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Kommentare zu:
Provinzfarce: CDU kritisiert Familien-Logo als zu schwul


#1 gayflecktarnhoseProfil
  • 10.09.2020, 12:34hBremen
  • Hier zeigt die Regierung und die Politiker mal wieder ihr wahres Gesicht. Hass gegen schwule.
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#2 stephan
  • 10.09.2020, 12:50h
  • Machen wir uns doch nichts vor: Gleichgültig, was Spitzenpolitiker sagen und den Wandel in der Haltung propagieren, ich gehe davon aus, das Christdemokratische Stammtische immer noch über LGBTIs lachen und feixen ...
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#3 qwertzuiopüAnonym
#4 Prima4Anonym
#5 MoKiAnonym
  • 10.09.2020, 13:28h
  • "Ich habe nichts gegen Schwule, solange sie nicht sichtbar sind!"

    Das ist die Formel für die vermeintliche Toleranz konservativer Zeitgenossen im Jahre 2020.
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#6 PuhhhAnonym
  • 10.09.2020, 13:41h
  • Antwort auf #4 von Prima4
  • Natürlich zeigen hier nur diese 3 Politiker ihre homophobe Fratze.
    Nichtsdestoweniger erwartet man solche Reaktionen schlichtweg eher in den Reihen der Union, oder heutzutage vielmehr in den Reihen de AfD
    Warum wohl traut man Provinzpolitikern der CDU/CSU solche Geisteshaltung zu?
    Weil diese Geisteshaltung eben historisch genau der Grund waren, warum solche Birnen in die Union eingetreten sind.
    Dass sie sogar dort mittlerweile immer weniger dem Mainstream entsprechen, treibt sie in die Arme der AfD.
    Wäre gut wenn die Union bereit wäre auf solche Mitarbeiter zu verzichten.
    Ich glaube aber, dass das eher wie in der EKD mit Hasspastor Latzel läuft:
    Augen zu und durch und bloss nicht zuviele Ewiggestrige vergraulen.
    Deren Stimmen werden gebraucht.
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#7 RainbowLukeAnonym
  • 10.09.2020, 13:48h
  • Einfach nur Schade. Mal sehen ob auf der Facebook Seite der CDU Steinhagen der Shitstorm sie zum Umdenken bewegt
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#8 Prima4Anonym
#9 Alexander_FAnonym
  • 10.09.2020, 14:35h
  • Unser Hansel zeigt eben einmal wieder, welches Verständnis von Familie und Familienwerten in seinen Kreisen herrscht: kinderlose heterosexuelle Paare sind eine schützenswerte, selbstlose Keimzelle der Gesellschaft, während zwei Männer mit Kindern unfruchtbare, egoistische Hedonisten sind.
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#10 ursus
  • 10.09.2020, 14:50h
  • Antwort auf #5 von MoKi
  • "Ich habe nichts gegen Schwule, solange sie nicht sichtbar sind!"

    Und wenn man schon nicht verhindern kann, dass sie sichtbar werden, weil einem jetzt sogar schon einzelne Parteigenoss_innen ins rein heterosexuelle Weltbild grätschen, dann muss man wenigstens noch klarstellen, wer sich hier gefälligst hinten anzustellen hat.
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#11 Taemin
  • 10.09.2020, 15:28h
  • In welch glücklicher Lage die Christdemokraten dort sind! Es gibt keine AfD im Rat, so dass sie sich nicht nach rechts abgrenzen müssen und selbst den Platz am rechten Rand einnehmen können. Viele Parteifreunde dürften sie beneiden.
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#12 AdjacentAnonym
  • 10.09.2020, 16:20h
  • Warum sollte von "Herren mit Kind" eine falsche Symbolik ausgehen?!?
    Natürlich steckt hinter dieser Behauptung Homophobie, aber auch ich als heterosexueller Mann fühle mich dadurch angegriffen. Da klingt für mich schon wieder ein unterschwelliger Pädophilievorwurf durch. Wenn sich Menschen um Kinder kümmern, Verantwortung übernehmen und für sie einstehen dann finde ich das absolut unterstützenswert. Warum das Geschlecht dieser Menschen dabei eine Rolle spielen sollte ist mir absolut schleierhaft.
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#13 gayflecktarnhoseProfil
#14 GirlygirlEhemaliges Profil
  • 10.09.2020, 17:45h
  • Das Hauptargument von Gegnern der gleichgeschlechtlichen Ehe war/ist, dass zwei Frauen/Männer keine gemeinsamen Kinder kriegen können (unsere kinderlose, heterosexuelle und verheiratete Bundeskanzlerin wurde dabei vergessen) und daher "nichts nachhaltiges für die Gesellschaft beitrügen". Aber wenn gleichgeschlechtliche Paare dann doch Kinder haben, ist es dann auch nicht in Ordnung?
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#15 Alexander_FAnonym
  • 11.09.2020, 00:15h
  • Antwort auf #14 von Girlygirl
  • Darum geht es ja gar nicht, genauso wenig, wie es diejenigen, die alle Ausländer als Sozialschmarotzer sehen, interessiert, dass diese mehr Unternehmen gründen als Einheimische.
    Es geht darum, bestimmte Gruppen verbal aus der Gesellschaft auszuschließen und dafür einen Vorwand zu finden.
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#16 Alexander_FAnonym
  • 11.09.2020, 00:19h
  • Antwort auf #14 von Girlygirl
  • Zudem liegt der ganzen christlich-konservativen Rhetorik zu dieser Frage auch eine völlig überhöhte Idee von der Ehe als der sakralisierten Mann-Frau-Beziehung zugrunde, die völlig verkennt, was eine Ehe faktisch und juristisch ist, nämlich nichts weiter als ein zivilrechtlicher Vertrag. Um das zu vertuschen, ist kein Vorwand zu weit hergeholt.
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#17 DramaQueen24Ehemaliges Profil
  • 11.09.2020, 03:58h
  • Darf ich mal ganz bescheiden fragen, warum es immer ein Männerpaar ist, wenn Homosexualität dargestellt werden soll? Warum nicht ein Frauenpaar, oder ein Transpaar mal zur Abwechslung, obwohl ich nicht weiß, wie Letzteres dargestellt werden sollte?
    Und, wenn ich schon mal dabei bin zu fragen, liebe CDU: Warum sied Ihr und die Alternative für Dorfdeppen die Einzigen, die mit uns ein Problem habt?
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#18 DramaQueen24Ehemaliges Profil
#19 Homonklin_NZAnonym
  • 11.09.2020, 05:48h
  • Antwort auf #17 von DramaQueen24
  • Ich vermute mal, dass das zum einen damit zusammenhängt, dass in D-Schland Homosexualität von Männern stärker sichtbar ist, und auch über die Diskriminierung gegen männliche Schwule im Überhang berichtet wird. Dann werden Transidente wohl seltener für gleichzeitig homosexuell gehalten, und ja generell nur selten korrekt gelesen, häufig irgendwo zwischen 3 Stühlen verortet.
    Darstellen könnte man sie in den Trans*-Flaggenfarben, oder mit dem Symbol als Mittler, aber dann muss auch klar vermittelt sein, dass diese Farben und Zeichen allgemeingesellschaftlich bekannt sind. Oder etwa auch universell verstanden werden.
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#20 Homonklin_NZAnonym
  • 11.09.2020, 06:04h
  • Die "falsche Symbolik" besteht wohl eher im Kopf der "Christ"demokraten, weil die an ihre Kirchenschmutzfinken denken müssen, wenn sie Männer mit Kinderm sehen, und nicht an Väter.
    Da die Männer nicht in priesterlichem Ornat zu sehen sind, und sich das Thema des Logo um Familienfreundlichkeit dreht, ist der Einwand völlig unverständlich. Außerdem wurden wahrscheinlich in der Vergangenheit in Jahrzehnten immerzu Frau-Mann-Pärchen bevorzugt dargestellt, warum nicht die gesamte Familienpalette?.

    Man kann ja 2 Frauen mit Kind vorn stellen, oder ein Trans*Pärchen, ich finde, die Frau-Mann-Paare hatten vornan genug Auftritte in der näheren Vergangenheit.
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#21 Taemin
  • 11.09.2020, 09:33h
  • Antwort auf #14 von Girlygirl
  • Das ist doch das Schöne für unsere Feinde. Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Entweder schwule/lesbische Paare haben keine Kinder. Dann sind sie Schmarotzer, die nur per Eheschließung Vorteile erschleichen wollen, die ihnen wegen Kinderlosigkeit nicht zustehen (sog. Merkelismus), oder sie heiraten, um Kinder zu adoptieren zum Zweck, diese Kinder sexuell zu missbrauchen. Die Homos sind immer die Bösenbösenbösen.
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#22 zundermxeAnonym
  • 11.09.2020, 09:44h
  • Dieses Verhalten hat die gleiche Aussage und den selben Charakter wie die, die in Polen für Queer-freie Zonen sorgen wollen.
    Und natürlich geht das wegen seiner Schlüssigkeit im (Nicht-) Handeln mit dem Verhalten der bürgerlich-christlichen Politiker*innen auf Bundesebene völlig deckungsgleich einher. Die wenigen Ausnahmen in cdU/csU haben eher die Funktion des Feigenblatt und fallen in aller Regel durch lautes Schweigen auf, wenn es darum ginge mal unbequem zu sein und Farbe zu bekennen.
    Wer von uns die verharmlost oder sogar wählt ist mMn einfach nur, aus welchen Gründen auch immer, völlig betriebsblind und schlicht selbst schuld.

    Wir haben ja nichts gegen die, aber die sollen doch bitte dezent unsichtbar sein, demütig und im besten Fall dankbar, dass wir so tolerant sind.
    In diese Richtung lässt sich das Credo der Politik der cdU/csU bis heute beschreiben hinsichtlich Queers und ist somit auf einer identischen Linie mit den Amtskirchen.
    Das ist so unerträglich und verachtend für alle von uns, dass es mich immer wieder wundert, wenn dies scheinbar nicht alle von uns begreifen und benennen wollen.
    Der Gipfel der Hetze und Verleumdung ist dann, wenn in diesem Kontext der Schutz der Familie und das Thema Kindesmissbrauch von diesen christlichen Streiter*innen für Moral und Anstand gebracht werden. Mehr Diskriminierung, gewollte Ignoranz und Verachtung geht da kaum.

    Ja, es ist erstmal eine Provinzfarce.
    Doch leider steht diese Provinzfarce absolut symbolisch für die Politik der cdU/csU im Bund und für das, was wir von denen noch erwarten dürfen müssen.
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#23 gayflecktarnhoseProfil
#24 FalkAnonym
#25 GirlygirlEhemaliges Profil
  • 11.09.2020, 13:28h
  • Antwort auf #17 von DramaQueen24
  • Weil bei Homosexualität komischerweise vielen nur Schwule einfallen. Vor ein paar Jahren gab es mal eine "hart aber fair"-Sendung mit dem Titel "Papa, Papa, Kind, Homo-Ehe ohne Grenzen" (so oder so ähnlich). Auch da wurde komplett ignoriert, dass die überwiegende Mehrheit der "Homo-Eltern" in Deutschland aus zwei Frauen bestehen. Aber schwule Väter lösen bei homophoben Leuten mehr Panik aus als zwei Lesben. Der "Verführungsvorwurf" betrifft zwar so wohl Schwule als auch Lesben, aber der Pädophilen Verdacht fällt meistens nur auf Schwule. Ich bin fest davon überzeugt, dass ein Bild mit zwei weiblichen Piktogrammen mit Kind, weniger Aufregung verursacht hätte.
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#26 Taemin
  • 12.09.2020, 09:59h
  • Antwort auf #25 von Girlygirl
  • Und da sind wir schon bei Überlegungen, wie sich "Provokationen" gering halten oder ganz vermeiden lassen. Am Ende steht dann der Selbstvorwurf eines zusammengeprügelten schwulen Paares: "Hätten wir uns doch besser weniger erkennbar schwul verhalten.", weil der eine den anderen in der U-Bahn mal kurz gestreichelt hatte. Es ist richtig, dass solche Gedanken beim Piktogramm außen vor gelassen wurden (was natürlich nicht gegen eine Erweiterung auf ein weibliches Paar mit Kind spräche).

    Anm.: Mir ist klar, dass Du das nur dargelegt, aber nicht selbst empfohlen hast.
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#27 mmmmAnonym

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