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Alternativen zu Viagra

Mit einer neuen Lebensweise findet Mann zu neuer Jugend

Jeder fünfte Mann in Deutschland klagt zumindest über temporäre Erektionsstörungen. Der Griff zur blauen Pille ist nicht die einzige Lösung, um das Sexleben zu retten.


Man(n) sollte sein bestes Stück in Ehren halten und es mit der passenden Lebensweise unterstützen (Bild: scottsanker / unsplash)
  • 4. August 2020, 05:43h, noch kein Kommentar

Früher oder später kommt im Leben eines jeden Mannes leider der Moment, an dem es nicht mehr so wirklich klappen will. Die Rede ist von der Performance im Bett. Etwa 20 Prozent der Männer in Deutschland klagen zumindest über temporäre Erektionsstörungen.

Die Gründe hierfür sind vielfältig: Es kann am Alter liegen, aber auch Stress und die Ernährung können dazu beitragen, dass das beste Stück nicht so will, wie man es gerne hätte. Die erste Idee ist wohl meistens der Griff zur blauen Pille. Allerdings muss nicht immer direkt Viagra zum Einsatz kommen, um das Sexleben zu retten. Es geht auch anders.

Alternative Medikamente

Der erste Griff zu Viagra ist natürlich für die meisten Männer nachvollziehbar. Viele berichten von den positiven Erfahrungen. Allerdings muss man gar nicht auf dieses teuere Markenprodukt zurückgreifen. Seit 2013 ist das Patent vom Viagrahersteller Pfizer auf den Wirkstoff Sildenafil abgelaufen. Das bedeutet, dass sich seitdem eine ganze Reihe an anderen Produkten mit gleicher oder ähnlicher Wirkweise etablieren durften.

Fünf wirksame Alternativen bietet das Portal EDENext, die unter anderem den selben Wirkstoff, wie Viagra enthalten. Alle Produkte können bei den verschiedensten Ursachen für Erektionsprobleme angewandt werden. Egal, ob man den stressigen Alltag einfach nicht aus dem Kopf bekommt, erst eine Krankheit überstanden hat oder aus anderen Gründen Probleme hat, mit den Alternativen kann man sie bestimmt in den Griff bekommen.

Die Voraussetzung ist allerdings, dass es noch körperlich möglich ist, eine Erektion zu bekommen. Funktioniert es grundsätzlich nicht, wird man es nicht mit Medikamenten erzwingen können.

Vakuumpumpe

Wer keine Lust auf Medikamente hat, kann sich mit einer Vakuumpumpe versuchen. Sie wirkt nicht wie die Pillen von innen, sondern wirkt sich mechanisch von außen auf den Penis aus. Dabei wird der Zylinder der Pumpe über den Penis gestülpt. Mit der Handpumpe wird die Luft aus dem Zylinder gezogen. Auf diese Weise entsteht ein Vakuum. Durch den Sog dehnt sich der Schwellkörper im Glied aus und es strömt Blut hinein.

Damit das Blut nicht direkt wieder abfließen kann, sobald man die Pumpe abzieht, stülpt man einen Penisring aus Gummi an der Basis des Penis über. Dabei muss man jedoch darauf achten, dass dieser Ring eine geeignete Größe hat, um Verletzungen zu vermeiden.

Ein angenehmer Nebeneffekt: Der Pumpe wird nachgesagt, dass sie bei regelmäßiger Nutzung den Penis ein wenig vergrößern kann. Will man sein bestes Stück mit dieser Vakuumtherapie zur Erektion unterstützen, kann man mit einer kompletten Lebensumstellung kräftig nachhelfen.

Sport treiben

Männer, die Sport treiben, können ihr Risiko für Erektionsprobleme um ganze 40 Prozent senken. Da zu wenig Bewegung und eine schlechte Lebensweise ebenfalls Hauptgründe für Probleme im Bett sein können, macht das durchaus Sinn. Mit sportlicher Betätigung kann man sich also vor Erektionsstörungen schützen und die Potenz wiederherstellen.

Vor allem liegt das daran, dass Sport die Durchblutung des Körper und somit die des Penis verbessert. Daneben werden möglicherweise die Sexualhormone angeregt. Am besten helfen hier Kraftsportarten, die sich auf die Oberschenkel und die Beckenbodenmuskulatur fokussieren.

Auch Joggen wirkt sich positiv aus, weil der komplette Kreislauf dadurch auf Trab gebracht wird. Grundsätzlich: wenn man pro Tag etwa 30 Minuten Sport unterkriegen kann, kann man schon viel für seine Leistung im Bett schaffen.

Auf Ernährung achten

Übergewicht ist ebenfalls einer der großen Faktoren, die eine Erektionsstörung begünstigen können. Mit Sport kommt man natürlich schon ein bisschen dagegen an. Allerdings sollte man am besten einfach die komplette Ernährung umstellen. Denn eine gesunde Ernährung sorgt auch für eine gesündere und verlässlichere Erektion. Dazu muss man vor allem für ein gutes Herz-Kreislaufsystem sorgen.

Besonders gut geeignet dazu sind insbesondere viel Gemüse und Obst, Nüsse, gesättigte Fettsäuren, Fisch und relativ wenig Fleisch. Maximal dreimal pro Woche sollte Fleisch auf den Teller kommen. Obst und Gemüse hingegen mehrmals am Tag.

Besonders förderlich für eine Erektion sind Lebensmittel, die viele Flavonoide enthalten. Diese Stoffe haben erwiesenermaßen starke antioxidative Wirkungen, die auch bei Erektionsstörungen weiterhelfen können. Flavonoide kommen vor allem in folgenden Lebensmitteln vor:

• Beeren
• Kirschen
• rote Trauben
• Holunder
• Äpfel und Birnen
• Radieschen und Rettich
• Zitrusfrüchte

Zudem sollte man immer darauf acht, den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen. Einen Großteil unseres Tagesbedarfs an Wasser nehmen wir bereits über die Nahrung auf. Daneben sollte man täglich noch etwa zwei Liter Wasser trinken oder pro Stunde ein Glas.

Auf Alkohol und Nikotin verzichten

Dass Nikotin und Alkohol schädlich sind, wissen wir schon lange. Vor allem Alkohol kann kurz und langfristig zu Erektionsstörungen führen. Bei einem akuten Konsum ist die Fähigkeit des Penis bereits ab 0,4 Promille beeinträchtigt. Bei einem regelmäßigen Konsum können sich langsam Gewebeveränderungen im Penis einstellen, die im Laufe der Zeit zu massiven Erektionsproblemen führen können.

Ähnliche Störungen werden durch das regelmäßige Rauchen und auch durch Drogen hervorgerufen. Am besten genießt man solche Suchtmittel nur in Maßen oder am besten gar nicht.

Psychotherapie

Vor allem dann, wenn die Erektionsstörung eine psychische Ursache hat, sollte man sich hilfesuchend an einen Spezialisten wenden. Selbst wenn der Grund für die Probleme nicht im Kopf verankert sind, sondern im Körper, können durch einen nicht funktionierenden Penis psychische Belastungen entstehen. Es lohnt sich also in jedem Fall bei entsprechenden Anzeichen einen Psychotherapeuten aufzusuchen. (ak)