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- 25. Oktober 2005 1 Min.
Berlin Nach dem Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) und einigen anderen Homo-Gruppen haben auch Vertreter anderer Minderheiten ein umfassendes Antidiskriminierungsgesetz gefordert. Wie der Online-Dienst "kobinet" berichtet, hätten die Antidiskriminierungsinitiativen in den Räumen des Deutschen Frauenrates in Berlin am Montag beschlossen, angesichts der Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und CDU entsprechend Druck zu machen. Wie Ottmar Miles-Paul vom Netzwerk Artikel 3, der für die Behindertenverbände an diesem Treffen teilgenommen hat, erklärte, solle noch diese Woche ein entsprechender Brief aufgesetzt werden. "Wir fordern die SPD auf, in den Koalitionsverhandlungen Stand zu halten und sicherzustellen, dass wir in Deutschland keine Diskriminierung erster und zweiter Klasse bekommen, indem einige Gruppen vor Diskriminierungen geschützt sind, andere aber nicht", so Miles-Paul. (nb/pm)
Links zum Thema:
» Netzwerk 3 zum ADG
Mehr zum Thema:
» Homo-Verbände stellen Forderungen (20.10.2005)














