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Kommentare zu:
Hausdurchsuchung wegen homofeindlichem Bibelvers


#1 PetterAnonym
  • 16.09.2020, 08:25h
  • "[...] wenn sie Gottes Willen nicht befolgen, werden sie nicht das ewige Leben, sondern die ewige Hölle erfahren müssen."

    Können die auch noch was anderes als immer nur Angst und Schrecken zu verbreiten? Anders kann deren "Glaube" wohl nicht funktionieren...

    Das ist also die angebliche "frohe Botschaft"?!
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#2 BePrideAnonym
#3 aberaberAnonym
#4 prokyAnonym
#5 Prima4Anonym
  • 16.09.2020, 09:27h
  • Wie kommen die Leute egtl immer auf den Trichter man hätte Bock die Ewigkeit mit denen zu verbringen?? Ich mein, das würde doch das ganze Himmel/Hölle Konzept über den Haufen werfen wenn ich dann im Himmel mit solchen Luftlutschern chillen muss....

    Und hölle?? Bitch, schaff mal an nem verkaufsoffenen Sonntag im Ikea und verzähl mir dann was von Hölle.... oO
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#6 LedErich
  • 16.09.2020, 09:38h
  • Letztlich hat sie natürlich recht. Warum soll sie aus dem frei erhältliche Buch nicht zitieren dürfen? Dann müsste man also die Bibel generell zensieren - auch in Gittesdiensten usw.. Ich selbst bin auch der Meinung, dass dies schlimme, volksverhetzende Textstellen sind. Andererseits können wir nach dem Holicaust nicht nehr einfach den Menschen ihren Glauben verbieten. Die Diskussion um Definition und Grenzen von Religionsfreiheit und Meinungsfreiheit werden nich heftig werden. Schon jetzt ist sie völlig entsachlicht. Die einen rufen "Religioten!", die anderen schimpfen "LGBT-Idioligen" zurück. Jeder fühlt sich im Recht und mindestens unverstanden.

    Diese Frau braucht vir allem viel offenen Widerspruch. Denn wer Meinung so deutlich äußert muss deutliche Gegenmeinung aushalten.

    Deprimieren tut mich allerdings auch sehr, dass diese Diskussionen noch immer geführt werden müssen. Hilft aber nix. Pluralismus und Demokratie sind halt anstrengend. n
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#7 PetterAnonym
  • 16.09.2020, 09:38h
  • Antwort auf #4 von proky
  • ....................
    [...] auch so was schönes wie Nächstenliebe und Vergebung.

    Kann man auch im 21. Jahrhundert gebrauchen weil es zeitlos ist
    ......................

    Nur, dass die solche Passagen immer ignorieren und stattdessen immer nur sowas mit "ewige Hölle", "Austilgen" anderer Menschen, etc. aussuchen.

    Aber selbst bei den ganzen Verboten picken die sich nur das raus, was in ihr Weltbild passt: Sachen wie das Verbot gemischtfasrige Kleidung zu tragen, sich nicht zu rasieren, Töchter in die Sklaverei zu verkaufen, keine Schalentiere zu essen, etc. ignorieren die.
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#8 PetterAnonym
#9 AEMR1948Anonym
  • 16.09.2020, 09:44h
  • Antwort auf #4 von proky
  • Ja, das ist das Problem mit der Bibel, auf der einen Seite Nächstenliebe, auf der anderen Seite Mord und Totschlag. Das Buch eignet sich halt nicht dazu, es wörtlich zu nehmen und alle Empfehlungen umzusetzen, ansonsten kommt man schnell mit dem Grundgesetz/Menschenrechten und Strafgesetzbuch in Konflikt. Deswegen haben die abendländischen Philosophen die Menschenrechte erdacht und den kategorischen Imperativ!
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#10 LunaAnonym
  • 16.09.2020, 09:47h
  • Hass ist kein Stück besser nur weil er religiös ist. Seinen Glauben als Waffe gegen Minderheit zu instrumentalisieren hat nichts mit Freiheit zu tun. Religionen brauchen Reformen
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#11 Ralph
  • 16.09.2020, 09:52h
  • "Mein Kampf" ist in Deutschland auch frei erhältlich. Dass verbrecherische Schriften im Handel jedermann/jederfrau frei zugänglich sind, ist kein Argument, aus ihnen stammende Mordaufrufe im öffentlichen Raum oder vom öffentlichen Raum aus sichtbar anzubringen. Ebenso wenig deckt die Religionsfreiheit die Missachtung der Menschenwürde und des Grundrechts auf Leben und körperliche Unversehrtheit.
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#12 Prima4Anonym
#13 StaffelbergblickAnonym
  • 16.09.2020, 10:30h
  • "Und einem Mann sollst du nicht beiliegen wie man einem Weib beiliegt: Greuel ist dies."
    Was sagt dieser Satz aus? Verbirgt sich in diesen Worten eine ganz andere Wahrheit? Verbirgt sich womöglich die Aufforderung eben nicht wie mit einem Weib, sondern eher mit einem Mann? Sprich nicht face-to-face, sondern Schwanz zu Arsch?? Weil dies dann auch besser geht??? Die etwas zurückhaltende "gepflegtere" Sprache war halt noch nicht an unsere klar verständliche Kommunikation angepaßt.
    Vielleicht sollten wir die neue Interpretation dieser Bibelverse unters Volk bringen???
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#14 ArtePProfil
  • 16.09.2020, 10:37hSchopfheim
  • Antwort auf #5 von Prima4
  • Der Papst klopft bei Petrus an die Himmelstüre. Petrus begrüßt ihn und lässt ihn eintreten. Bald darauf erhält der Papst sein erstes Abendessen ( Wurstbrot)
    Während er ißt , erhält er Einblick in die Hölle und sieht, wie dort Party gefeiert wird. Es gibt Hasenbraten, am nächsten Tag Steak und am übernächsten Wildschwein... Beim Papst besteht das Abendessen an drei Tagen aus Wurstbrot...,Er wundert sich und fragt Petrus, warum er immer nur Wurstbrot bekommt und die in der Hölle jeden Abend ein leckeres Essen???
    Petrus antwortet : Meinst Du, für Dich allein mach ich mir hier oben diese Mühe...
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#15 Prima4Anonym
#16 KaiJAnonym
#17 Ralph
  • 16.09.2020, 10:48h
  • Antwort auf #14 von ArteP
  • Ich kenn auch einen:

    Kommt ein Verstorbener in den Himmel. Dort wird er von einem Engel herumgeführt. Alle sind glücklich und zufrieden. Das Paradies, in dem Milch und Honig fließen. Am Ende ihrer Tour kommen die beiden zu einer Schlucht. Der neue Himmelsbewohner schaut hinab und sieht glühende Höllenfeuer, in denen Menschen schreckliche Qualen leiden. Entsetzt fragt er, was denn das zu bedeuten habe. Antwortet der Engel: "Versteht hier oben auch keiner, aber das sind die Katholiken, die wollen das so."
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#18 Sukram712Anonym
  • 16.09.2020, 11:23h
  • Es kommt m E darauf an, ob die betreffenden Bibelstellen besonders hervorgehoben und in den Vordergrund gerückt wurden, oder ob das ganze Restaurant mit der Bibel tapeziert wurde und das halt ein passt Zeilen aus hundeten sind.
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#19 mesonightAnonym
  • 16.09.2020, 12:29h
  • Ich fahre da fast jeden Tag vorbei und war im Sommer echt verärgert, ich finde es gut, dass man das erst nimmt.
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#20 GronkelAnonym
  • 16.09.2020, 13:41h
  • Eine Hausdurchsuchung? Wie soll denn die begründet werden? Da müsste ja jeder der an der Bibel oder den Koran festhält eine Hausdurchsuchung bekommen.
    Das Grundrecht auf die Unverletzlichkeit der privaten Räume gilt auch für Unbequeme und Idioten. Eine Schande für den Rechtsstaat.
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#21 das ging schnellAnonym
#22 GranteAnonym
  • 16.09.2020, 14:06h
  • Antwort auf #20 von Gronkel
  • Auch für dich offenbar wichtig zu wissen:
    Wenn du im stillen Kämmerlein selbstbewusste Schwule hasst, ist das deine Sache.
    Wenn aber du (oder diese Garköchin oder der Bremer Hassprediger) in der Öffentlichkeit zum Hass z. B. gegen selbstbewusste Schwule aufrufst, ist das eine andere Angelegenheit.
    Ich weiß natürlich, dass Religiöse so was immer anders sehen und rechtliche Sonderbehandlung für sich und ihre Kumpan*innen einfordern, aber solches Tun bleibt trotzdem strafwürdig.
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#23 AugenrollAnonym
  • 16.09.2020, 14:10h
  • Antwort auf #20 von Gronkel
  • "Eine Hausdurchsuchung? Wie soll denn die begründet werden?"
    "Eine Schande für den Rechtsstaat."

    OK, du gibst zu, die Begründung nicht zu kennen. Aber du hetzt gegen den Rechtsstaat, obwohl du gar nicht weißt, welche Begründung der Hausdurchsuchung zugrunde liegt. TOLL!!!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#24 FaktenAnonym
  • 16.09.2020, 14:21h
  • Antwort auf #20 von Gronkel
  • -"Das Grundrecht auf die Unverletzlichkeit der privaten Räume gilt auch für Unbequeme und Idioten. Eine Schande für den Rechtsstaat."

    Wieso legst du nahe, dass die privaten Räume durchsucht wurden? Eine Hausdurchsuchung kann die Wohnung oder die Geschäftsräume betreffen. Wenn die Wirtin in ihren Geschäftsräumen Parolen aushängt, wonach bestimmte Menschen "getilgt" werden sollten, macht die Staatsanwaltschaft natürlich eine Hausdurchsuchung in diesen Geschäftsräumen, damit sie Beweise vor Gericht hat. Sonst nimmt die Wirtin ihre Hasszitate einfach von der Wand und keiner kann beweisen, was für einen Hass sie da vorher verbreitet hat.
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#25 RreinNLAnonym
#26 GronkelAnonym
  • 16.09.2020, 15:20h
  • Antwort auf #24 von Fakten
  • "Sonst nimmt die Wirtin ihre Hasszitate einfach von der Wand und keiner kann beweisen, was für einen Hass sie da vorher verbreitet hat."

    Eine Beweisaufnahme und Dokumentation von möglichen Straftaten in öffentlich zugänglichen Räumen bedarf keiner Hausdurchsuchung. Zumal es sowieso Videos und Bilder von den ausgestellten Textstellen gibt.
    Natürlich wurden private Räumlichkeiten durchsucht und selbst wenn es nur das Büro und der Computer der Büroräume waren. Das Grundrecht auf Unverletzlichkeit der privaten Räume umfasst selbstverständlich auch diese.
    Und dieses Grundrecht ist als Schutzrecht eines jeden Bürgers gegenüber dem Staat absolut unverzichtbar. Gerade in einem Land das es im letzten Jahrhundert geschafft hat mit gleich zwei Diktaturen den Menschen riesiges Leid zuzufügen und den Bürgern mit jeder erdenklichen Methode zu unterdrücken, muss jede Hausdurchsuchung strengstens abgewägt werden.
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#27 FaktenAnonym
#28 FaktenAnonym
  • 16.09.2020, 15:32h
  • Antwort auf #26 von Gronkel
  • "Das Grundrecht auf Unverletzlichkeit der privaten Räume ..."

    Das gibt es nicht! Wer hier so eine Welle wegen der Grundrechte macht, sollte sie zumindest kennen. Es gibt lediglich ein Grundrecht auf Unverletzlichkeit der Wohnung. Und Geschäftsräume einschließlich Lager und Büro sind nun mal keine Wohnung.
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#29 ursus
  • 16.09.2020, 15:36h
  • Antwort auf #26 von Gronkel
  • Aus Diktaturen können wir allerdings nicht nur lernen, wie wichtig das Recht auf Privatsphäre ist, sondern auch, dass die öffentliche Hetze gegen Minderheiten mittelfristig schon mal in Gewalt, Mord, Pogrom oder Brennkammer enden kann. Wenn unser Rechtsstaat beides abwägt, dann zeigt das m. E. nur, dass er gelernt hat und funktioniert.
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#30 ursus
  • 16.09.2020, 15:43h
  • Antwort auf #28 von Fakten
  • Auch Grundrechte können eingeschränkt werden, wenn die Grundrechte anderer gefährdet sind.

    Dass Gronkel hier den Unterschied zwischen Privat- und Geschäftsräumen verwischt ist für mich weniger das Problem. Fragwürdig finde ich vielmehr, dass er den Verdacht auf Volksverhetzung zum Verdacht auf "Unbequemsein" verharmlost und dass er das Recht auf Privatsphäre absolut setzt, während ihm das Recht einer immer noch von täglicher Gewalt betroffenen ehemaligen Opfergruppe der Nazis auf Schutz vor öffentlicher Hetze keine Silbe wert ist.
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#31 aberaberAnonym
#32 das ging ja schnellAnonym
  • 16.09.2020, 19:54h
  • Antwort auf #31 von aberaber
  • in deinem originalkommentar schreibst du nur "diese leute", was generell auf religiöse referiert. ohne einschränkung.
    du wirst verstehen, dass dein letztes posting wie eine vernebelnde schutzbehauptung klingt. offenbar versuchst du hier, verständnis für die zu streuen, die LGBT*IQ an die existenz wollen. das gelingt dir nicht.
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#33 globoProfil
  • 16.09.2020, 20:58hBerlin
  • Die Bibelzitate zeigen auch, unterstelle sie sind richtig, was Religion anrichten kann. Insbesondere in der Vergangenheit, aber auch noch heute wurde und wird viel Unheil angerichtet.
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#34 TheDadProfil
  • 16.09.2020, 21:19hHannover
  • Antwort auf #5 von Prima4
  • ""Wie kommen die Leute egtl immer auf den Trichter man hätte Bock die Ewigkeit mit denen zu verbringen?? Ich mein, das würde doch das ganze Himmel/Hölle Konzept über den Haufen werfen wenn ich dann im Himmel mit solchen Luftlutschern chillen muss....""..

    Exakt mein erste Gedanke dazu..
    Danke dafür..
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#35 KirishimaAnonym
  • 17.09.2020, 02:38h
  • Die Bibel ist widersprüchlicher Mumpitz. Wer dieses Märchenbuch für bare Münze nimmt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren. Würde sie sich an jeden Quark aus der Bibel hält, dürfte die Frau nicht mal auf die Toilette gehen.
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#36 aberaberAnonym
#37 KaiJAnonym
#38 Ralph
#39 Kritiker_inEhemaliges Profil
#40 daVinci6667
  • 17.09.2020, 12:18h
  • Antwort auf #3 von aberaber
  • "Diese Leute verdienen unser Mitleid und keine Strafe."

    Genau Umgekehrt. Strafe und kein bisschen Mitleid!

    Erstens kann man die Bibel anders auslegen (wenn man denn nicht nur absichtlich Hass verbreiten will)

    und zweitens hat eine alte Oma leider viel mehr negative Wirkung auf ohnehin schon hasserfüllte Personen. Das gibt denen eine gewisse Legitimation.

    Solche Aktionen können einer labilen rechten Person noch die letzte Hemmschwelle nehmen Dich niederzuhauen wenn du mit deinem Mann auf dem Nachhauseweg bist!
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