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Sat.1-Show

"Promi Big Brother": Katy Bähm ist raus

Mit der Dragqueen musste am Donnerstagabend der letzte queere Kandidat die TV-WG verlassen – dabei hatte sie sich zuvor erstmals solidarisch mit ihren Mitbewohner*innen gezeigt.


Für Katy Bähm (li.) hat es nicht gereicht: Kurz vor knapp musste sie am Donnerstagabend ihre Koffer packen. Auch Enmy Russ (re.) verpasst das Finale (Bild: Sat.1)

Kein queerer Kandidat im Finale von "Promi Big Brother": Nach Sascha Heyna und Aaron Königs musste am Donnerstagabend auch Dragqueen Katy Bähm die Sat.1-Show verlassen. Die 27-Jährige war zusammen mit Emmy Russ und Kathy Kelly von den Mitbewohner*innen nominiert worden. Nach Bähm flog auch Russ aus der TV-WG raus.

"Halbfinale ist besser als kein Finale", kommentierte Bähm ihren Auszug. "Mit geht's gut. Ich hab' die Zeit hier echt genossen", sagte die Teilnehmerin der ProSieben-Show "Queen of Drags" im Gespräch mit den Moderator*innen Marlene Lufen und Jochen Schropp. "Ich bin nicht traurig darüber, endlich draußen zu sein. Ich werde gleich die ersten Leute umarmen und mich freuen, endlich wieder andere Menschen zu treffen."

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Schropp über Bähm: "Sicherlich auch hier und da polarisiert"

Schropp verabschiedete die laut Kandidat Werner Hansch "enervierende" Draqqueen mit überraschend warmen Worten: "Du hast viele tolle Sachen gesagt und sicherlich auch hier und da polarisiert", so der schwule Moderator. "Du warst eine tolle Bewohnerin. Vielen, vielen Dank, dass du dabei warst."

Glomex-Video | Abschied von Katy Bähm

Katy Bähm stand in der Show u.a. in der Kritik, weil sie entgegen eines Versprechens und Bekenntnisses zur queeren Einigkeit am vergangenen Sonntag ihren schwulen Konkurrenten Sascha Heyna für die Exit-Liste nominiert hatte (queer.de berichtete). Kurz vor ihrem Auszug versuchte sie hingegen, Sympathiepunkte zu sammeln: Sie verzichtete auf eine durchschaubare Versuchung und zeigte sich erstmals solidarisch mit ihren Mitbewohner*innen.

Auf Sushi und Süßigkeiten verzichtet

Im Hexenhäuschen standen für die Dragqueen Sushi, Cola, Cocktails und Süßigkeiten als Belohnung für eine gewonnene Herausforderung bereit. "Oh, mein Gott", meinte Bähm, als sie die Köstlichkeiten sah. Das Wasser lief ihr im Mund zusammen, sie musste schlucken. "Guten Appetit", wünschte Big Brother. Die anderen Märchenwald-Bewohner*innen konnten auf dem Monitor alles ganz genau beobachten. "Süßigkeiten!", schrie Mischa Meyer, als er den vollen Tisch erblickte. "Jetzt kann er endlich Sushi essen", freute sich Werner Hansch. "Hau rein", kommentierte Ikke Hüftgold. Und Emmy Russ kreischte: "Alleine? Jetzt setzt er sich alleine da hin..." Doch Katy Bähm rührte nichts an und fragte Big Brother sogar, ob sie die Belohnung teilen dürfe.

Glomex-Video | Ein Festmahl nur für Katy Bähm

"Promi Big Brother" läuft seit 7. August täglich auf Sat.1. In der Auftaktfolge hatte sich der QVC-Moderator und Sänger Sascha Heyna als schwul geoutet (queer.de berichtete). Als Nachzügler stieß später der "Prince Charming"-Teilnehmer Aaron Königs hinzu, hielt jedoch nur eine Woche durch (queer.de berichtete).

Im Rennen um die Gewinnsumme von 100.000 Euro sind noch der durch "Love Island" bekannte Reality-Darsteller Mischa Mayer, der ehemalige Sportreporter Werner Hansch, Kelly-Family-Mitglied Kathy Kelly sowie Ballermann-Sänger Ikke Hüftgold. Das Finale von "Promi Big Brother" läuft am Freitag um 20.15 Uhr. (cw)



#1 zpromiAnonym
  • 28.08.2020, 04:43h
  • Ich werde gleich die ersten Leute umarmen

    Man kann es gar nicht fassen, dass in heutiger Zeit sowas dahin geplaudert wird... Es gibt einen Sicherheitsabstand, auch für die Z Promis dieser Sendung... Gutes Beispiel dafür, warum sich andauernd noch Leute mit Corona infizieren
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#2 RubinsAnonym
  • 28.08.2020, 09:25h
  • Endlich! Hätte der sich nicht so durchgemogelt durch die Show und sich ständig Nominierungsschutzvorteile ergattert, wäre der schon früher rausgeflogen.

    Gestern dann das erste mal nominiert und die Zuschauer haben ihn sofort rausgewählt.

    Ich fand ihn extrem peinlich und unsympatisch. Nur auf seinen Vorteil bedacht, hetzerisch, für ihn galten andere Regeln als für andere. Er hat immer so gehandelt und manipuliert, dass er einen Vorteil oder zumindest keinen Schaden hat. Ein richtiges Ekelpaket.

    Auch wenn er weiterhin im Fernsehen auftaucht habe ich zum Glück erstmal meine Ruhe und muss ihn nicht mehr sehen. Das nächste Trashformat für mich ist erst wieder Dschungelcamp in einem halben Jahr.
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#3 queergayProfil
  • 28.08.2020, 16:57hNürnberg
  • Von einer "Container-Trash-Show" schreibt FOCUS-Online. Trash steht ja für Schund, Ramsch, billige Machart und eine Richtung mit bewusst banal, trivial oder primitiv wirkenden Inhalten.
    Das sagt doch alles. Natürlich kann man aber auch dieses Show-Geschehen als wichtig schönreden. Oder sogar für den Grimme-Preis als Kommerz-Hoch-Kultur nominieren wollen.
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