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Kommentare zu:
Warum wir auf unser "Anderssein" stolz sein können!


#1 DominikAnonym
  • 08.08.2020, 13:23h
  • Warum wird hier ein Riccardo Simonetti eigentlich als Entertainer bezeichnet? Was kann der denn? Hat der tolle Musik veröffentlicht, oder in großen Filmen mitgespielt, oder ist der eine Moderatorenlegende? Michael Jackson war für mich ein Entertainer, oder auch ein Dirk Bach.

    Jedes Instagram-Sternchen als Künstler oder Entertainer zu bezeichnen; sorry, das ist lächerlich.
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#2 KaiJAnonym
#3 queergayProfil
  • 08.08.2020, 16:51hNürnberg
  • Eine echte Vorbildfunktion haben für mich andere Menschen. Und ist dieser 'Queer-Entertainer' wirklich als 'prominent' einzustufen?
    "Herausragende, bedeutende, berühmte Menschen" sind schon etwas anderes als irgendwelche B-C-D-Promis, die Kommerzsender hochhieven wollen - als sog. "Stars & Sternchen".
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#4 DominikAnonym
#5 lunarAnonym
  • 08.08.2020, 17:19h
  • Ist schon immer geil, wie Leute den Stempel aufgedrückt bekommen, weil sie auch auf Instagram stattfinden.

    Vermutlich bequemer, als sich damit auseinanderzusetzen, ob dieser Mensch vielleicht auch etwas relevantes zu sagen haben könnte.

    Das klingt für mich immer so wie damals in der Schule der Literaturkanon, in dem nur Werke XY von bestimmten Autoren aufgenommen wurden und nur wenn man die gelesen hat, dann ist man gebildet. Oder die Unterteilung in E- und U-Kultur. Total beschränkt.

    Als ob Gesprächskultur nicht davon lebt, dass möglichst viele unterschiedliche Stimmen gehört werden.

    Sich an der Definition des "Entertainers" aufzuhängen anstatt erstmal zuzuhören.... naja, merkt man oder eben auch nicht.
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#6 stromboliProfil
  • 08.08.2020, 17:33hberlin
  • mal eine verständnisfrage: muss man da einen app herunterladen um teilhaben zu können , oder gibt es da auf queer.de einen eigenen zugang.

    Mir fällt es schwer mit smartphone umzugehen und vor allem über diesen kleinen kasten etwas hören zu müssen ist mir ein greul.

    Ich habe gerade einen, trotz sachkundiger hilfe über 7 wochenden laufenden 8 fachen versuch, eine bank app freizuschalten, hinter mir, und bin desaströs niedergeschlagen.
    Ansonsten würd ich schon gerne hören, was andere über Anderssein zu sagen haben, wo das doch meine bevorzugte selbstbezeichung ist.
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  • Anm. d. Red.: Neben dem Player oben gibt es auch die Audio-Dateien zum Download, über das Cloud-Symbol oder über den Podigee-Direktlink.
#7 antosProfil
#8 stromboliProfil
#9 omamamo
  • 08.08.2020, 20:47h
  • Ich mag ihn, sehe ihn gerne, höre gerne seine freundlich kritischen Ausführungen zu queeren Themen, und bin Stolz, dass er eine weitere, bunte Facette männlichen Seins ist. Das ist schon als 'Leistung' anzuerkennen, wie viele negative Reaktionen zeigen.
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#10 Kritiker_inEhemaliges Profil
  • 08.08.2020, 22:08h
  • Riccardo ist 27.
    So alt war ich 1992 und lebte in einer bayerischen Kleinstadt.

    Ich wünschte, ich hätte damals auch nur annähernd so viel Lebensweisheit gesammelt wie er heute.

    Ich bin sonst absolut kein Podcast-Hörer - aber hier fasziniert mich jede einzelne Minute. So viele kluge Aussagen über das Leben als "anders seiende" Person - und was er daraus macht...

    Ich muss gestehen, ich hatte von ihm bisher die glamouröseren Auftritte mitbekommen - weniger ein wirklich tiefsinniges und empowerndes Gespräch. Dieses Gespräch jedoch hat mich schwer beeindruckt. Eine queere Person, die es in ihrer Kindheit auch in heutiger Zeit reichlich schwer hatte, hat sich über all das erhoben und geht erhobenen Hauptes durch diese schwierige und wieder schwieriger werdende Welt.

    Lieber Riccardo, ich möchte Dir persönlich sehr herzlich dafür danken, dass Du bist, was Du bist - und WIE Du bist - dass Du anders BIST und das auch mit großem Selbstbewusstsein vertrittst.

    Wir alle brauchen Menschen wie Dich, die wirklich Pride leben - und das mit allen Blessuren. Die sich NICHT angleichen, KEINE Assimilierungsversuche starten, die es WAGEN, ZU SEIN, WER SIE WIRKLICH SIND. Und damit auch für Andere etwas erreichen wollen und erreichen.

    So: Tante grazie - bravissimo!
    Bleib wie Du bist, entwickle Dich weiter - und verströme weiterhin eine so tolle, authentische Energie!

    Wenn ich könnte und dürfte, würde ich Dich jetzt sehr herzlich umarmen. Zumindest virtuell tue ich das jetzt einfach mal.
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#11 Kritiker_inEhemaliges Profil
  • 08.08.2020, 22:36h
  • Antwort auf #10 von Kritiker_in
  • P.S. Dass dieses Interview so großartig geworden ist, hat natürlich auch mit dem sehr kompetenten Johannes Kram zu tun, dem ich ebenfalls sehr danken möchte.

    P.P.S. Die Tatsache, dass ich mich selbst vorhin, wohl eingedenk der "alten Zeiten", in denen ich noch keine Worte für meine Nicht-Binarität gefunden hatte, nicht als NB gegendert habe, heißt noch lange nicht, dass ich es goutieren würde, wenn ich hier misgendert oder wegen meiner Nicht-Binarität angegriffen werde. Dies nur, um einer erneuten diesbezüglichen Diskussion vorzubeugen.
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#12 KaiJAnonym
#13 ursus
  • 09.08.2020, 00:28h
  • Ich erlebe da einen sehr reflektierten, sensiblen, mutigen und sprachgewandten Menschen, der in einer mir ziemlich fremden Welt lebt und mit dem mich trotzdem viele Erfahrungen tief verbinden. Seine Reife und Klarheit finde ich beeindruckend.

    Mit dem möchte ich mal Kaffee trinken und ein paar Stunden lang weiterreden.

    Schade, dass dieses wunderschöne Interview Einigen entgeht, die sich lieber über einen Menschen erheben, dessen Arbeit sie vermutlich nicht einmal kennen.
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#14 lunarAnonym
  • 09.08.2020, 10:30h
  • Antwort auf #13 von ursus
  • Danke! Genau das habe ich auch gedacht.

    Es ist schade, dass sich manche Menschen lieber auf ihrenr Vorurteilen und Stereotypen ausruhen und sich nicht mehr überraschen lassen (können?).

    Aber wie du sagtest, ihnen entgeht etwas. Das Äußern der Mißbilligung sehe ich inzwischen schon fast als einen sozialen Reflex, als ob es ständig nötig wäre sein Mißfallen zum Ausdruck zu bringen, sobald über jemanden berichtet wird, der einen vielleicht nicht einmal interessiert.

    Ich frage mich dann immer, was diese Kommentare den Leuten bringen. Höchstwahrscheinlich geht es dann darum, sich wieder zu vergewissern, den "richtigen" Geschmack zu haben. Dieses Verhalten ist aber eigentlich ziemlich öde, weil es niemanden weiterbringt.
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#15 Kritiker_inEhemaliges Profil

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