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Kommentare zu:
Polen: Kampf um Anti-LGBTI-Hassbus eskaliert weiter


#1 KaiJAnonym
#2 alien humanAnonym
  • 15.08.2020, 00:25h
  • Ein Lob an die kluge und mutige Jugend. Hoffentlich schaffen sie es, das Momentum andauern zu lassen und ihre Menschlichkeit auszubreiten und die Köpfe zu lüften. Auch wenn sich diese komischen Leute, die sie aus wer weiß welchen Gründen hassen - das weiß wohl kein Mensch, und mit ihren Autos anfahren, niemals ändern sollten.
    Und ja, andererseits, mindestens rollt da kein Tank durch die Straßen, das kann man sich hoffentlich in Polen nicht einfach so mieten.
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#3 alien humanAnonym
  • 15.08.2020, 15:51h
  • Antwort auf #1 von KaiJ
  • Aber natürlich müssen die sich um diese Regierung kümmern, das ist ja wohl ihre Hauptverantwortlichkeit, was wäre es denn sonst? Zum Glück sind da hoffentlich keine Klone von Trump in charge inden Spitzen der Union, oder noch Schlimmeres. Da wäre es noch schwieriger, wenn nicht unmöglich, ein gutes Leben zu leben, geschweige denn für die Jugendlichen.
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#4 KaiJAnonym
#5 Christian71Anonym
  • 15.08.2020, 17:33h
  • Es gab da meiner Meinung nach immer und imemr wieder Bestrebungen (von Extremen?) einer nicht näher genannten so genannten Christlichen Kirche der Nächstenliebe, die all zu gerne Homosexualität mit Pädophilie gleichsetzte. Schon deshalb, weil man so ihre Leute in Schach hält. Das macht sie wider besseren Wissens. Die sind nicht dumm, die müssten wissen, das Liebe das erste Gesetz ist. Das machen die vermutlich nur, weil sie damit Politik machen wollen. Sie wollen über die Hintertür einen Feind aufbauen, den es gar nicht gibt, nur damit sie "entschieden" dagegen sein können. Und damit vereinen sie dann wieder ihre "Gläubigen" hinter sich. So hat man "Probleme" gelöst, die man selbst erschaffen hat und die es gar nicht gab. Aber man kann sich mächtig geben. Man kann einen "Krieg" führen gegen ein durch sich erschaffenes "Monster". Und dann tritt man als Heilsbringer auf. Und das alles auf Kosten einer liebenden Minderheit, den so genannten homosexuellen Menschen. Man opfert wenige Gerechte, damit man Macht und Einflus bekommt und seine Doktrin verbreiten kann. Da steckt vielleicht viel mehr Böses dahinter, als man sich heute vorstellen kann. Und genau das ist es. Es kommt nicht von heute. Es sind Dämonen aus dem schlimmsten Mittelalter, welche hier in ihren kruden Ideen und Zwängen agieren. Aber das ist alles meine Meinung. Jeder kann sich seine eigene bilden.
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#6 GiepettoAnonym
#7 AndreasAnonym
  • 15.08.2020, 18:00h
  • Den Kommentar von Christian71 finde ich an sich gut. Er verdeutlicht für mich, dass es nicht um den Verstand, sondern um irgendwelche verrückten Emotionen gehen dürfte. Glaube, Liebe , Hoffnung. Das fällt mir hier ein. Genau das wäre schön, wenn es um Liebe gehen würde und nicht um Hass.
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#8 KölnfischAnonym
  • 15.08.2020, 19:25h
  • Hassbus in Polen erfreut sich staatlichen Schutzes.
    Der Staat Polen duldet und unterstützt also Volksverhetzung. Seltsamer Staat. Nicht seltsam hingegen, dass Uniformtragen sich nicht verträgt mit eigenständigem Denken.
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#9 KaiJAnonym
  • 15.08.2020, 20:11h
  • Das Vorgehen der Exekutive bezüglich der Fahne und des Busses zeugt von der Strategie der Eskalation und Einschüchterung einer Regierung mit diktatorischen Ambitionen. Der volksverhetzerische Bus wird fahren gelassen und die Fahne soll als verunglimpfendes Symbol herhalten. Das Vorgehen der einverleibten Polizei und Justiz ist in der Wllkürlichkeit ohne Rechtsgrundlage. Es braucht einen breiten Widerstand in der Bevölkerung, um der Gewalt der Regierung etwas entgegen zu setzen, wo es letztlich ohne die Hilfe der EU gar nicht mehr geht.
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#10 56James35Anonym
  • 15.08.2020, 20:46h
  • Polen ist fast so schlimm, fast so widerlich wie Belarus/Weißrussland. Im Osten nichts Neues.
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#11 Alexander_FAnonym
  • 15.08.2020, 23:53h
  • Antwort auf #10 von 56James35
  • So schlimm die Zustände in Polen sind, muss ich dir schon widersprechen. Dieser Artikel weißt klar darauf hin, dass es Widerstand gegen die Kampagnen der derzeit herrschenden Partei gibt.

    Polen hat eben, so unappetitliche, vornehmlich katholisch bedingte Traditionen es auch haben mag, durchaus auch eine demoraktische. Im nationalistischen, obrigkeitsstaatlichen Sowjetnostalgiezentrum Weißrussland kann davon leider nicht ansatzweise die Rede sein. Man vergesse nicht, dass sich selbst die Russen über dieses Land lustig machen.
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#12 ColonelAnonym
  • 16.08.2020, 00:30h
  • Antwort auf #8 von Kölnfisch
  • Seltsam ist das keineswegs. NotAbend: Volksverhetzung ist ein deutscher Strafrechtsbestand, für den es nur in den wenigsten Ländern ein Äquivalent gibt. Man sollte sich hüten, immer zu meinen, das deutsche Strafrecht wäre global anwendbar oder adaptierbar, das ist es nicht - in Polen gilt polnisches Recht.

    Sowohl in Deutschland als auch in Polen ist es indes nicht erlaubt, Fahrzeuge zu blockieren bzw. an der Weiterfahrt zu hindern. Von daher kann man die Behördenposition bei aller Sympathie für die Demonstranten schon verstehen.
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#13 svenboEhemaliges Profil
  • 16.08.2020, 07:19h
  • Den Regenbogen auf diese schändliche Weise zweckzuentfremden ist an Verlogenheit und Gemeinheit nicht mehr zu überbieten. Homosexualität und Pedophilie platt gleichzusetzen, ist die billgste und boshafteste Form der denkbaren, aggressiven Agitation. Sowas ist immer wieder zum Kotzen. Der dreiste Gipfel des durch Extremdiskriminierung schamlos erschlichenen Elitarismus, der auf dreckig erlogener Verallgemeinerung und Stigmatisierung fußt. Dumm und widerlich. Mein Mann und ich sind beide aus der Kirche ausgetreten. Man kann keine Institutionen mitfinanzieren, die in Bezug auf uns LGBTIQ so viel Schuld auf sich geladen haben. Ist mir mittlerweile völlig gleich, in welcher Ausprägung von Land zu Land anmaßend die Nase über uns gerümpft wird. Elitäre Religiöse sind in meinen Augen die gefährlichsten gesellschaftlichen Brandstifter überhaupt. Eine traurige Pseudotradition der kranken Ungerechtigkeit. Die Opfer dieses Wahnsinns haben mein Mitgefühl.
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#14 KaiJAnonym
  • 16.08.2020, 10:18h
  • Antwort auf #12 von Colonel
  • Im polnischen Recht gibt es wie in den meisten Ländern adäquat zum deutschen Recht ein Gesetz zur Volksverhetzung, wenn zum Hass gegen Gruppen aufgerufen wird. Und die Polizei ist verpflichtet, den Busfahrer an der weiteren Begehung seiner Straftat zu hindern. Du bringst ein sehr falsches Verständnis für "die Behörden" auf.
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#15 alien humanAnonym
  • 16.08.2020, 12:15h
  • Antwort auf #4 von KaiJ
  • Ich habe dir nur zugestimmt. Ich verweise wieder auf die offiziellen Seiten der EU, wo Beschreibungen der unterschiedlichen Institutionen zu finden sind und Rechtvorschriften dazu. Meinem Verständnis nach müssten sie in dieser Angelegenheit konsequenter Vorgehen, und zwar gegen die Regierung und nicht gegen die versammelten, meistenteils Jugendlichen. Ob sie solche Hassbusse und andere Vehikel, gegen die in der EU protestiert wird und wurde, wirklich stoppen können und wollen, das lasse ich offen. Du hast ja in deinen weiteren Kommentaren auch ausführlicher deinen Standpunkt erläutert, kann ich nur zustimmen.
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#16 alien humanAnonym
  • 16.08.2020, 12:45h
  • Antwort auf #15 von alien human
  • Ergänzung: Deiner Aufforderung in deinen Kommentaren zur Streichung von Fördermitteln generell kann ich mich nicht anschließen. Das bringt niemandem was und würde nur den Menschen, die darauf angewiesen sind in den unterschiedlichsten Bereichen das Leben schwerer machen und sie verunsichern. Ich vermute, dass es letztlich vor allem Frauen und Jugendliche betreffen würde. Ich wäre für mehr Kontrolle und Transparenz generell, damit die Fördermittel tatsächlich dort ankommen wo sie gebraucht werden.
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#17 alien humanAnonym
#18 alien humanAnonym
#19 alien humanAnonym

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