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Kommentare zu:
Trans Kommunalpolitikerin nach Coming-out in sozialen Medien attackiert


#1 menschenfreundProfil
  • 03.08.2020, 13:41hBerlin
  • Wer so niveaulos hetzt und beleidigt, missachtet den Mitmenschen und tritt dessen Würde respektlos mit den Füßen. Wer und was gibt diesen Hetzern das Recht für einen anderen Menschen zu entscheiden was für ihn/ sie gut ist? Diese Hetzer sollten erst einmal mit sich selbst ins Reine kommen.
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#2 MarcAnonym
  • 03.08.2020, 13:54h
  • Der betroffene JU-Verband soll jetzt bloß keine Krokodilstränen weinen - die geliebte Schwesterpartei, namentlich der CSU-Ortsverband Emskirchen, hat gerade in unerhört geschmackloser und diffamierender Weise gegen Georgine Kellermann getwittert. Da muss auch 'intern' offenbar noch vor sehr vielen Türen gefegt werden.
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#3 Taemin
  • 03.08.2020, 14:27h
  • Ich würd mich ja jetzt gern deutlich zur Sache äußern. Aber ich bin gerade erst von ein paar Nutzern hier auf der Seite zum neuen Trans- und Interphobiker erklärt worden. Da möcht ich doch von jeder Unterstützung einer Transfrau lieber Abstand nehmen. Ich könnte sonst Zweifel an meiner ganz neu entlarvten miesen Gesinnung wecken und den Verdacht erregen, mich für verachtete Minderheiten einzusetzen. Das sollte ich vielleicht doch besser meinem real life vorbehalten, wo ich es seit mehr als 30 Jahren tue. Hier brauche ich nur einmal die männliche und weibliche Form eines Wortes zu verwenden, ohne einen Eiertanz aufzuführen, dass ich natürlich auch an trans und inter denke, und schon bin ich neuer Träger des Beatrix-von-Storch-Preises.
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#4 WwertzuiopüAnonym
#5 Kritiker_inEhemaliges Profil
#6 TwittererAnonym
#7 TwittererAnonym
#8 KumpelAnonym
#9 ungeoutetAnonym
  • 03.08.2020, 23:20h
  • Das ist wieder ein deutlicher Hinweis darauf, daß sich jeder, der nicht so ab 40 oder älter ist, nicht unbedingt outen sollte.

    Unsere Gesellschaft ist trotz aller Gesetze, Aufrufe, Appelle usw. noch längst nicht so weit, daß eine wirklich gleichberechtigte Integration von LGBT-Leuten stattfindet.

    Und nicht jeder der Jüngeren ist psychisch schon so stabil, das ihm das anschließende Herumgezogen werden im Dreck der Flachbrettbohrer nichts ausmacht.

    Deshalb rein aus einem gesunden Maß an Selbsterhaltungstrieb wieder der Hinweis, mit dem "Outen" seeeeehr zurückhaltend zu sein.
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#10 Meine MeinungAnonym
  • 03.08.2020, 23:46h
  • CDU-Mitglied kann man ja wohl nur sein, wenn man das reaktionäre Weltbild dieser Partei teilt. Das finde ich abstoßend, egal ob das CDU-Mitglied cis oder trans*, queer oder hetero ist. Da kann ich keine Solidarität empfinden, denn die Parteilinie und damit die Parteimitglieder, insbesondere die aktiven, diskriminieren mich.
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#11 KatjaProfil
  • 04.08.2020, 00:18hIngolstadt
  • Antwort auf #10 von Meine Meinung
  • Kenne z.B. so einige Schwule und Leben, die in der CDU (oder besser: CSU) sind und in Sachen Wirtschafts- oder Sozialpolitik durchwegs sehr konservative Positionen vertreten. Kann mir auch vorstellen, dass es da noch eine hohe Dunkelziffer gibt. Völlig unverständlich, woher die Annahme kommt, als LGBT müsse man grundsätzlich links oder progressiv denken. Die sexuelle Identität eines Menschen gibt ja nicht die politische Programmatik vor und so lange sie sich auf dem Boden des Grundgesetz bewegt, ist jede politische Orientierung zu tolerieren.
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#12 KumpelAnonym
#13 NotruferAnonym
  • 04.08.2020, 09:44h
  • Antwort auf #10 von Meine Meinung
  • Nur weil jemand eine andere politische Einstellung hat als du, heißt dass nicht, dass du ihm/r die Solidarität verweigern solltests, wenn er oder sie angegriffen wird. Oder würdest du z.B. bei einem Autounfall die Verletzten auch erst fragen, welche Partei sie wählen und nur dann den Notruf rufen, wenn es für die die richtige ist?
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#14 Meine MeinungAnonym
  • 04.08.2020, 11:21h
  • Antwort auf #11 von Katja
  • Nein, du legst mir etwas in den Mund, das ich nicht geschrieben habe.

    Wirtschaftlich können auch LGBT*Q selbstverständlich konservativ sein. Aber wenn jemand Institutionen (z.B. Parteien, Religionen usw.) unterstützt, die gesellschaftlich reaktionär sind und LGBT*Q die Gleichheit (vor dem Gesetz oder in der Gesellschaft) vorenthalten wollen, verdient dieser Mensch meine Solidarität nicht.
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#15 DramaQueen24Ehemaliges Profil
  • 04.08.2020, 13:53h
  • Bei nominierten oder gewählten PolitikerInnen kommt es darauf an, dass sie ihren Job vernünftig erledigen. Und das sie das halten, was sie versprechen (oder sich zumindest bemühen).
    Es kommt NICHT darauf an, welches Geschlecht oder sexuelle Orientierung jemand hat. Die Menschen, die über sie herziehen, sind wohl in den Fünfzigern stecken geblieben. Und Hass zu verbreiten, war schon immer kontraproduktiv.
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#16 KrisAnonym
  • 04.08.2020, 20:16h
  • Mit meinem Coming-Out im Jahr 2018 habe ich nach über 30 Jahren Beschäftigung im öffentlichen Dienst meine Existenz aufs Spiel gesetzt ...
    Die CDU vertritt dabei in der NRW Landesverwaltung die Seite des Arbeitgebers ...
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#17 TheDadProfil
  • 08.08.2020, 11:14hHannover
  • Antwort auf #9 von ungeoutet
  • ""Deshalb rein aus einem gesunden Maß an Selbsterhaltungstrieb wieder der Hinweis, mit dem "Outen" seeeeehr zurückhaltend zu sein.""..

    Wer nicht an die Bushaltestelle geht wird auch nicht mitgenommen..

    Es gibt keine Gleichberechtigung&Gleichstellung ohne ein Out-Sein !

    Denn wer sich nicht selbst Outet wird einfach vergessen, wird nicht mit-bedacht, nicht mit-genannt, und damit auch nicht wahrgenommen..

    Und das alles bloß für die kleine Blase der "Privatheit", in der man sich angeblich doch so wohl fühlt..

    Wer sich selbst nicht outet unterdrückt sich selbst..
    Wie perfekt man dann in die Heteronormative Welt passt ist allerdings absurd..
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#18 TheDadProfil
  • 08.08.2020, 11:20hHannover
  • Antwort auf #11 von Katja
  • ""Die sexuelle Identität eines Menschen gibt ja nicht die politische Programmatik vor""..

    Mich interessiert an der Stelle mal brennend wie man den Spagat hinkriegt sich einerseits ob seiner Sexuellen Identität für eine freie und Gleichbrechtigte Gesellschaft engagieren zu wollen, und dann als Mitglied der UNION die Wirtschaftspolitik der Ur-Großväter zu unterstützen ?

    Weil Turbo-Kapitalismus der originäre Verteidiger der Menschenrechte wäre ?

    Wenn nicht die eigene Sexuelle Identität die Programmatik politischen Handelns bestimmt, und zwar bis in die letzte Konsequenz hinein, dann hat man keine solche Identität herausgebildet, dann folgt man nur der "genetischen Programmierung" eines Fortpflanzungs-Reflexes..
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#19 TheDadProfil
  • 08.08.2020, 11:26hHannover
  • Antwort auf #16 von Kris
  • ""Mit meinem Coming-Out im Jahr 2018 habe ich nach über 30 Jahren Beschäftigung im öffentlichen Dienst meine Existenz aufs Spiel gesetzt ...""..

    Mit einer solchen Geheimniskrämerei hast Du in den vergangenen 30 Jahren nichts anderes gemacht, denn die Wohlfühlblase hätte auf anderen Wegen jederzeit platzen können..

    Mal abgesehen davon das ich es für absurd halte das Heutzutage Dienstherren im ÖD noch Mitarbeitende wegen ihrer Sexuellen Identität mit Kündigung bedrohen, ohne das man sich dagegen wehren kann..
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#20 lpkasAnonym

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