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US-Präsidentschaftswahl

Buttigieg wird Mitglied in Bidens Übergangsteam

Der Präsidentschaftskandidat der Demokraten bindet den einzigen schwulen Bewerber um das Präsidentenamt in sein Team ein, das nach einem möglichen Wahlsieg den Wechsel im Weißen Haus organisieren soll.


Pete Buttigieg will Joe Biden dazu verhelfen, 46. Präsident der Vereinigten Staaten zu werden (Bild: City of South Bend, Indiana)

Der frühere Präsidentschaftskandidat Pete Buttigieg ist Teil des "White House transition team" seines in den Vorwahlen siegreichen Parteifreundes Joe Biden. Das teilte die Biden-Kampagne am Samstag mit. Ein Übergangsteam bereitet traditionell den Regierungswechsel vom Zeitpunkt der Wahlen (3. November 2020) zur Amtseinführung des neugewählten Präsidenten (20. Januar 2021) vor.

Der 38-jährige Buttigieg, der frühere Bürgermeister einer 100.000-Einwohner-Stadt und Kriegsveteran, war bei dieser Wahl der einzige offen schwule Kandidat im Rennen. Nach einem Auftakterfolg Anfang Februar in Iowa fiel er aber schnell in der Wählergunst zurück – und beendete seine Kampagne Anfang März. Nur wenig später outete er sich als Biden-Unterstützer. Medien spekulieren seither, ob Biden Buttigieg bei einem Wahlsieg ein Ministeramt – etwa das Verteidigungsministerium – anbieten wird.

"Wir bereiten uns auf den Übergang inmitten einer globalen Gesundheitskrise und einer unter Druck stehenden Wirtschaft vor", erklärte Übergangsteamchef Ted Kaufman. "Dieser Übergang ist wie kein anderer zuvor. Und das Team soll Joe Biden vom ersten Tag an helfen, die dringlichen Herausforderungen zu meistern, vor denen unser Land steht."

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Buttigieg attackiert Trump

Buttigieg warb bereits in den letzten Wochen für die Wahl von Biden – unter anderem mit scharfen Attacken gegen den Amtsinhaber. Am Freitag trat er sogar in einem Interview des konservativen Meinungskanals "Fox News Channel" auf. Der Demokrat kritisierte scharf, dass der Präsident laut einem Bericht von "The Atlantic" gefallene US-Soldaten als "Verlierer" und "Trottel" bezeichnet haben soll. Buttigieg bezichtigte Trump in dem Interview wegen seiner Dementis der Lüge und erklärte: "Er muss uns alle für Trottel halten. Besonders unglaublich ist für mich, wie wenig Respekt er für die Intelligenz seiner eigenen Unterstützer hat." (dk)



#1 FinnAnonym
  • 07.09.2020, 15:18h
  • Das sind doch sehr gute Nachrichten.

    Biden ist ja als sehr homofreundlich bekannt und war als Vize unter Obama mit dafür verantwortlich, dass dieser homofreundlicher wurde.

    Da ist die Aufnahme von Buttigieg ins Team ein gutes Signal.
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#2 JohannbAnonym
  • 07.09.2020, 15:45h
  • Er scheint verstanden zu haben: nicht die Kritik an Donald T. bringt erfolg sondern das Aufzeigen, wie Donald T. seine eigene Wählerschaft missachtet bringt Erfolg.... Mich wundert, dass Donald's Republikaner nicht seinen Rücktritt fordern bei all den offensichtlichen Entgleisungen. Donald's Wähler haben es doch nicht mehr Alle......
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#3 KölnerAnonym
  • 07.09.2020, 19:59h
  • Antwort auf #2 von Johannb
  • Ja, das habe ich mich auch schon oft gefragt:
    die Republikaner waren nie meine Partei. Aber selbst die hatten doch gewisse Mindeststandards und haben sich an gewisse unausgesprochene Regeln gehalten.

    Aber die scheinen mittlerweile komplett am Boden zu liegen, dass sie hinter einem Mann stehen, der bei Frauen der Meinung ist "you have to grab em by the pussy", der offen zu doppelter Stimmabgabe aufruft, der andeutet das Wahlergebnis nicht zu akzeptieren, wenn er nicht gewinnt, der brutale Straftäter lobt, der so offensichtlich lügt, dass man es selbst ohne Faktencheck erkennt, etc.

    Wie gesagt:
    die Republikaner waren nie meine Partei, hatten aber gewissen Prinzipien. Dass die mal so tief sinken würden, hätte ich nicht geglaubt.

    Dagegen war selbst George Bush ein verantwortungsvoller, intelligenter, seriöser Präsident.
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#4 Ralph
  • 08.09.2020, 10:06h
  • Ich glaube, das Einzige, was Trump bei den Republikanern und bei erzkonservativen Wählern wirklich schaden kann, ist seine Verhöhnung gefallener US-Soldaten.
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