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Kommentare zu:
Essen wird weiter schwul regiert


#1 Hoffnung auf WandelAnonym
  • 14.09.2020, 13:38h
  • Meine größte Hoffnung ist, dass die SPD endlich mal den Knall hört. Die haben in ihrer selbsternannten "Herzkammer" wieder mal im Landesdurchschnitt 7,1 Prozentpunkte verloren. Das ist ein wahrer Absturz.

    So langsam sollte der SPD doch mal dämmern, dass die endlich einiges ändern müssen.

    Aber wenn ich mir ansehe, dass die trotz versprochenem Kurswechsel dann doch wieder in einer Hinterzimmer-Entscheidung ausgerechnet Groko-Vizekanzler, Groko-Minister und einer der größten Groko-Befürworter Olaf Scholz zum Kanzlerkandidaten machen, glaube ich nicht, dass die sich wirklich ändern wollen.

    Das zeigt sich auch, wie die jetzt den Absturz in NRW schonzureden versuchen, was schon an Realitätsverlust grenzt.

    Siehe hier:

    SPD redet sich NRW-Debakel schön

    www.spiegel.de/politik/deutschland/nordrhein-westfalen-so-re
    agieren-die-parteien-auf-das-kommunalwahlergebnis-a-973d31bb
    -9eaa-4be5-92fd-89ee0bc5fa57


    Wirklich traurig, wie die SPD sich selbst ruiniert, weil sie unbelehrbar und stur an ihrem Kurs des Untergangs festhält.

    Ich habe noch ein letztes Fünkchen Hoffnung, aber wirklich dran glauben tue ich nicht mehr.
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#2 JasperAnonym
  • 14.09.2020, 17:07h
  • Die Hoffnung hatte ich auch mal. Denn eigentlich wäre eine sozialdemokratische Partei wichtig für Deutschland.

    Aber leider ist das halt die SPD nicht mehr. Die letzten Sozialdemokraten haben die SPD spätestens unter Gerhard Schröder, Peer Steinbrück, Wolfgang Clement & Co verlassen. Als unter SPD-Führung Hartz IV und Riester-Rente, Leiharbeit und Scheinselbständigkeit, Öffnung des Wohnungsmarkts für Heuschrecken und des Finanzmarkts für Hedgefonds, etc. beschlossen wurden.

    Entweder schafft die SPD doch noch die Rolle rückwärts oder sie sollen möglichst schnell Platz machen für echte Sozialdemokraten.
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#3 TimonAnonym
  • 14.09.2020, 19:13h
  • Ich gratuliere den Grünen zu den massiven Gewinnen.

    Das ist der Beleg, dass die Wähler es belohnen, wenn man sich um drängende Probleme wie Klimawandel, Mietpreis-Explosion, Verkehrs-Infarkt, etc. kümmert und wenn man sich auch um die Grundrechte von LGBTI kümmert.

    Deshalb haben die Grünen absolut verdient so massiv dazu gewonnen.
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#4 TimonAnonym
  • 14.09.2020, 19:22h
  • Antwort auf #1 von Hoffnung auf Wandel
  • Ich finde es auch traurig, das sagen zu müssen, aber ich habe die Hoffnung für die SPD aufgegeben.

    Ich hatte noch ein wenig Hoffnung bei Kevin Kühnert. Aber der hat wohl auch nur laut rum getönt, um persönliche Ziele zu erreichen und sobald er die Pöstchen bekommen hatte, ist er plötzlich ganz zahm und brav geworden und hat plötzlich nichts mehr zu kritisieren.

    Das ist kein Wandel und so wird das nichts mehr werden. Leider.
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#5 aberaberAnonym
  • 15.09.2020, 12:53h
  • Auch wenn Kufen schwul ist, das Elting-Viertel hier in Essen wurde in seiner ersten Amtszeit gentrifiziert - das heißt Luxus saniert.

    Die Menschen mussten dem Profit weichen!
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#6 YannickAnonym
#7 YannickAnonym
  • 15.09.2020, 14:37h
  • Antwort auf #3 von Timon
  • Bei den Wahlen hat man vor allem eines gesehen:

    Gerade in den Großstädten und gerade bei jüngeren Wählern waren die Grünen extrem erfolgreich und die Union und die SPD extrem schlecht.

    Das ist ein Problem, da die reine Demographie dafür sorgt, dass die alten Wähler immer weniger Einfluss haben und die jungen Wähler immer mehr.

    Daraus sollten Union und SPD ihre Schlüsse ziehen und sich endlich wandeln.

    Insbesondere im LGBTI-Bereich können gerade jüngere Wähler nicht mehr verstehen, warum da grundlos diskriminiert wird.

    Deshalb sollten Union und SPD sich endlich in dem Bereich bewegen:

    1. Ergänzung von Art. 3 GG um die Merkmale "sexuelle Identität" und "geschlechtliche Identität".

    2. Verbot von "Konversionstherapien für ALLE Altersklassen und nicht nur für manche. (Wie die SPD es ursprünglich gefordert hatte und wie es alle Experten nach wie vor fordern.)

    3. Reform des Abstammungsrechts.

    4. Reform der rechtlichen Situation Trans- und Intersexueller.

    5. Aktionsplan gegen Homo- und Transphobie.

    Wenn Union und SPD sich da nicht endlich bewegen, wird es irgendwann zu spät sein.

    Merke:
    Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.
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#8 aberaberAnonym
#9 Patroklos
#10 fleermmannekesAnonym
  • 16.09.2020, 04:03h
  • Irgendwo wurde ernsthaft behauptet, der milionenschwere Düsseldorfer Skandalrapper Farid Bang bräuchte ernsthaft Unterstützung bei seiner Resozialsierung...

    Mit Hass auf andere Mensche dicke Kohle machen und dann noch behaupten, solche Misanthropen, solche überbezahlten Stänkerer hätten die Hilfe der Gesellschaft nötig, ist für mich nicht mehr nachvollziehbar.

    Ich bin gebürtiger Düsseldorfer. Und ich möchte einfach mal nett, vielleicht sogar händchenhaltend, auf der Rheinpromenade spazieren gehen. Aktuell würde ich mich aber nicht dazu trauen.
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#11 PetterAnonym
  • 16.09.2020, 08:38h
  • Antwort auf #9 von Patroklos
  • Was zählt sind aber nicht Einzelwerte (noch dazu im Ruhrpott, wo die SPD traditionell stark ist, aber auch nachgelassen hat), sondern der Landesdurchschnitt und da haben die eben massiv verloren.

    Auch eine blinde Henne findet mal ein Korn, aber das sollte für die SPD kein Grund sein, sich weniger Sorgen zu machen.
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