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Aufgebot

Daniel Küblböck soll in Kürze für tot erklärt werden

Fast zwei Jahre nach seinem Verschwinden wollen die Angehörigen des Sängers offenbar einen Abschluss finden.


Daniel Küblöck (hier in einem Bild von 2010) wurde durch die Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" 2002/03 bekannt (Bild: Wikimops / wikipedia)

Daniel Küblböck soll laut einem Bericht der "Passauer Neuen Presse" offenbar bald für tot erklärt werden. Wie die Zeitung meldet, habe man am Donnerstag ein sogenanntes Aufgebot des Passauer Amtsgerichts veröffentlicht, was eine Voraussetzung dafür ist, einen verschollenen Menschen für tot zu erklären.

Konkret heißt es in dem Aufgebot: "Der Verschollene wird aufgefordert, sich bis spätestens 25. September 2020 beim Amtsgericht Passau (…) – Abteilung für Verschollenheitssachen zu melden, widrigenfalls er für tot erklärt werden kann." Außerdem ergehe die "Aufforderung an alle, die Auskunft über den Verschollenen geben können, dem Gericht bis zu dem angegebenen Zeitpunkt Anzeige zu machen".

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Seit September 2018 verschollen

Küblböck ist seit dem 9. September 2018 verschollen. Er soll nach Angaben der Reederei vom Schiff "Aida Luna" gesprungen sein, als es sich gerade im Nordatlantik knapp 200 Kilometer vor der Küste der kanadischen Provinz Neufundland und Labrador befunden hatte (queer.de berichtete). Zielhafen des Schiffes war New York.

Nach seinem Verschwinden gab es Spekulationen darüber, ob sich der damals 33-Jährige das Leben nehmen wollte. In seinen letzten Bilder in sozialen Netzwerken ist es er in Frauenkleidern zu sehen. Der Sänger nutzte dazu auf Instagram die Hashtags #transformation und #transexuelle. Es gibt jedoch keine weiteren Hinweise auf eine mögliche Transsexualität – auch seine Familie geht nicht davon aus.

Instagram / rosa_luxem | Diese Bilder, die offenbar vom Aida-Schiff stammen, sind kurz vor Küblböcks Verschwinden auf Instagram hochgeladen worden

Immer wieder gab es Gerüchte, dass Küblböck noch nicht tot sei. Sein Ex-Freund behauptete letztes Jahr etwa, dass der DSDS-Dritte von 2003 jetzt als Frau in Kanada lebe. In den letzten Tagen wurde außerdem in sozialen Netzwerken berichtet, dass einige seiner Instagram-Bilder gelöscht worden seien – behauptet wurde, dass die Löschung durch den untergetauchten Küblböck erfolgt sei. Allerdings meldete RTL, dass es "hinsichtlich der Fotos keine Veränderungen auf dem Profil" gegeben habe.

Eigentlich hätte ihn seine Familie nach dem deutschen Verschollenengesetz bereits sechs Monate nach seinem Verschwinden für tot erklären können. Sein Vater erklärte aber vergangenes Jahr, dies auf absehbare Zeit noch vorzuhaben. Über Interpol wird noch immer nach Küblböck gefahndet. (cw)

Hilfsangebote bei Suizidgedanken

Eine generelle Notfall-Seelsorge für Menschen mit Suizidgedanken ist unter der kostenlosen Nummer 0800 111 0 111 zu erreichen (für Kinder und Jugendliche gibt es auch die kostenlose "Nummer gegen Kummer" unter 116 111).

Für Kinder und Jugendliche, die in Deutschland Schwierigkeiten rund um ihr Coming-out haben, gibt es zahlreiche LGBTI-Jugendgruppen und -zentren, die ebenso Beratung bieten wie Kontaktmöglichkeiten zu Gleichgesinnten. Auch mehrere Webseiten, etwa dbna (Du bist nicht allein) oder die des bundesweiten Jugendnetzwerks Lambda, richten sich gezielt an junge Schwule und Lesben.


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#1 Pink FlamingoAnonym
  • 14.08.2020, 16:07h
  • Ein tragischer Tod. Wie muß es Daniel vor solch ein Vorhaben ergangen sein. Was hat er durchgemacht? Fragen über Fragen auf die es keine Antwort gibt. Ich fand ihn und sein quirliges Auftreten durchaus interessant.
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#2 WahrheitIstRelativAnonym
  • 14.08.2020, 16:42h
  • Diese Auftritte von Daniel Küblböck und DSDS und wie das alles hieß, bis hin zu seinem Ohnmachtsanfall in diesem Madenbehälter bei diesem Dschungelcamp ( das hatte ich im vorbei gehen im E-Center in der Presse gesehen) waren mit ein Grund, warum ich mich vom TV gucken verabschiedet hatte. Es ist makaber und peinlich - und damit meine ich nicht Daniel, sondern die Zuschauer! Leute, die sich für Anerkennung und Aufmerksamkeit( Berühmtheit) zum Affen machen und Zuschauer, die sich das gewissenlos zur Unterhaltung reinziehen. Da habe ich oft gestaunt, denn diese Zuschauer auf ihren Sofas waren mit unter ganz "sozialstarke" Akademikerfamilien. Wenns um reißerisches geht, sind wohl alle gleich "schwach" - jedenfalls scheint Bildung da nicht zu schützen. Diese ganzen Sendungen sind ein Mittelaltermarkt - Ersatz und das Ende in diesem Fall bestätigt das. In diesen Shows treten Leute auf, die verzweifelt versuchen "jemand zu sein" und für Andere von Bedeutung zu sein. Da wäre es auch nicht niveauloser, Schwerkranke ins Dschungelcamp zu schicken! Wie ich diesen ganzen Kram verachte... :-(
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#3 GrummelAnonym