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Berlin

Mann in Motzstraße durch Stiche lebensgefährlich verletzt

Im Szeneviertel von Berlin kam es zu einem schwerwiegenden Zwischenfall – ein 38-Jähriger ringt um sein Leben.


Die Berliner Polizei informierte die Öffentlichkeit am Donnerstagvormittag über den Vorfall (Bild: Polizei Berlin / Youtube)

Ein 38-jähriger Mann ist am Mittwochvormittag gegen 10.45 Uhr nach Polizeiangaben durch Schnitte und Stiche lebensgefährlich im Schöneberger Szeneviertel verletzt worden. Das Opfer soll von einem 26-Jährigen gegen 10.45 Uhr in einer Bar in der Motzstraße mit einem Messer angegriffen worden sein. Ein 45-jähriger Zeuge soll eingegriffen und so den 26-Jährigen von der weiteren Tatausführung abgehalten haben. Der Tatverdächtige soll daraufhin versucht haben, den Zeugen zu schlagen.

Der 38-Jährige kam laut den Behörden mit lebensgefährlichen Schnitt- und Stichverletzungen in ein Krankenhaus. Alarmierte Polizeikräfte nahmen den Tatverdächtigen fest und brachten ihn in ein Gewahrsam. In diesem wurde er erkennungsdienstlich behandelt. Bei seiner Durchsuchung konnten unter anderem augenscheinliche Drogen und ein Handy aufgefunden werden, welches mutmaßlich aus einem Diebstahl stammt. Die weiteren Ermittlungen führt ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 4.

Die Motzstraße verläuft über rund anderthalb Kilometer vom Berliner Ortsteil Schöneberg am Nollendorfplatz über den Viktoria-Luise-Platz bis zum Prager Platz in Wilmersdorf. Hier befindet sich die größten Anhäufung von LGBTI-Szeneeinrichtungen in der Hauptstadt. Überregional bekannt ist das Lesbisch-schwule Stadtfest, das sogenannte "Motzstraßenfest". (pm/cw)