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Kommentare zu:
Matt Bishop: "Ich war der einzige Schwule in der Formel 1"


#1 Peck_SEhemaliges Profil
  • 30.08.2020, 11:44h
  • Vll sollte man sich diesem Thema nicht äußern, wenn man die Definition der eigenen Sexualität nicht einmal kennt.

    "Immer mehr Menschen mit unterschiedlichen Neigungen und Vorlieben kommen in den Motorsport. Wir sehen viele Homosexuelle in den Pressezentren oder in Marketing- und PR-Jobs."
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#2 Carsten ACAnonym
  • 30.08.2020, 12:08h
  • "Homophobie im Motorsport"

    Ich habe noch nie verstanden, wieso ein Ingenieur-Wettbewerb als Sportart angesehen wird...
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#3 daVinci6667
  • 30.08.2020, 13:32h
  • "Ich war tatsächlich der einzige Schwule in dieser kleinen Welt"

    Glaube ich kaum, die andern waren (und sind es vermutlich immer noch) bloß im Schrank.

    "Zwei Mechaniker teilen sich bei den Rennen ein Hotelzimmer. Viele sehen darin ein großes Problem."

    Hier wirds spannend. Was denn für ein Problem? Man schläft ja nur im gleichen Zimmer, nicht im gleichen Bett.

    Vielleicht spielt noch was anderes rein. Angst vor blödem Gerede.

    Dazu folgendes: Im vergangenem Winter saß ich in einem Zug als plötzlich eine Schulklasse, alle so ca. 15 oder 16 meinen Wagon stürmten.

    Scheisse dachte ich, doch dann bekam ich eine interessante Diskussion mit. Etwas abseits von den andern setzten sich zwei Schüler, offensichtlich Freunde mir gleich gegenüber hin.

    Der eine sagte nach einer Weile zum andern, der Lehrer sei einverstanden, sie kämen zusammen aufs Zimmer, doch müssten jeweils drei sich eines teilen. Es könnte entweder noch der X oder der Y dazukommen.

    Dann gings los: X würde schnarchen das würde für ein Woche sehr mühsam und Y sei schwul.

    Sie konnten sich einfach nicht entscheiden wen sie nun zu sich nehmen wollten. Sie waren sich beide einig dass Y nett sei und sie ihn eigentlich mochten. Da sie beide jedoch sowieso immer zusammen abhängen würden, dürften sie sich nicht für den Schwulen entscheiden da man sonst denken würde sie wären selbst auch Schwulis usw.

    Wie die Geschichte ausging bekam ich leider nicht mit da ich aussteigen musste.
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#4 StrottiAnonym
  • 30.08.2020, 14:51h
  • Antwort auf #3 von daVinci6667
  • "Hier wirds spannend. Was denn für ein Problem? Man schläft ja nur im gleichen Zimmer, nicht im gleichen Bett. " Es ist das gleiche Problem, das der frühere Nationaltorwart Jens Lehmann hat, der Bedenken äußerte, mit einem Schwulen zu duschen. Man fürchtet entweder, dass der Schwule einen lüstern betrachtet oder mehr, oder dass man selbst wegen allzugroßer Nähe zu einem Schwulen für schwul gehalten wird. Das Absurde bei Lehmann ist allerdings, dass ihm nach dem Coming out von Hitzlsperger eigentlich hätte klar sein müssen, dass der Schwule unter der Dusche ohnehin da ist und er nur nicht weiß, wer es ist.
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#5 daVinci6667
  • 30.08.2020, 17:11h
  • Antwort auf #4 von Strotti
  • "Das Absurde bei Lehmann ist allerdings, dass ihm nach dem Coming out von Hitzlsperger eigentlich hätte klar sein müssen, dass der Schwule unter der Dusche ohnehin da ist und er nur nicht weiß, wer es ist "

    Richtig. Es müsste allen Heteromännern längst klar sein das wir immer da sind wo Männer sind. Scheinbar ist diese Tatsache für viele von ihnen so sehr traumatisierend dass sie verdrängen müssen.

    Sogar wenn sie neben uns bisher dutzende oder gar hunderte Male sorglos normal geduscht haben, wenn man sich dann outet, werden selbst die gestandensten, muskelbepacktesten Heteros unter der Dusche plötzlich zu kleinen ängstlichen Jungs.

    Deshalb nochmals mit aller Deutlichkeit: Glaubt nicht, ihr hättet noch nie neben einem Schwulen geduscht! Oder es hätte euch beim pinkeln noch nie ein Schwuler auf den Pimmel geguckt! Oder in der Kaserne, in Klassenlagern etc neben euch geschlafen! Wir sind überall dort wo Männer unter sich sind! Immer und ohne Ausnahme! Sagt euch das eine Woche zehnmal am Tag.

    Doch habt keine Angst! Realisiert doch bitte, bisher gingen wir euch auch nicht einfach ungefragt an die Wäsche. Daran ändert sich auch nichts wen sich einer von uns mal endlich getraut zu outen.
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#6 Prima4Anonym
#7 seb1983
#8 daVinci6667
  • 31.08.2020, 10:32h
  • Antwort auf #7 von seb1983
  • Absolut. Heten gucken vermutlich genauso häufig wie wir. Oder gar häufiger. Das Ding mit den ewigen Vergleichen.

    Bei anderen Heten scheint das unter der Dusche jedoch kein Problem sein. Doch wehe sie wissen das einer schwul ist. Dann bedecken sie alle nackten Stellen. Ein Wunder das einige dieser verängstigten Heten sich nicht gleich unter einer Burka verstecken.
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#9 Taemin
#10 daVinci6667
#11 TheDadProfil
  • 01.09.2020, 07:48hHannover
  • Antwort auf #6 von Prima4
  • ""Vllt einer der Gründe für die Befangenheit? Ist auch ein assiges Verhalten....""..

    Erkläre doch mal was in diesem Zusammenhang der Begriff "Befangenheit" aussagt, und welcher Kontext hier bedient wird ?

    Welchen Grund genau gibt es das man Schwänze nicht sehen, nicht anschauen darf ?

    Und wo genau liegt hier eigentlich das Problem ?

    Man geht duschen, und bloß weil jemand guggt kriegt man womöglich eine Latte ?

    Wo ist dort eigentlich das Problem ?
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