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Kommentare zu:
"Es kann keine Fortsetzung von 'Call Me By Your Name' geben"


#1 WanndererAnonym
  • 09.08.2020, 07:03h
  • Endlich! Jetzt wird mit der Vorstellung aufgeräumt, dass die Fortsetzung so sein müsse, wie alle das erwartet haben. Aciman hat auch vollkommen recht. Wenn er einfach eine platte Fortsetzung geschrieben hätte, hätten auch alle rumgenörgelt, dass die Figuren nicht so sind, wie sie sie sich vorgestellt hätten. Und so ist das Buch so geworden, wie es jetzt ist.
    Und klar regen sich jetzt alle auf, weil sie denken, sie hätten ein Anrecht darauf, dass es so wird, wie sie es sich vorgestellt haben. Aber es ist halt wieder ein typischer Aciman geworden. Es geht um Liebe, es wird viel geredet (man merkt da den Einfluss von französischen Avantgardefilmen) und es gibt wieder haufenweise Anspielungen, die man entschlüsseln kann. Vielleicht nicht ganz so anspruchsvoll wie bei CMBYN, aber auch wieder auf einem hohen Niveau (
    frau-hemingway.de/hitze-heidegger-herzschmerz-ruf-mich-bei-d
    einem-namen-von-andre-aciman/)


    Und es gibt halt wirklich die Rezensionen, die es auch als Meisterwerk sehen:
    ze.tt/find-me-die-call-me-by-your-name-fortsetzung-ist-ein-m
    eisterwerk/


    Wenn man es also nicht krampfhaft als Fortsetzung sehen muss, ist es trotz einiger Klischees am Anfang, wo es um den Vater geht, doch ein gutes Buch.
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#2 Ralph
  • 09.08.2020, 10:56h
  • Zutreffend sagt der Autor, dass ein Schriftsteller ähnlich wie ein Schauspieler in fremde Charaktere schlüpft und deshalb die eigene Heterosexualität nicht daran hindert, schwule Figuren zu erfinden und agieren zu lassen. Das große Aber hat er indes vergessen. Seine eigene Heterosexualität erringt am Ende doch die Oberhand, indem er geradezu zwanghaft einen seiner Protagonisten zur Hete macht. Kann er sich ein glückliches schwules Paar denn gar nicht vorstellen? Hängt er denn immer noch der verlausten These an, Homosexualität sei eine Phase, die die einen überwinden, während die anderen darin steckenbleiben? Gerade das hat in mir am Ende des (ersten) Romans ein so saures Gefühl erregt.
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#3 alien humanAnonym
  • 09.08.2020, 14:29h
  • Was für ein langweiliger und toxischer Film. Beach Rats fand ich unvergleichlich besser. Mindestens sehen die Darsteller nicht aus wie Kinder oder Minderjährige, die eigentlich nicht arbeiten dürften. Auch ein ungemütlicher Film, aber besser. Ob die Darsteller dort alle Volljährig sind, weiß ich allerdings nicht.
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#4 lunarAnonym
#5 WanndererAnonym
#6 FinnAnonym
#7 Ralph
#8 schwulenaktivist
#9 TheDadProfil

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