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Kommentare zu:
Kutschera zu Geldstrafe verurteilt


#1 KaiJAnonym
#2 audeasAnonym
  • 03.08.2020, 19:56h
  • Ich bin entsetzt, dass lediglich der Straftatbestand der Beleidigung festgestellt wurde und nicht auch noch Volksverhetzung.
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#3 KaiJAnonym
#4 Alexander_FAnonym
  • 03.08.2020, 21:28h
  • Schade, dass der Prozess so schnell vorbei ist, ich hätte Kutscher-Ullis wirre Thesen zu gerne gehört. Möglicherweise wurden diese unter den Beweisanträgen deshalb abgelehnt, weil sie ziemlich offensichtlich lachhaft sind. Tatsächlich konnten es selbst konservativere Journalisten damals anlässlich seines Buches nicht leugnen, dass er sich mit seinen biologistisch-deterministischen Thesen zu geisteswissenschaftlich-gesellschaftlichen Fragen auf argumentativ ziemlich dünnes Eis begab.

    Es ist zwar etwas traurig, dass Kutschera jetzt lediglich mit einem blauen Auge davongekommen ist, aber es hat auch durchaus etwas Gutes für sich. So nämlich hat man ihm die Bühne genommen, sich als der neue Gallileo und als "Verfolgter" darzustellen und ihm vermittelt, dass es hier nicht um seine Lehr- und Wissenschaftsfreiheit an sich geht, sondern um seine übergriffigen Aussagen auf einer fragwürdigen Plattform. Damit wird zumindest dem Märtyrerkult, der ihm unter den Blauen zuteil wird, ein gewisser Dämpfer verpasst.

    Ob ein Mensch wie er als Hochschullehrer noch haltbar ist, steht auf einem anderen Blatte. Dass er von Wissenschaftlichkeit jedenfalls nichts versteht, hat er mittlerweile hinreichend bewiesen.
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#5 TamakAnonym
  • 03.08.2020, 21:52h
  • Ich hoffe sehr, dass die StA in Berufung geht. Ob man den Straftatbestand der Beleidigung angesichts möglicher fehlender Individualisierung bejaht, mag man noch diskutieren können. Aber wenn es keine Volksverhetzung ist, Homosexuellen pauschal pädohile Neigungen zu unterstellen (eine Behauptung für die es nicht den Hauch einer wissenschaftlichen Grundlage gibt), JA WAS DENN DANN??
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#6 AlexAnonym
  • 03.08.2020, 22:29h
  • Geldstrafe geschenkt. Viel wichtiger ist es, diesen Schmalspur"biologen" aus dem Lehrbetrieb zu entfernen. Da dürfte eine Verurteilung dann doch hoffentlich endlich eine Handhabe geben.
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#7 PiakAnonym
  • 03.08.2020, 23:01h
  • Abwegiges Urteil der Berichterstattung zufolge. Beleidigung dürfte ziemlich sicher nicht vorliegen. Volksverhetzung ist hingegen mehr als naheliegend.
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#8 AcademicusAnonym
#9 KaiJAnonym
#10 KaiJAnonym
#11 JadugharProfil
  • 04.08.2020, 02:40hHamburg
  • Antwort auf #5 von Tamak
  • Dann spricht er auch davon, daß Homosexuelle gewaltätiger sind und mehr Drogen nehmen!?

    Wo hat er das her? Die meisten Homosexuelle, die ich in meinen Leben kenneglernt hatte, waren gar nicht gewalttätig und drogenabhängig! Kein einziger davon! Es mag sie zwar geben, aber das wäre keine Frage der sexuellen Orientierung!

    Den Homosexuellen pauschal Kinderschändung, Gewalttätigkeit und Drogenkonsum zu unterstellen kann als typeische Hetze bezeichnet werden, wenn man sie auf diese Weise von Heterosexuellen abgrenzt.
    Es ist die gleiche Hetze, wenn der Klerus den Homosexuellen unterstellt, daß sie durch ihr Verhalten einen Weltuntergang heraufbeschwören und so pauschal zu Sündenböcken für alles werden.
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#12 kuesschen11Profil
  • 04.08.2020, 08:35hFrankfurt
  • Wer so gegen Menschengruppen hetzt, der erfüllt, so wie ich es sehe, den Tatbestand der Volksverhetzung. Und in diesem Fall geht es nicht nur um harmlose Beleidigungen.

    Wer mit so viel Dummheit auch noch Wissenschaft betreibt, dem sollte man guten Gewissens das Lehramt entziehen.
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#13 Still_Ith
  • 04.08.2020, 09:10h
  • ... und nichts von alldem wird die deutsche RichardDawkins.net-Seite davon abhalten, seine Bücher weiter zu bewerben, was bzgl. der moralischen und ethischen Standards moderner Atheisten leider mehr aussagt als ich gern wüsste.
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#14 Ralph
  • 04.08.2020, 09:26h
  • Man merke auf: In Deutschland bleibt es weiterhin straffrei im Sinne einer Volksverhetzung, zu behaupten, es gehöre zum Wesen von Schwulen und Lesben, Kindesmissbrauch zu begehen.
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#15 thorium222Profil
  • 04.08.2020, 11:24hMr
  • Wie schon viele hier geschrieben haben, ist das ein Skandalurteil! Die Behauptung, Homosexuelle wären gewalttätiger, padophiler und drogensüchtiger ist rhetorisch auf einer Stufe mit der Behauptung, dass die Juden die Brunnen vergiften würden! Wenn das keine Volksverhetzung ist, was denn dann?
    Das haben hier schon einige Kommentare angemerkt und sollte vollkommen offensichtlich sein! Wie um alles in der Welt kann das ein Gericht anders sehen? Mit AFDlern besetzt?
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#16 AlexAnonym
  • 04.08.2020, 12:12h
  • Antwort auf #15 von thorium222
  • Grad nochmal in den Paragrafen 130 geschaut.

    Meine Vermutung ist, dass es sich daran aufhängt, ob die Behauptung nach Absatz 1 geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören. Ist halt die Frage, ob man der Webseite kath.net solch eine Reichweite zugesteht oder nicht.

    Eher noch könnte man die Betreiber von Letzterer drankriegen, weil nach Absatz 2 nur das der Öffentlichkeit Zugänglichmachen von Schriften ausreicht, unabhängig davon, welches Ausmaß von Öffentlichkeit tatsächlich erreicht wurde.

    Nachtrag: Hab in der Urteilsbegründung nachgesehen, und ja, das ist genau der springende Punkt gewesen. Hätte er dieses Interview etwa der Blöd-Zeitung gegeben, und die hätte das so gedruckt, dann wäre die Sache eindeutig.
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