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Kommentare zu:
"Symbole anderer Gruppen auf einer Bühne zu zerreißen ist verantwortungslos"


#1 KaiJAnonym
#2 gayflecktarnhoseProfil
  • 07.09.2020, 12:12hBremen
  • Hallo,
    diese Querdenker sind doch derart vom Hass
    zerfressen, dass sie gar nicht mehr wissen was sie
    überhaupt von sich geben.
    Nur leider wird ihnen ja von den Medien noch die
    Möglichkeit gegeben sich zu präsentieren damit jeder diese Pack sieht und ihren Schwachsinn hört.
    Alle Menschen die nicht in ihr Profil passen werden
    einfach verteufelt.
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#3 Taemin
  • 07.09.2020, 12:40h
  • Wieder einmal treffen Heterosexismus und Antisemitismus aufeinander. Die Volksverhetzung, dass Schwule und Lesben Kinderschänder seien, ist nichts anderes als die Neuauflage der mittelalterlichen Legende, dass Juden Christenkinder schlachten, um ihr Blut zu trinken (darin wurzelt ja auch die inhaltsgleiche Wahnidee von Q anon). Sowohl die Kinderschänder- als auch die Ritualmordlegende sind Erfindungen der kath. Kirche. Deren geistige Verbindung zu den rechtsextremen Corona-Aktionen wird immer deutlicher - zu einer Zeit, da sie durch ihren "synodalen Weg" die Menschen einzulullen sucht, während sie im Nachbarland Polen ihre hässliche Fratze ganz unverhohlen zeigt.
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#4 FinnAnonym
  • 07.09.2020, 13:17h
  • "Wir müssen unsere Kinder gegen Kinderschänder schützen. Wir alle sind dafür verantwortlich"

    Richtig.

    Aber wieso zerstören die dann Regenbogenflaggen?! Wenn das deren Ziel ist, sollten die sich eher mal die Kirche angucken... Dort kommt laufend neuer Missbrauch (an Jungen und Mädchen) ans Tageslicht.
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#5 Alexander_FAnonym
  • 07.09.2020, 13:59h
  • Antwort auf #4 von Finn
  • Bitte, keine logischen Argumente. Mit sowas können die Covidioten nicht umgehen. Sonst wären sie ja keine.

    Zum Vorfall selbst fällt mich nicht viel ein. Man sieht eben nur wieder, dass bei diesen Demos zusammenwächst, was zusammengehört, nämlich Hass und Dummheit aller Couleur.
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#6 Peck_SEhemaliges Profil
  • 07.09.2020, 14:27h
  • Die Reaktionen der Politiker in Österreich finde ich äußerst erfreulich, dennoch von zu wenig Personal. Das würde ich mir mal in Deutschland wünschen, etwa vom Bremer Landtag bezüglich Latzel und aus dem Bundestag, wenn der Hassbuss von Beverfoerde quer durchs Land fährt, wie er das in der Vergangenheit ja schon getan hat. Leider ist das Schweigen ohrenbetäubend.
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#7 tchantchesProfil
  • 07.09.2020, 15:10hSonstwo
  • Das sollte all denen zu denken geben, die immer noch meinen, sie könnten in irgendwelchen "Anti-Corona-Demos" mit ihren Regenbogenfahnen neben den Trägern von Reichskriegsflaggen usw. mitlaufen.

    Sie machen sich damit zu nützlichen Idioten, die ganz schnell den großen A...tritt kriegen, wenn sie nicht mehr gebraucht werden.
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#8 KaiJAnonym
  • 07.09.2020, 17:48h
  • Antwort auf #1 von KaiJ
  • Das Zitat selbst und besonders verstärkt in Verbindung mit dem Zerreissen der Regenbogenflagge sind eindeutige (Volks)Verhetzungen. In der Ankündigung zur Kundgebung zu gehen sind (Volks)Verhetzung gegen die Grünen und die queere Bewegung mittels der Regenbogenfahne sowie der Gewaltaten die einzukalkulieren seien. Ferner findet neben der (Volks)Verhetzung auch in der Ankündigung des Begleitschutzes und seiner Begründung eine Aufstachelung zu Gewalt statt, die noch einmal extra erfasst werden müsste. Die Polizei ist da direkt gefordert, um sich da nicht erneut einen Vorwurf des Versäumnisses einzuhandeln.
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#9 KölnerAnonym
  • 07.09.2020, 19:53h
  • Also entweder verbietet man das Zerstören, Beschmutzen, etc. von Flaggen generell oder man erlaubt es generell.

    Aber da Unterschiede zu machen, ist diskriminierend.
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#10 YannickAnonym
  • 07.09.2020, 23:04h
  • Man braucht nur in deren Gesichter zu sehen, um zu erkennen, wie die vom Hass zerfressen sind.

    Widerlich.
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#11 IzukuAnonym
  • 07.09.2020, 23:40h
  • Diese "Querdenker" setzen sich doch allesamt die Mütze mit nem Hammer auf. Von tuten und blasen keine Ahnung aber trotzdem groß das Maul aufreißen.
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#12 lindener1966Profil
  • 08.09.2020, 01:00hHannover
  • "Das Zerreißen einer Regenbogenfahne als klares Symbol der Ausgrenzung dieser Community ist schlicht inakzeptabel".

    Ausgrenzung ist fast schon euphemistisch. Zerreißen oder Verbrennen heißt in meinen Augen vor allem: "Wir werden euch vernichten"
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#13 Taemin
  • 08.09.2020, 09:32h
  • Antwort auf #6 von Peck_S
  • In der Tat hat dieser beängstigende Vorgang in Österreich ein deutlich wahrnehmbares Echo gefunden. In österreichischen Fernsehnachrichten nahm die Sache gestern Abend breiten Raum ein, als von der Gegendemo in Wien berichtet und dabei eine grüne Politikerin interviewt wurde.
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#14 Taemin
  • 08.09.2020, 09:38h
  • Antwort auf #12 von lindener1966
  • Diese Aktion und die begeisterte Reaktion des johlenden Pöbels darauf müssen Angst machen. Zwar wird diese besondere Spielart des Hasses seit Jahrzehnten von der kath. Kirche kulitiviert und ist inzwischen in Polen Regierungspolitik, zum ersten Mal aber hat ein derartiger Vorgang im deutschsprachigen Raum und geografisch in einem Teil des vormaligen NS-Reiches stattgefunden. Wer allen Ernstes glaubt, diese "Querdenker" und ihre Mitläufer seien etwas anderes als Nazis, sollte spätestens jetzt aufgewacht sein.
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#15 AlexAnonym
  • 08.09.2020, 16:15h
  • Achtung unpopuläre Meinung:

    Also entweder ganz verbieten, egal welche Fahnen, oder garnicht...
    Dann doch lieber garnicht.

    Flaggen sind auch nur Sachen. Diese unter besonderen Schutz zu stellen ist tatsächlich ein Eingriff in die Ausdrucksform von Meinung. Erstens würden dann eben andere, womöglich noch gefährlichere Ausdrucksformen gesucht. Zweitens sollte eine Gesellschaft solche Provokationen aushalten können. Drittens halte ich es für generell abwegig, Taten zu verbieten, bei denen sich der Täter höchstens selbst schädigt. Eine Fahne kann gekauft und zerstört, aber nicht beleidigt werden.

    Ob mit dem Akt der Fahnenschändung dann auch ein Tatbestand der Volksverhetzung verbunden ist, regelt das Gesetz über Volksverhetzung (in dem im übrigen Fahnen garnicht erwähnt werden) und ein Gericht, das dann den Gesamtzusammenhang des jeweiligen Vorfalls bewerten muss.

    Im übrigen finde ich es moralisch verwerflich, soetwas zu tun, aber nicht alles was man verwerflich findet muss auch verboten werden. Gerade die Community sollte sich daran erinnern, wie das ist, an der Unterseite einer restriktiven Gesetzgebung zu kleben.
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#16 Alexander_FAnonym
  • 08.09.2020, 16:34h
  • Antwort auf #15 von Alex
  • Ich stimme dir insofern zu, als dass wenn dann schon gleiches Recht für alle gelten muss und es immer noch besser ist, wenn man alle Fahnen zerstören darf als gar keine.
    Ich will lieber in einem Land leben, in dem man die Landesflagge verbrennen darf, es aber keiner tun will, weil es keinen Grund dazu gibt, als in einem Land, in dem man es nicht darf, dafür aber genug Gründe hätte, es zu wollen.

    Außerdem weiß man jetzt immerhin endgültig, woran man mit diesen Schießbudenfiguren ist. Sie haben es nun in alle Welt hinausgeschrien, was für riesige Arschlöcher sind, und das ist gemäß der Meinungsfreiheit ihr gutes Recht. Unser gutes Recht ist es dann eben auch, sie so zu nennen.
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