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Polizeibericht

Schwulenfeindliche Spuck-Attacke in Berlin

In Berlin-Moabit wurde ein 22-Jähriger am Montagabend von einem mutmaßlichen Nachbarn auf der Straße erst beleidigt und dann mit einer bespuckten Hand geschlagen.


Die Berliner Polizei macht anders als viele andere deutsche Polizeibehörden mögliche homo- oder transfeindliche Hintergründe von Straftaten gezielt publik (Bild: Sebastian Rittau / flickr)

Am Montagabend wurde ein Mann in Berlin-Moabit homosexuellenfeindlich beleidigt und geschlagen. Dies meldete die Polizei der Hauptstadt am Dienstagvormittag.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll der 22-Jährige gegen 19.15 Uhr an der Kreuzung Beusselstraße Ecke Zwinglistraße durch einen 39-jährigen Mann, der ihm zuvor gefolgt sein soll, homophob beleidigt worden sein. Anschließend soll der mutmaßliche Angreifer dem 22-Jährigen mit flacher und bespuckter Hand auf den Rücken geschlagen und seine Spucke auf dessen Jacke abgewischt haben.

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Der Tatverdächtige konnte flüchten

Nach Angaben des Angegriffenen soll es sich bei dem Tatverdächtigen, der vor dem Eintreffen der Polizei flüchtete, um einen Nachbarn von ihm handeln. Der für Hasskriminalität zuständige Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernahm die weiteren Ermittlungen. Nähere Angaben zum Angreifer wurden im Polizeibericht wie bei Erstmeldungen üblich nicht gemacht.

Die Berliner Polizei macht mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt in Polizeimeldungen publik und meldet diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in Berlin haben eigene Ansprechpartner für LGBTI. (pm/cw)