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Britischer Popstar

Sam Smith frisch verliebt?

Die britische Boulevardpresse ist ganz hin und weg von der neuen Flamme von Sam Smith: Das Paar posierte vor Paparazzi – und küsste sich inniglich.



Ocarpreisträger*in Sam Smith hat vergangene Woche den neuen Freund auf Londons Straßen vorgestellt: Der 28-jährige aus London stammende Popstar küsste vor Boulevard-Fotografen nahe seiner 13-Millionen-Euro-Villa im Norden der britischen Hauptstadt demonstrativ Produkt- und Möbeldesigner Francois Rocci. Laut seiner Homepage lebt der französischstämmige Künstler seit längerem ebenfalls in London und hat seit 2018 einen Masters-Abschluss des prestigeträchtigen Royal College of Art.

Wie das Boulevardblatt "The Sun" berichtete, sind Smith und Rocci nach öffentlichen Küssen für die Paparazzi in eine lokale Kneipe gegangen und haben je ein 0,6-Liter-Glas Lager des italienischen Brauers Birra Peroni getrunken. Danach seien beiden Arm und Arm die Straße entlanggeschlendert. "Dabei hat Francois seine Hand auf den Hintern des Sängers gelegt, während der Sänger ihn an der Schulter festhielt", beschrieb das Boulevardblatt die Szene. "Das Paar sah aus, als ob es sein Outfit abgesprochen hatte – mit passenden Jeans und weißen Turnschuhen, während beide eine kleine Tasche um ihre Schultern hängen hatten."

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Exfreund war Netflix-Star Brandon Flynn

Smith hatte sich 2018 vom damaligen Freund Brandon Flynn getrennt (queer.de berichtete). Flynn ist ein amerikanischer Schauspieler, der vor allem als Justin Foley in der umstrittenen Netflix-Serie "Tote Mädchen lügen nicht" bekannt wurde.

Nach der Trennung outete sich Smith im März 2019 als genderqueer (queer.de berichtete). Ein halbes Jahr später erklärte die Pop-Ikone, auf Englisch nicht mehr mit männlichen Personalpronomen angesprochen werden zu wollen, sondern mit den Pluralpronomen "they" und "them" (queer.de berichtete). Entsprechende Pluralpronomen existieren im Deutschen allerdings nicht.

Im März sorgte Smith erneut für Aufsehen, als "they" erklärte, sich mit dem Covid-19-Virus angesteckt zu haben. Dadurch würde sich die Veröffentlichung des neuen Albums hinauszögern. (cw)



#1 disegno
  • 31.08.2020, 16:33h
  • Ich frage mich, ob man nicht bald ein neutrales Personalpronomen, das nicht auf Dinge bezogen wird, einführen könnte.

    Vielleicht:

    sier
    seihr(e)(n)
    (se)ihr(e)m
    siehn
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#2 ursus
  • 31.08.2020, 17:10h
  • Antwort auf #1 von disegno
  • "Ich frage mich, ob man nicht bald ein neutrales Personalpronomen, das nicht auf Dinge bezogen wird, einführen könnte."

    Wir können einfach selbst solche Formen vorschlagen und verwenden. Schon jetzt. Das wird keine Behörde für uns tun.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Kritiker_in
  • 31.08.2020, 17:27h
  • Antwort auf #1 von disegno
  • "seihr(e)(n)
    (se)ihr(e)m" ???

    Also ich persönlich fühle mich mit they, their, them ganz wohl. Wir verwenden ohnehin so viele Anglizismen - dann ist es halt noch einer mehr.
    Gegen "Handy", "Meeting" oder "Brunch" gibt es ja z.B. auch keine Shitstorms (ha! gleich noch ein weiterer gängiger Anglizismus.)

    Aus Gründen praktischer Umsetzbarkeit würde ich von Wörtern, die jeweils 4 Klammern enthalten, eher abraten.
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#4 qwertzuiopüAnonym
  • 31.08.2020, 19:31h
  • "..., sondern mit den Pluralpronomen "they" und "them" (queer.de berichtete). Entsprechende Pluralpronomen existieren im Deutschen allerdings nicht."

    "They" ist das Personalpronomen der 3.Pers. plural, auf deutsch ist das "sie". Oder lieg ich jetzt komplett falsch?
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#5 Kritiker_in
  • 31.08.2020, 21:06h
  • Antwort auf #4 von qwertzuiopü
  • "Sie" ist halt nur schon für das Femininum Singular belegt. Vgl. engl. "she".

    Im Englischen gibt es zwischen "she" und "they" keine Verwechslungsgefahr - im Deutschen zwischen "sie" und "sie" allerdings durchaus. ;-)
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#6 daVinci6667
  • 31.08.2020, 23:51h
  • Ich liebe Sam Smith Stimme und gönne ihm herzlich seine neue Liebe. Wenn ich ihn höre, höre ich einen schwulen Mann und echte Gefühle und Tiefgang. Toll!

    Wie er angesprochen werden will ist seine Sache und selbstverständlich zu akzeptieren. Verstehen muss ich es allerdings nicht.
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#7 ursus
  • 01.09.2020, 00:06h
  • Antwort auf #6 von daVinci6667
  • "Wie er angesprochen werden will ist seine Sache und selbstverständlich zu akzeptieren."

    Dann handele doch bitte auch entsprechend. Ich verstehe, dass genderneutrale Pronomen im Deutschen noch nicht weitreichend bekannt und geläufig sind. Für den Anfang ist es eine Möglichkeit, den Namen statt eines Pronomens zu verwenden, z.B: "Wie Sam angesprochen werden will, ist Sams Sache." Gerade bei einsilbigen Namen ist das nicht so schwierig.

    "Wenn ich ihn höre, höre ich einen schwulen Mann... "

    Was man in jedem Fall vermeiden sollte, ist, nichtbinäre Menschen ganz explizit doch wieder einem Geschlecht zuzuordnen. Sam Smith ist kein "schwuler Mann". Wenn du wirklich Sams Identität respektieren möchtest, dann verkneife dir doch bitte solche Zuweisungen. Das ist nämlich das Gegenteil von Respekt.
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#8 Kritiker_in
#9 Prima4Anonym
#10 TheDadProfil
  • 04.09.2020, 09:55hHannover
  • Antwort auf #5 von Kritiker_in
  • """Sie" ist halt nur schon für das Femininum Singular belegt. Vgl. engl. "she".""..

    Es geht aber nicht um das Singular, sondern um das Plural, und auch dort ist das "sie" verwendet, aber keineswegs rein als "Femininum" besetzt..

    Die direkte Übersetzung des "they" kann man dann auch mit dem eher "unpersönlichem "Ihr", als Ansprache von Adligen in den vergangenen Jahrhunderten gebräuchlich, übersetzen, und damit quasi eine "Adelung" in der Sprache erreichen..
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