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Kommentare zu:
Orbán: "Christliches" Mitteleuropa muss sich gegen homofreundlichen Westen verbünden


#1 KaiJAnonym
  • 26.08.2020, 17:08h
  • Urbans ganzes hier benannte Handeln verstösst gegen die EU-Charta und die Gewaltenteilung in der Demokratie. Zum Schutz der persönlichen Freiheit eines jeden Menschen müssen solche Leute in der EU rechtlich konsequent angegangen werden.
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#2 ErschreckendAnonym
  • 26.08.2020, 17:25h
  • Na dann Herr Orban nix wie raus raus raus aus der EU und tun Sie sich mir ihren Ostblockstaaten zusammen und sammeln gegenseitig Geld ein dann werdet ihr schon irgendwie rumkommen und könnt weiter auf den Westen schimpfen! Auf solche Staaten wie ihrem kann man gedrost verzichten!
    Sie tun nichts aber gar nichts für die EU und kassieren auch noch Geld fürs nix tun!

    Der will nix mit LGBT zu tun haben, nix mit Ausländern, eigentlich will der gar nichts mit der EU zutun haben!

    Der schämt sich noch nicht mal für den Mist den er verzapft. Wieso bekommen solche Menschen auch noch ein Podium??? Und wieder sagt keiner was aus dem EU-Parlament! Was ist da los? Plärrt da mal jemand zurück und verweisst den Kerl in seine Schranken????!!!!!
    Die EU schaut wieder nur zu, wie die dummen Schafe die vorm Wolf stehen und reagieren erst wenn es zu spät ist!
    Wow Wahnsinn wenn Unrecht plötzlich Recht wird.
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#3 dellbronx51069Anonym
  • 26.08.2020, 18:26h
  • Diese Rechtsterroristenbande muss sofort raus aus der EU , als erstes Ausschluss aus dem Schengenraum und den Geldhahn zudrehen. Wer EU Fahnen aus dem Fenster wirft braucht auch kein Geld von dort.
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#4 KaiJAnonym
#5 SchleicheRAnonym
#6 KaiJAnonym
#7 tired as fuckAnonym
#8 stephan
  • 26.08.2020, 20:56h
  • Antwort auf #2 von Erschreckend
  • Exakt meine Meinung! Die EU sollte den Staaten, die mit westlichen Werten nichts anfangen können, recht schnell den Stuhl vor die Tür stellen! Es ist nicht einzusehen, dass die Staaten mit faschistoiden Tendenzen, mit der Missachtung des Rechts und der Gewaltenteilung, mit Verachtung der Menschenrechte etc. westliches Gelt kassieren. Pecunia non olet! Das müssen wir ändern und jede Zahlung der EU mit so hohen Auflagen versehen, dass es den Unrechtsstaaten stinkt es anzunehmen! ... Raus aus der EU mit Hetzern und Verächtern von Minderheiten! RAUS!
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#9 tired as fuckAnonym
#10 BaerchenProfil
  • 26.08.2020, 21:55hzuhause
  • Pfui Deibel, ich dachte bisher das dieser Pfeifendeckel nicht noch bösartiger werden könnte aber so langsam kann er sich ja bereits mit der Titanic streiten wer tiefer gesunken ist. Der Versuch nun auch andere Staaten in seine Hetze einzubeziehen ist ja an Niveaulosigkeit und Bosheit nicht mehr zu überbieten. Weshalb wirft man Staaten mit faschistoiden Zügen nicht achtkantig aus der EU anstatt solchem Nazipack auch noch Gelder in den gierigen Rachen zu werfen??? Ich verstehe die ganze Welt einfach nicht mehr.....
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#11 pedestrian at bestAnonym
#12 KaiJAnonym
#13 pedestrian at bestAnonym
#14 nix daAnonym
#15 BaerchenProfil
  • 26.08.2020, 23:29hzuhause
  • Antwort auf #12 von KaiJ
  • Sicherlich, Du hast recht, aber soll man es stillschweigend erdulden und sagen:"...jo, macht mal..."so fing es doch schon einmal an und am Ende wollte niemand etwas gewusst haben...man sagt doch Geschichte wiederholt sich, davor habe ich echt langsam Angst
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#16 DramaQueen24Ehemaliges Profil
  • 27.08.2020, 01:52h
  • Was tut man nicht alles für Macht, Herr Orbán? Man hetzt gegen Juden (Stichwort der Millionär Soros), gegen Homosexuelle und Sinti und Roma, und appelliert so in seinem Land an die niedrigsten "christlichen" und rechten Instinkte der Bevölkerung.
    Victor, wenn es Dir in Europa nicht gefällt, niemand hindert Dich dran, zu gehen.
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#17 AnimalblackProfil
  • 27.08.2020, 08:05hKöln
  • Antwort auf #4 von KaiJ
  • Es ist aber genauso wenig für die Menschenrechte gewöhnen, wenn man bei jedem Schlag gegen eben diese immer nur milde Worte wählt und sich lediglich besorgt zeigt. Hat in den letzten Tagen 10 Jahren nichts gebracht.

    Warum sollte dieser Weg also in Zukunft weiterhin der richtige sein?

    Wenn Die EU die Verteidigung der Menschenrechte unter ihren Mitgliedern nicht zu anzugehen vermag, dann ist das der Beginn vom Ende der EU.
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#18 stephan
  • 27.08.2020, 08:14h
  • Antwort auf #12 von KaiJ
  • Zur Anständigkeit gehört meines Erachtens auch, dass man kein Geld von anderen kassiert, deren Lebensweise man verachtet und die man beschimpft. Das macht nach meiner Meinung nur moralischer Abschaum! Es wäre also einzig akzeptabel, dass solche Staaten selber die EU verlassen, um zu zeigen, dass sie mit ihrer Auffassung, Lebensweise etc. wenigstens allein zurecht kommen und der Alimentieren durch den angeblich verkommenen Westen nicht brauchen!
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#19 Taemin
  • 27.08.2020, 08:42h
  • Die Zeile "Bruderstaaten des Ostblocks" sagt alles. Es ist intressant, wie sehr die marxistische Diktatur in Ländern wie Ungarn, Polen usw. das kath. Radikalchristentum konserviert hat.
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#20 HugogeraldAnonym
#21 SchleicheRAnonym
  • 27.08.2020, 09:27h
  • Antwort auf #19 von Taemin
  • Ralph, das ist grundlegend falsch. In den Ostblockstaaten war Religion nur geduldet. Sie spielte quasi kaum eine Rolle im politischen Handeln. Wenn man so will, waren die und auch wir (DDR-Teil) früher viel viel säkularer als heute. Wenn jemand christlich religiöse Werte konserviert hat, dann die westliche Welt.
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#22 AnonymAnonym
  • 27.08.2020, 09:40h
  • Der vom ach so homofreundlichen Westen teuer subventionierte poststalinistische Ramschhaufen?
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#23 KaiJAnonym
  • 27.08.2020, 10:43h
  • Um Richtlinien der EU wie ihre Menschenrechtscharta durchzusetzen gibt es meines Erachtens rechtlich zwei wesentliche Möglichkeiten. Werden Vorgaben nicht eingehalten, werden Länder über Einberufung von Gerichten wie dem EuGH mit Strafzahlungen sanktioniert. Werden bei erhaltenen Fördergeldern Richtlinien nicht eingehalten, werden diese zurückgefordert. Zahlen Länder ihren Saldo nicht, wird er mit anderen Fördergeldern verrechnet. Menschenrechte haben in der EU technisch eine enge Verbindung zu erhaltenen Geldern. Aktuell gehen Fördergelder nicht in besonders queerfeindliche Regionen Polens und Zweckentfremdungen in diesem Zusammenhang von Geldern der EU durch die polnische Regierung werden verrechnet werden. Politische Forderungen zur Erreichung von Menschenrechten sollten also in diesen Zusammenhängen gestellt werden.
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#24 Taemin
  • 27.08.2020, 13:47h
  • Antwort auf #21 von SchleicheR
  • Die Betrachtung der Wirklichkeit erweist das Gegenteil. Während die Bedeutung und Wirkungsmacht des Christentums in Ländern wie Frankreich, Deutschland, Spanien, Irland, den Niederlanden oder in Nordeuropa unter den Bedingungen der liberalen Demokratie massiv abgenommen haben (so vermochten Katholiken und Evangelikale dort die Eheöffnung trotz großem Feldgeschrei nicht zu verhindern), ist das Christentum in ehemals marxistisch beherrschten Ländern geradezu auf dem Gipfelpunkt seiner Macht über Staat und Gesellschaft. Man sehe nur nach Polen, nach Rumänien oder nach Russland,wo es im Schulterschluss mit nationalistischem Größenwahn die Regierungen beherrscht und die Geselslchaftsordnung diktiert.
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#25 Taemin
  • 27.08.2020, 17:08h
  • Übrigens verliert Orban in Deutschland Anhänger. Wurde er noch vor wenigen Jahren von der damaligen Bayerischen Staatsregierung eingeladen und hofiert, beantwortete Ministerpräsident Söder gestern bei "Maischberger" die Frage, ob Orban mal wieder Staatsgast in Bayern sein werde, mit einem naserümpfenden "Wohl eher nicht". Zusätzlich wurde er gefragt, wie er in jüngeren Jahren reagiert hätte, wenn ihm gesagt worden wäre, dass er als Regierungschef dermaleinst Anhänger der Frauenquote und der gleichgeschlechtlichen Ehe sein werde. Darauf grinste er, da hätte er sich sehr gewundert, wenn man ihm damals prophezeit hätte, dass es dazu kommen würde.
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#26 AnonymAnonym
  • 27.08.2020, 22:40h
  • Der Westen muss sich gegen Polen verbünden und dem Trottel Orban die Stirn bieten!!!
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#27 SchleicheRAnonym
  • 27.08.2020, 23:04h
  • Antwort auf #24 von Taemin
  • Der Sozialismus hat Religion schlicht nicht zugelassen und am liebsten komplett vernichtet. Darum ist deine Betrachtung in #19 falsch, isso!

    Woran es liegt, dass Religion seit der ´Demokratisierung´ dieser Staaten so an Macht gewonnen hat, kann ich nur vermuten. Dafür wird es sicher mehr als nur einen Grund geben. In Polen z.B. das Aufatmen und Erstarken des Katholizismus nach dessen Unterdrückung, was auch gut auf Ungarn zutreffen könnte.
    Sozialismus und Kommunismus sind jedoch Gesellschaftsformen, die am Besten ohne Religion auskommen.
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#28 RoliAnonym
  • 28.08.2020, 06:42h
  • Antwort auf #21 von SchleicheR
  • Ich sehe das überhaupt nicht so, die DDR war auch eine Diktatur, ohne offenes freies Denken. Die Religion wurde im Westen geöffnet und hat sich nach und nach abgebaut. Freiheit im Denken wäre auch in den Ostländern angesagt, dann würden solche Orban-Ideen bald versickern. Aber Ungarn und Polen wollen ja das Gegenteil mit ihrer faschistoiden Entwicklung. Zurück zur Diktatur wie zu Sowjetzeiten und wie immer noch in Russland.
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#29 Taemin
  • 28.08.2020, 11:42h
  • Antwort auf #27 von SchleicheR
  • Niemand behauptet, die marxistischen Regime im sog. Ostblock seien selbst religionsfreundlich gewesen. Ich mache nur auf die Tatsache aufmerksam, dass Religion unter den Bedingungen der liberalen Demokratie in Westeuropa massiv an Bedeutung und Einfluss verloren hat, während sie im selben Zeitraum in Osteuropa unter den Bedingungen der marxistischen Diktatur erstarkt ist wie zuletzt im Mittelalter.
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#30 hugoAnonym
#31 TheDadProfil
  • 28.08.2020, 19:48hHannover
  • Antwort auf #21 von SchleicheR
  • ""Ralph, das ist grundlegend falsch. In den Ostblockstaaten war Religion nur geduldet.""..

    Das war nicht die Aussage..
    Denn in den Ostblock-Staaten spielten die "Kirchen" eine immense Rolle bei der Vernetzung der Innerstaatlichen Opposition, und ohne diese Vernetzung wäre die "friedliche Revolution in der DDR" exakt so gescheiter wie der 17.Juni..
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#32 TheDadProfil
#33 RetroGayProfil
  • 28.08.2020, 21:17hDortmund
  • Antwort auf #27 von SchleicheR
  • Das kann man so nicht pauschalisieren.
    Sicherlich hat der Kommunismus versucht, seine Untertanen von Religionen abzuschirmen.
    Das ist aber nur sehr bedingt gelungen.
    In Polen wurde die Wahl Wojtyas zum ersten slawischen Papst vom Volk bejubelt, nicht zuletzt weil der Papst sich für Religionsfreiheit im Ostblock einsetzte und damit zu einer Symbolfigur des Widerstandes gegen sämtliche kommunistischen Regime des Ostblocks wurde.
    Ein Untersuchungsausschuß kam zum Ergebnis, dass das Attentat auf den Papst 1981 auf Befehl Breschnews vom KGB in Zusammenarbeit mit dem bulgarischen Geheimndienst verübt wurde.
    Auch wenn man dies bezweifelt, die Ängste der Kommunisten vor dem Einfluß des Papstes lassen dies zumindest als möglich erscheinen.
    Lech Walesa betonte stets die Wichtigkeit des Papstes bei der Wende Polens.
    Das Preisgeld, daß er anläßlich des Friedensnobelpreises bekam spendete er als braver Glaubensmann der polnischen Kirche.

    Die Montagsdemos in der DDR fanden ihren Anfang in den Friedensgebeten in der Nicolaikirche.

    In der Sowjetunion versuchte man zwar, sämtliche Religionen auszurotten, als dies jedoch mißlang, versuchte man, die orthodoxe Kirche für die eigenen Zwecke zu instrumentalisieren.
    Man muß nicht erwähnen, daß den Unterdrückten und Hungernden die Heilsversprechen der Kirchen oft der einzige Trost in ihren Leben gewesen ist, und sich eine tiefe Religiosität über Generationen erhalten konnte.
    Die ist dann bei Gorbatschovs Öffnung zum Westen prompt aufgeblüht.
    Müßig zu erwähnen, daß die Russisch-orthodoxe Kirche über ihre Verstrickungen mit dem kommunistischen Regime lieber keine Auskünfte erteilen will.
    Ist ja auch nicht nötig: Putin hat sie quasi zur neuen Staatsreligion erhoben.
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#34 Ach jaAnonym
  • 29.08.2020, 12:03h
  • Antwort auf #33 von RetroGay
  • Das Phänomen der Renaissance der Religion nach längerer Unterdrückung war auch nach dem Ende des Faschismus deutlich erkennbar.
    Auch wenn die Kirchen nun bestimmt nicht als die Horte des Widerstands angesehen werden sollten, waren die faschistischen Regime doch eher religionsfeindlich eingestellt und der Kirchgang war wenig gern gesehen.
    Nachdem Krieg, in den 50ern, waren die Kirchen plötzlich wieder voll.
    Schlussendlich führten eher Wohlstand, Freiheit und die 68er zu einer nachlassenden Bedeutung der Kirchen im Westen.
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#35 KaiJAnonym
#36 Taemin
#37 RetroGayProfil
  • 30.08.2020, 11:28hDortmund
  • Antwort auf #34 von Ach ja
  • Offenbar liegt es in der Natur des Menschen sich autoritären Charaktern unterzuordnen, um selbst keine Verantwortung für sich zu übernehmen und keine eigenen Entscheidungen treffen zu müssen.
    Ob der nun Hitler, Stalin, Gott, Mammon, Wirtschaftswunder, Trump oder sonstwie heißt,.... kommt halt darauf an, was gerade verfügbar ist!
    Ist der eine weg vom Fenster, folgt der nächste.
    Wer kein Rückgrat hat, braucht ein Korsett!

    Deswegen;
    immer schön mit liebevollem Blick auf die Mitmenschen schauen, was deren Idole, Götzen und Fetische sind und überlegen, ob man sich von der Mehrheitsmasse vereinnahmen und darin aufgehen will.
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#38 SchleicheRAnonym
  • 30.08.2020, 11:39h
  • Antwort auf #32 von TheDad
  • Starker Tobak ist ne ganz reale Sache.

    Der Artikel im Deutschlandfunk sagt rein gar nichts und stellt wenn, dann überhaupt nur einen winzigen Sonderfall dar. Zumal dieser Artikel religiös hervorhebend eingefärbt ist, möchte ich die "Wichtigkeit" des Sachverhaltes im Artikel auch stark bezweifeln.

    Ich bin mir absolut sicher, dass es KEINE Kausalität zum Erstarken der Religiösität in Ostblockstaaten zum Sozialismus gibt. Da sind Machtbestreben und Instrumentalisierung unter Ausnutzung neuer Freiheiten viel wahrscheinlicher als eine "Konservierung religiöser Werte" im Sozialismus. Konserviert werden diese "Werte" immer noch von Fundamentalisten, denn die treiben ihr Unwesen in den Tiefen der Kirche, da wo sie überlebt haben, wie eine lauernde Krankheit. Im neuen Westen konnten die sich dann wieder vernetzen und das Resultat ist ja offensichtlich. Orban, der sich die Kirche zu Nutze macht, wie schon der Nationalsozialismus früher und Kaczinsky und Ordoluris in Polen.
    Letztendlich macht die Religionsfreiheit solche Konstellationen erst möglich und das ist nun einmal ein Markenzeichen einer freiheitlichen Demokratie.

    Somit bleibt uns eben nichts anderes übrig als mit eben gleichen Mitteln den Kampf gegen diese Menschenfeindlichkeit anzutreten.
    Dazu gehört dann eben auch handfestes Handeln von der EU, damit Gelder der EU nicht zur Schwächung des europäischen Verbundes mehr genutzt werden können.
    Mit Sozialismus hat das alles aber rein gar nichts zu tun.
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#39 TheDadProfil
  • 30.08.2020, 21:05hHannover
  • Antwort auf #38 von SchleicheR
  • ""Der Artikel im Deutschlandfunk sagt rein gar nichts und stellt wenn, dann überhaupt nur einen winzigen Sonderfall dar.""..

    Jede kleine Winzigkeit setzt Deine Pauschalierung außer Kraft..

    Generalisierungen sind keine Beschreibungen realer Verhältnisse..

    Gerade jetzt kurz vor dem Jahrestag der Wende gibt es Dutzende Dokumentationen in denen die Rolle der "Kirchen" in der Wende, und damit verbunden auch die "Wechsel aus Kirche in die Politik der Nachwendezeit" ausreichend beleuchtet wird..

    Mal so ein plakatives Zitat daraus :

    ""Helmut Kohl war ein rheinischer Katholik und ich ein preußischer Protestant, da liegen Welten dazwischen""..
    Lothar de Maizière zum Einigungsvertrag..

    ""Vom 12. April bis 2. Oktober 1990 war er der erste demokratisch gewählte und zugleich letzte Ministerpräsident der Deutschen Demokratischen Republik und vom 3. Oktober bis 19. Dezember 1990 einer von fünf aus der DDR stammenden Bundesministern für besondere Aufgaben.""..

    ""1992 wurde er nach Aktenlage als Czerni identifiziert.""..

    ""Von 1986 bis 1990 war er Vizepräses der Synode des Bundes der Evangelischen Kirchen in der DDR und arbeitete dort wie auch andere evangelische Christen, beispielsweise Manfred Stolpe, am Dialog der Kirchen mit der Regierung und der SED.""..

    Schon der Vater, Clemens de Maizière (19061980)
    ""war Jurist, Synodaler der Berlin-Brandenburgischen Kirche und Mitglied der Ost-CDU, wo er einen Ortsverband leitete. Nach der Wendezeit wurde er als langjähriger Stasi-Mitarbeiter enttarnt.""..

    Die Verbindungen zwischen den "Kirchen" und den Oppositionellen sind unübersehbar, aber überall dort wo sich das politische System dann veränderte wandten sich die "Kirchen" später den Mächtigen zu..

    Ob nun die russische orthodoxe Kirche die Putin hofiert und dafür Macht geerbt hat, umfangreich entschädigt wurde, und seither die Homo-und Trans*feindliche Politik Putins voranträgt, oder die RKK, die in Polen mit der PiS eng verknüpft ähnliches anrichtet, oder in Ungarn wo man am Rockzipfel Orbans hängend die Gesellschaft manipuliert, es ist überall unübersehbar..
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#40 TheDadProfil
  • 30.08.2020, 21:08hHannover
  • Antwort auf #38 von SchleicheR
  • Nachtrag..

    ""Ich bin mir absolut sicher, dass es KEINE Kausalität zum Erstarken der Religiösität in Ostblockstaaten zum Sozialismus gibt. Da sind Machtbestreben und Instrumentalisierung unter Ausnutzung neuer Freiheiten viel wahrscheinlicher als eine "Konservierung religiöser Werte" im Sozialismus. Konserviert werden diese "Werte" immer noch von Fundamentalisten, denn die treiben ihr Unwesen in den Tiefen der Kirche, da wo sie überlebt haben, wie eine lauernde Krankheit.""..

    Den Begriff "Kausalität" mit dem "Unwesen treiben in den tiefen der Kirchen" mal auf einen Nenner zu bringen gelingt Dir jetzt genau warum nicht ?
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#41 SchleicheRAnonym
  • 31.08.2020, 09:55h
  • Antwort auf #40 von TheDad
  • Mir gelingt das nicht? Du verstehst das nur nicht. Außerdem verfehlst du komplett das Thema, wenn du über die Rolle der Kirche in der Wendezeit schreibst. Das macht deine Argumente schlicht wertlos. Es geht jedoch um die falsche Behauptung, dass der Sozialismus radikale religöse Strömungen konserviert hätte, wenn diese in westlichen Demokratien ganz offen von fundamentalistischen Vereinen innerhalb der Kirche konserviert werden konnten.
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#42 Ach jaAnonym
  • 31.08.2020, 10:54h
  • Antwort auf #36 von Taemin
  • Du hast absolut Recht mit Spanien.
    Aber das ist ja genau der Unterschied zum deutschen Faschismus.
    Franco hat die Kirche hofiert und diese hat kritiklos mit ihm zusammengearbeitet.
    Das ist der spanischen Bevölkerung wesentlich klarer gewesen, als den Deutschen nach dem Ende des 2. WK das Verhältnis der Kirchen zum Nationalsozialismus.
    Die deutschen Kirchen galten ja vielen Deutschen zunächst beinahe als Widerstandsbewegung.
    So wie in Polen die kath. Kirche im Hinblick auf den Kommunismus.
    Wie viel da wirklich dran war, ist ja mittlerweile, zumindest für Deutschland, bekannt.
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#43 TheDadProfil
  • 01.09.2020, 07:26hHannover
  • Antwort auf #41 von SchleicheR
  • ""Es geht jedoch um die falsche Behauptung, dass der Sozialismus radikale religöse Strömungen konserviert hätte, wenn diese in westlichen Demokratien ganz offen von fundamentalistischen Vereinen innerhalb der Kirche konserviert werden konnten.""..

    ""Konserviert werden diese "Werte" immer noch von Fundamentalisten, denn die treiben ihr Unwesen in den Tiefen der Kirche, da wo sie überlebt haben, wie eine lauernde Krankheit.""..

    Das geschieht in Ost wie in West !

    Das Problem ist hier wohl eher, während diese "Fundamentalisten" in den ehemaligen Ostblockländern als "Teil der Opposition" wahrgenommen wurden, sieht man sie hier als "Teil des konservativen Spektrums"..

    Deshalb exemplarisch die Geschichte der Familie de Maizière, die in allen Deutschen Staaten seit dem Kaiserreich, und eben auch im geteiltem Deutschland an den entscheidenden Stellen mitgewirkt hat..

    Dazu betrachte man sich die vielen "kirchlichen Oppositionellen" der ehemaligen DDR, und besehe sich wo die inzwischen im Jahr 30 nach der Wende angekommen sind..

    Wer hier dann denkt, das sind "Einzelschicksale" die ohne Wirken der Kirchen-Führungen und frei von jeglichen Einflüssen der Amtskirchen gewirkt hätten, der irrt einfach..

    "Kirche" nimmt überall dort entscheidenden Einfluß wahr, wo man ihr dafür Räume überläßt, und dort muß man die Frage stellen, ob dies gesellschaftlich wünschenswert ist, oder eher schädlich für die Freiheitsrechte der verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen ?

    Betrachtet man dazu nicht nur Polen und seine römisch-katholische-Blase, sondern auch Tschechien, Ungarn, Russland, Weißrussland, die Ukraine und das dortige Wirken der Orthodoxen, dann liegt die Antwort auf gesellschaftliche Fragen offen auf dem Tisch, und die Idee die dortige Politik "bediene sich ja nur" der "Kirchen" löst sich sofort in Wohlgefallen auf..

    "Kirche" macht Politik, und sie macht auch Politiker erst zu den Autokraten, als solche sie sich erweisen..
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