Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=36698
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Homophobie: EU streicht Gelder für Polen


#1 goddamn liberalAnonym
  • 29.07.2020, 12:46h
  • Sehr gut, dass die Kritik von einer Katholikin aus dem Mittelmeer kommt!

    Da hilft dann auch das bei polnischen Reaktionären beliebte Zücken der antideutschen Karte nicht, dass bei vielen Polen (auch Regierungsgegnern) aufgrund millionenfacher deutscher Morde im 2. Weltkrieg verständlicherweise oft gut ankommt.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 PetterAnonym
  • 29.07.2020, 13:51h
  • Richtig so.

    Wer sich nicht an EU-Recht hält, muss entsprechende Sanktionen zu spüren bekommen. So wie das bei anderen Staaten ja auch ist. (Deutschland wurde ja auch schon mehrfach von der EU sanktioniert, wenn hier EU-Recht gebrochen wurde.)

    Das hat jedes Mitgliedsland mit seinem Beitritt akzeptiert und Großbritannien zeigt ja, dass man auch austreten kann, wenn einem die Regeln nicht mehr passen und man sich nicht an Verträge und EU-Recht halten will.

    Würde es keine Sanktionen geben, würde die EU sich komplett unglaubwürdig machen. Dann würden bald alle tun und lassen was sie wollen und die EU nur noch als Goldesel zu Lasten der anderen nutzen. Das würde nicht nur Populisten in ganz Europa an die Macht bringen, sondern wäre auch sehr bald das Ende der EU.

    Deshalb muss die EU endlich reagieren. Und unabhängig davon ist es auch richtig, sowas, was eklatant gegen die EU-Charta, die Freizügigkeit und fundamentale Menschenrechte verstößt, nicht einfach zuzulassen.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 56James35Anonym
#4 KaiJAnonym
  • 29.07.2020, 16:56h
  • Diese Art von Sanktionen sind die, die ich propagiere. Regionale Entscheider*innen, erst recht noch überregionale, werden für ihr Handeln in Regress genommen. Das muss über die EU geschehen, um nicht weiter Nationalismen aufkommen zu lassen. Dies' gilt auch bei der Interpretation des Wahlergebnisses. Das knappe zeugt davon, dass LGBTIQ*-Feindlichkeit in der Bevölkerung schwindet.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 seufzAnonym
  • 29.07.2020, 18:15h
  • das tut gut zu lesen. geldentzug ist die sprache, die menschenverachtend-religiöse politiker:innen am besten verstehen.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 BaerchenProfil
  • 29.07.2020, 19:01hzuhause
  • Na das wurde aber auch Zeit, eine andere Sprache versteht dieses menschenverachtende System auch nicht, ich hoffe die Leute bleiben dran und machen nicht wieder einen Rückzieher.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 TimonAnonym
  • 29.07.2020, 19:30h
  • Richtig so.

    Wenn man das schon nicht verhindern kann, sollte man das nicht auch noch finanziell fördern.

    Wer Geld geschenkt haben will, muss auch die damit verbundenen Bedingungen erfüllen. Und wer das nicht will, bekommt auch kein Geld.
  • Antworten » | Direktlink »
#8 InDenKöpfenAnonym
  • 29.07.2020, 20:22h
  • Netter Versuch.

    Aber glaubt denn bei der EU wirklich jemand, dass mit Geldhahn Zudrehen auch die Denke der zu 50% sehr konservativ eingestellten polnischen Bevölkerung gegenüber LGBTQ umgepolt werden kann?

    Wenn die Städte und Gemeinden dort "wegen der Homos" kein Geld mehr bekommen sollten, fördert dies mit Sicherheit nicht die Toleranz.

    Eine Verpflichtung zur gesellschaftspolitischen Aufklärung über LGBTQ in ganz Polen und deren effektive Durchführung sowie Fördermaßnahmen wären vermutlich effektiver. Vorausgesetzt, ein messbarer Erfolg stellt sich ein. Zur Akzeptanz zwingen kann und sollte man niemanden.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 kuesschen11Profil
  • 29.07.2020, 23:20hFrankfurt
  • Antwort auf #8 von InDenKöpfen
  • Danke an Frau Dalli.

    Sie setzt sich willensstark für LGBT's ein und ebnet den richtigen Weg, auf den die polnische Regierung nun mal reagieren muss.

    Es geht nicht um ein "Erzwingen" von Akzeptanz, sondern um einen Verstoß gegen Menschenrechte, die die EU nicht umsonst beschlossen hat. Da haben sich alle EU-Mitgliedsländer dran zu halten. Polen verhält sich zur Zeit herabwürdigend gegenüber Minderheiten.

    Menschenrechte dürfen nicht verhandelbar gemacht werden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#10 JadugharProfil
  • 29.07.2020, 23:54hHamburg
  • Nicht nur sanktionieren! Sie sollten die bereits erhaltenen Gelder wieder zurückzahlen!
  • Antworten » | Direktlink »
#11 DramaQueen24Profil
  • 30.07.2020, 01:11hBerlin
  • Kann ihren Frust gut verstehen, doch der Vorschlag ist wenig hilfreich. Diese Gemeinden werden sich bedroht in ihrer "Identität" sehen, die der "böse" Westen zerstören will.
    Faschos und Religioten kann man nicht mit dem Entzug des Geldes kommen, da braucht es härtere Methoden. Zum Beispiel dem Verlust des Stimmrechts, dem "Angebot" zu gehen, wenn ihnen etwas nicht passt, sowie einer neuen Regelung, die die Einstimmigkeit zugunsten einer Mehrheitsentscheidung aufhebt.
  • Antworten » | Direktlink »
#12 DramaQueen24Profil
#13 DramaQueen24Profil
#14 DramaQueen24Profil
#15 DramaQueen24Profil
  • 30.07.2020, 01:18hBerlin
  • Antwort auf #4 von KaiJ
  • Das ist nicht hilfreich, weil die dortigen Faschos und Religioten sich als "Opfer" des bösen Westens und der "Gender-Mafia" sehen, und eine Wagenburgmentalität einnehmen werden. Sie reden ja jetzt schon von den "inneren Angelegenheiten", in denen die EU sich nicht einzumischen habe.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#16 EUfuerZukunftAnonym
  • 30.07.2020, 02:36h
  • 5`000 - 25`000 holt der örtliche Pfarrer in der Kollekte binnen eines halben Jahres locker wieder herein. Die EU hat ohnehin einen extrem schweren Stand in Polen; jetzt dürfte sie nochmals unbeliebter geworden sein. Ob das ganze rechtlich überhaupt zulässig ist wird ebenfalls noch geklärt werden müssen. Zudem, wem glauben die EU Politiker eigentlich, werden die Dorfbewohner für das gestrichene Geld verantwortlich machen?
  • Antworten » | Direktlink »
#17 BlaaaaaaaaaAnonym
#18 KaiJAnonym
  • 30.07.2020, 10:25h
  • Antwort auf #15 von DramaQueen24
  • Religioten ist kein zuträglicher Begriff. Faschos sind in einem Dilirium, dem mensch auch mit Konsequenzen begegnen muss. In staatliiche innere Angelegenheiten einzumischen zu verbieten ist das Anliegen von Diktatoren und Autokraten. Die Richtlinien für die Vergabe von Subventionen werden u.a. die EU-Charta mit einschliessen. Eine Ablehnung der Vergabe ist dann nicht einmal eine Sanktion, sondern resultiert im vorhinein aus der Nichteinhaltung der Richtlinien. Bei Erfüllung dieser fliessen auch wieder die Gelder.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#19 aktiv werdenAnonym
#20 InDenKöpfenAnonym
  • 30.07.2020, 11:20h
  • Antwort auf #17 von Blaaaaaaaaa
  • Ich kann da garnichts machen.

    Ich überlege nur laut, ob durch "Strafen" wie Kürzungen irgendwelcher Gelder (auch wenn die Sanktionen durchaus berechtigt sind) , die Menschen ihre (innere!) Einstellung gegenüber LGBTQ ändern. Wie sollte das gehen?

    Denn: Es geht doch darum etwas zu verändern. Strafen bewirken in solchen Fällen leider oft das Gegenteil.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#21 InDenKöpfenAnonym
#22 InDenKöpfenAnonym
  • 30.07.2020, 11:32h
  • Antwort auf #9 von kuesschen11
  • Ich bin sehr für die Einhaltung der Menschenrechte und entsprechende Sanktionen, wenn sich jemand in der Gemeinschaft deren Nichtachtung strafbar macht.

    Ich habe nur laut überlegt, wie sich solche "Erziehungsmaßnahmen" auf die Homophobie und alles damit Verbundene in der Bevölkerung auswirken.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #9 springen »

» zurück zum Artikel