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100 Jahre KLM in Bremen und Hamburg

Die LGBTI-freundliche Airline aus den Niederlanden feierte am Dienstag in den beiden deutschen Hansestädten ein großes Jubiläum. 1920 war das Fliegen noch kein sehr komfortables Reiseerlebnis.


Feierliche Begrüßung des Jubiläumsflugzeugs am Dienstag in Bremen (Bild: KLM)
  • 2. September 2020, 14:40h, noch kein Kommentar

Vor genau 100 Jahren, am 1. September 1920, startete die ein Jahr junge KLM Royal Dutch Airlines zum ersten Mal nach Bremen und Hamburg. Damit ist sie die erste internationale Fluggesellschaft, die regelmäßige Linienverbindungen in die beiden deutschen Hansestädte aufgenommen hat. Standesgemäß wurde das Jubiläumsflugzeug am Dienstag sowohl in Bremen als auch in Hamburg mit einer Fontäne der Flughafenfeuerwehr begrüßt.

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Der "Europa-Nordwestflug"

Der "Europa-Nordwestflug" von KLM verband am 1. September 1920 als erster internationaler Linienflug in Europa Bremen und Hamburg mit Kopenhagen, Amsterdam und Rotterdam. Zu dieser Zeit war das Fliegen noch weit von dem komfortablen Reiseerlebnis, das die KLM-Passagiere heute genießen, entfernt. Das Flugzeug vom Typ De Havilland DH-16, das samt Besatzung von der Deutschen Luftreederei geleast war, bestand hauptsächlich aus Holz und war mit Stoff bespannt.


Ankunft vor 100 Jahren in Amsterdam-Schiphol (Bild: KLM)

Im offenen Cockpit fror der Pilot, während die maximal vier Passagiere in der geschlossenen Kabine mit Winterkleidung und Wärmflaschen etwas geschützter unterwegs waren. Daher startete KLM zunächst nur im Sommerhalbjahr. Auf den Flügen wurde auch Fracht wie Blumen, Obst und Gemüse transportiert sowie Waren von den niederländischen Schiffen, die aus den Kolonien des Landes in Südamerika und Asien in den Hansestädten ankamen. Nach einer erfolgreichen Anfangsphase wurden die Doppeldecker im April 1921 von den ersten KLM-eigenen Fokker F2 und F3 abgelöst.

Ein One-way-Ticket von Bremen nach Amsterdam kostete im Jahr 1921 ganze 100 Gulden (ca. 45 Euro) und das Return-Ticket 150 Gulden (67 Euro). Von Hamburg nach Amsterdam ging es für 125 Gulden (ca. 56 Euro) und zurück für 200 Gulden (90 Euro). Zum Vergleich: Der durchschnittliche Wochenlohn eines Arbeiters lag bei 15/20 Gulden (ca. sieben bis neun Euro).

100 Jahre später

Heute verbindet KLM Bremen zweimal und Hamburg viermal täglich mit ihrem Drehkreuz Amsterdam-Schiphol. Passagiere aus den Regionen haben Anschluss zum Streckennetz von KLM, das fast 160 Ziele in der ganzen Welt umfasst.

"Wir freuen uns außerordentlich über das 100. Jubiläum von KLM in Bremen und Hamburg", erklärte Stefan Gumuseli, Deutschland-Direktor Air France-KLM. "Die beiden deutschen Hansestädte sind die ersten deutschen Städte im Flugplan von KLM überhaupt. Ebenso erfreulich ist, dass die Nachfrage nach KLM-Flügen dank aller Maßnahmen, die wir zur Sicherheit unserer Passagiere und Mitarbeiter ergriffen haben, wieder steigt. Daher blicken wir mit Zuversicht auf die kommenden Jahre und die weitere, starke Präsenz von KLM in Bremen und Hamburg."