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Kommentare zu:
Können queere Serienmörder*innen emanzipatorisch sein?


#1 WanndererAnonym
  • 22.09.2020, 11:20h
  • Danke für diesen sehr spannenden und informativen Beitrag.
    Meine Familie hat früher immer "Without A Trace- Spurlos verschwunden" geschaut und ich meine mich zu erinnern, dass es da auch eine hohe Dichte an Männern gab, die verschwunden Waren, weil sie mit ihrem Partner ein neues Leben anfangen wollten oder die auf Grund von Homophobie etc umgebracht worden waren. Dem könnte man vielelicht auch einmal nachgehen und schauen, wie realistisch das dargestellt wurde.
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#2 kazannAnonym
  • 22.09.2020, 16:04h
  • in der Serie "without a trace" gab es jedenfalls eine schwule Hochzeit wo sich das Paar bei der Zeremonie nicht Küsste, sondern nur Händchen halten durfte und sich seelenvoll in die Augen guggen. hat mich schon etwas irritiert und ob der Prüderie des amerikanischen Zielpublikums irgendwo auch amüsiert.
    es gab auch einen Fall einer ermordeten Trans Person, ein Jahrzehnte altes hatecrime an einem schwulen Baseballspieler dessen Partner dann zur Zeit der Serie Richter war und ein lesbisches Paar auch in den 40ern (oder 30er?) die von einer Brücke stürzten und dann das auto geborgen wird. sind die Fälle, die mir spontan einfallen.
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#3 WanndererAnonym
  • 22.09.2020, 16:17h
  • Antwort auf #2 von kazann
  • Ah cool, dass du dich erinnerst und danke für deine Antwort.
    Wie gesagt, ich habe das nie "aktiv" umgeschaut, sondern saß nur manchmal dabei. Vielleicht habe ich dann auch oft die queeren Folgen erwischt. Aber in meiner Erinnerung war es schon so, dass es da einige gab. Manchmal saß ich da und wusste innerlich, dass es um einen Homosexuellen gehen würde. Manchmal war es dann aber doch Unterschlagung von Firmengeldern oder was anderes. ;-)
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#4 MissDemeanoureAnonym
  • 22.09.2020, 18:20h
  • Nur leider wurde die Figur von Emily Prentiss, bei der vorgesehen war, sie als lesbisch zu porträtieren, wegen Bedenken des Senders heterosexuell. Für offen queere Hauptcharaktere reichte die "Offenheit" wohl nicht.
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#5 Ith_Anonym
  • 23.09.2020, 07:33h
  • " Vermutlich wird es viele Menschen geben, die diese Folge reflexhaft[!!!!!!!!!!!!!!] für transfeindlich halten[!!!!!!!!!!] ähnlich wie bei dem Spielfilm "Das Schweigen der Lämmer" (1991)."

    Ich liebe an dieser Formulierung hier besonders das Animalische, Primitive, Reflexhafte eben, das den Kritiker*innen von problematischen Darstellungen so ganz nebensächlich unterstellt / zugewiesen / angedichtet wird.

    Schließlich können niemals Empathie, Fühlen, gar Intellekt oder Intelligenz dahinterstehen, wenn Menschen beurteilen, dass eine Darstellung transfeindliche Narrative bestärkt, die noch heute regelmäßig zum Tod derjenigen führen, die später beim "Trans day of Remembrance" betrauert werden (sowie zahlreiche Weitere, von denen niemals zur Kenntnis gelangt, dass sie ermordet wurden oder trans gewesen sind).
    Wir wissen, wo der Feind ist, bzw. die Feind*in: Im Lager der linksgrünversifften SJWs.

    "Wenn die Serie jedoch vor allem cis Heterosexuelle als kranke Mörder darstellt, ist es nicht per se illegitim, auch trans Personen als krankhaft mordend darzustellen."

    Zuckersüß, solche Beurteilungen, vorgenommen von Menschen, die es nicht betrifft.
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#6 Ith_Anonym
  • 23.09.2020, 12:13h
  • Antwort auf #5 von Ith_
  • Ich mein, das Prinzip ist ja offenkundig dieses hier:

    - Filme und Serien bringen Menschen im Cistem über Jahre bei, dass Mann + "sich als Frau verkleiden" => tote Cis-Frauen
    - Gegendarstellungen, bei denen trans* als Normalität mit Menschen auf Augenhöhe vorkommt gleichzeitig nicht existent
    - gewisse britische Autorin, nennen wir sie R., lernt aus o.g. Filmen: Wo Mann sich als Frau verkleidet, sterben ganz viele Cis-Frauen; lernt ein anderes Bild von trans offenbar nie kennen
    - Autorin R. startet Hetz-Kampagne, die zur Einschränkung REALER Rechte von REAL existierenden, nicht mordenden trans Personen im betreffenden Herkunftsland führen und Verbesserungen REALER Rechte ebendieser realer Personen aktiv verhindern
    - selbe real existierende Personen waren gleichzeitig immer überdurchschnittlich von Hassverbrechen (einschließlich Mord), Armut, Ausgrenzung und resultierenden psychischen u sonstigen Belastungen betroffen, was sich durch o.g. Kampagne sicherlich nicht ändern wird
    - mangels realweltlicher Evidenz als Grundlage für Hetzkampagne schreibt R. Buch und ERFINDET betreffenden Mann, der sich als Frau verkleidet und Cis-Frauen umbringt, ein Prinzip, bei dem's sicherlich reiner Zufall ist, dass das in der Liste hier schonmal aufgetaucht ist, irgendwo

    => Cis-Menschen fühlen sich befleißigt, in Überschrift den Gedanken anzuregen, dass queere, also auch trans- Serienmörder*innen ja gar nicht unbedingt als problematisch zu erachten seien
    (aka, mindestens eine Person hatte diese geniale Idee, und mindestens eine entscheidende Person wird's wohl gegeben haben, die nichts dagegen einzuwenden hatte).

    Unterdessen Trans*-Menschen in GB: => Gehen wir heute vielleicht mal lieber wieder NICHT auf die Toilette...

    Ja, ich gebe zu, reflexhaft zusammengestellte Aufzählung von Dingen, die ganz bestimmt alle nix miteinander zu tun haben. Toiletten kommen im Artikel schließlich gar nicht vor.
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#7 Prima4Anonym
  • 23.09.2020, 12:51h
  • Antwort auf #5 von Ith_
  • Warte mal, wir reden von ner Krimiserie nach dem "Mord der Woche" Prinzip...

    Man darf Trans nicht als Opfer darstellen da damit transphobe Klischees bedient werden, man darf Trans aber auch nicht als Täter darstellen da damit transphobe Klischees bedient werden ?

    Hmmm... okay!
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