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Völklinger Kreis

Evangelische Schulstiftung erhält Max-Spohr-Preis

Der Verband schwuler Führungskräfte würdigt in diesem Jahr eine evangelische Stiftung, die 32 Schulen betreibt.


Die Schulstiftung der evangelischen Landeskirche EKBO wird für ihren Einsatz für Diversity ausgezeichnet (Bild: Gays With Kids)

Zu Update springen: Drei weitere Preisträger genannt (17.08 Uhr)

Einer der diesjährigen Max-Spohr-Preise des Völklinger Kreises (VK) geht an die Evangelische Schulstiftung in der Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO). Das teilte der Bundesverband schwuler Führungskräfte und Selbständiger am Donnerstagmittag mit. Drei weitere Preisträger*innen sollen in Kürze bekannt gegeben werden. Die Auszeichnungen werden am Montag in der Gedenkhalle der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche verliehen.

Die feierliche Übergabe des Preises an die Schulstiftung erfolgt durch VK-Vorstandschef Matthias Weber. Bei der Preisverleihung werden auch die Berliner Regionalbischöfin Ulrike Trautwein und Schulstiftungs-Vorstand Frank Olie Grußworte halten.

Die Schulstfiftung betreibt 32 konfessionelle Schulen und 16 Horte in den Ländern Berlin und Brandenburg. Sie hat immer wieder mit Diversity-Aktionen für Schlagzeilen gesorgt. Letzte Woche stellte sie etwa die Schülerkampagne "Fürchtet euch nicht!" vor, mit der "für sichtbare sexuelle Vielfalt in Schule und Unterricht, mehr Aufklärung und Mitbestimmung" geworben werden soll (queer.de berichtete). Letztes Jahr sorgte die Stiftung für Schlagzeilen, als sie eine Umfrage veröffentlichte, nach der jede*r fünfte Schüler*in nicht heterosexuell sei (queer.de berichtete).

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Transphobie-Skandal bei evangelischer Schule Bremen

In Deutschland sind allerdings nicht alle evangelischen Schulen so LGBTI-freundlich: Erst vor wenigen Tagen geriet die Freie Evangelische Bekenntnisschule Bremen (FEBB) in die Schlagzeilen, weil Lehrer*innen einen Schüler wegen seiner Transsexualität über Monate gemobbt haben sollen (queer.de berichtete). Die Staatsanwaltschaft ermittelt deshalb gegen drei Lehrkräfte (queer.de berichtete).

Der Max-Spohr-Preis wird seit 2001 in der Regel alle zwei Jahre an Unternehmen vergeben, die sich durch vorbildliches Diversity Management für Vielfalt in der Arbeitswelt einsetzen. Bei der letzten Verleihung 2018 wurden die Siemens AG und die Landeshauptstadt Hannover ausgezeichnet (queer.de berichtete). Schirmfrau des Preises ist Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD). (cw)

 Update  17.08 Uhr: Weitere Preisträger bekanntgegeben

Am Nachmittag sind drei weitere Preisträger auf der max-spohr-preis.de genannt worden: Dabei handelt es sich um die NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf (Bereich öffentlicher Sektor), die bayerische Landeshauptstadt München (Bereich Nachhaltigkeit) und die Robert Bosch GmbH (Bereich privater Sektor).