    "Weniger bekannt ist das Paradoxon der Toleranz: Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die uneingeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen."

    de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

    Vereinfacht ausgedrückt:
    Keine Toleranz für Intoleranz, sonst wird die Intoleranz letztlich siegen.

    Eigentlich sollte ein Politiker diesen Grundsatz kennen. Hier das Gegenteil zu verkünden, ist ein grober Fauxpas. Nur ANZUBIETEN, das Video zurückzuziehen, statt es schlichtweg zu löschen, ein weiterer.
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#6 KaiJAnonym
  • 25.07.2020, 13:30h
  • Antwort auf #2 von KaiJ
  • Sollte Geisel die Grenzen von gegenseitigem Respekt, Toleranz, der Vielfalt, gesellschaftlichen Miteinanders, der Zivilisation bzw. der Demokratie nicht kennen, muss er unverzüglich zurücktreten. Nach dem Artikel hier macht das alles stark den Anschein.
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#7 mmmmAnonym
  • 25.07.2020, 16:55h
  • immer noch ein depp. homophobie gehört zu vielfalt und man soll sie tolerieren? weg mit ihm
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#8 Taemin
  • 26.07.2020, 09:54h
  • Bisher hielt ich Herrn Geisel einfach nur für einen naiven Trottel. Nach seiner jetzigen Einlassung kann ich daran nicht festhalten. Er vertritt die Auffassung, die freiheitliche, vielfältige Gesellschaft müsse ihre Gegner tolerieren, "aushalten", ja mit ihnen zusammenwirken. Das ist der LSBTI stets ewig gemachte Vorhalt, dass sie respektieren müssen sollen, wenn gegen sie gehetzt wird. Mehr noch: Es ist eine Position, die letztlich unter dem Deckmantel angeblicher Toleranz den politischen und religiösen Extremismus fördert und sich ihm letztlich unterwirft. Der Mann ist charakterlich nicht für ein öffentliches Amt geeignet.
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#9 KaiJAnonym
#10 KölnfischAnonym
  • 26.07.2020, 20:58h
  • Im Herbst wird Herr Geisel denken:
    Si tacuissem, magister urbis mansissem.
    Ach hätte ich doch nur geschwiegen,
    Bürgermeister wär' ich geblieben.
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