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Kommentare zu:
"Obwohl sich die Gesellschaft massiv verändert hat, hat sich der Fußball nicht weiterentwickelt"


#1 Peck_SEhemaliges Profil
  • 22.09.2020, 11:09h
  • Eine zweite Person, die keiner kennt, von der wir nur annehmen können, dass sie homosexuell und im Profifussball beheimatet ist, oder? Ich habs nicht so mit dem Glauben. Ich stehe auf Fakten.

    Vll mal bei den Profi-Frauen anrufen und Tipps holen, wie man ohne zu sich selbst und andere zu belügen, seinem Traum nachgehen kann. Wenn ich mich nicht irre, ist Rapinoe sogar offen lesbisch Weltmeisterin und Weltfussballerin geworden und hat obendrein noch die Eierstöcke, die rassistische und queerfeindliche Politik ihres Präsidenten öffentlich zu kritisieren. Ich bin mit sehr sicher, dass die Frau auch an ihrem Job hängt und Geld zum Überleben braucht.

    Ich verstehe den Gedanken nicht, wie anonymes Pseudoouting und das Beklagen hinlänglich bekannter Sachverhalte irgendetwas ändern soll.
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#2 AlterSackAnonym
  • 22.09.2020, 11:17h
  • Fussball scheint ja ein Ventil für die männliche Homosexualität zu sein, dort kann man ungeniert gut durchtrainierten Männern hinterherschauen und sie anfeuern.

    Aber WEEEEHHHHHEEEEE es stellt sich offiziell einer der angefeuerten als homosexuell heraus...

    Dann würde die eigene Fasade zu bröckeln beginnen...
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#3 FennekAnonym
  • 22.09.2020, 11:32h
  • Eigentlich müssten sich mehrere schwule Fußballer mannschaftsübergreifend zusammen tun und sich gemeinsam in einer gemeinsamen Aktion outen.

    Wenn man sieht, wie viele das sind und dass sie in jeder Mannschaft sind, dann ist das viel einfacher, als wenn es nur einer macht. Zumal solche Aktionen gemeinsam immer einfacher sind, aber in dem Fall ganz besonders.
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#4 gayflecktarnhoseProfil
  • 22.09.2020, 11:45hBremen
  • Im Deutschen Fußball ist es doch nichts besser.
    die Vereine tun gerade so als haben sie nichts
    gegen die Homosexuellen und zeigen Regenbogen-
    Flaggen.
    Interessant wäre mal zu wissen wie sie sich verhalten wenn sich ein Spieler outet. Ob sie sich
    dann immer noch LGBTI freundlich zeigen.
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#5 YannickAnonym
  • 22.09.2020, 12:07h
  • Die schwulen Spieler, die Angst vor den Folgen eines Coming-outs haben, vergessen immer, dass das Verheimlichen der eigenen Identität ja auch negative Konsequenzen hat.

    Sich ständig selbst verleugnen und ein verstecktes Leben führen zu müssen, verursacht auch psychischen Druck. Und die ständige Angst vor Enttarnung, das ständige Aufpassen, was man sagt und wie man sich verhält, verusacht Stress, der auch nicht ohne Folgen bleibt.

    Das alles zusammen führt langfristig zu psychischen oder gar körperlichen Problemen.

    Ist das wirklich besser als auch mal einen dummen Spruch zu hören? Da muss man doch als Erwachsener drüber stehen können. Die sollen sich mal ihre schwarzen Kollegen angucken, die den Nachteil (oder Vorteil) haben, ihre Hautfarbe nicht verstecken zu können.

    Die Mehrheit der Fans hat kein Problem mit der sexuellen Orientierung, der Hautfarbe, o.ä. Und die Minderheit an Schwachmaten, die damit Probleme hat, können und sollten einem egal sein. Von solchen Menschen will man gar nicht bejubelt werden. Es ist besser, für das, was man ist, gehasst zu werden, als für das, was man nicht ist, geliebt zu werden.
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#6 Carsten ACAnonym
  • 22.09.2020, 12:44h
  • Antwort auf #5 von Yannick
  • Das ist genau der Punkt, den ich auch nicht verstehe:
    warum legen schwule Fußballer so viel Wert darauf, von Faschos bejubelt zu werden?

    Der Mehrzahl der Fans wird das egal sein. Und manche werden vielleicht sogar froh sein, schwule Vorbilder zu haben, weil sie selbst schwul sind.

    Ja, die kleine Minderheit an Faschos, die es im Fußball erwiesenermaßen gibt, wird das ausnützen. Aber wieso legen schwule Fußballer so viel Wert darauf, von solchen Leuten bejubelt zu werden?

    Von den persönlichen Folgen auf die Psyche, die diese Selbstverleugnung mit sich zieht, mal ganz zu schweigen.
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#7 Prima4Anonym
  • 22.09.2020, 17:15h
  • Antwort auf #6 von Carsten AC
  • Ist nur eine Vermutung, aber... Fußball ist global also ist das Geld was sich damit verdienen lässt auch global, Katar und so. Geld fließt von oben nach unten, da werden Vereinsführung, Clubpräsidenten etc sicher darauf achten das Ihre Spieler keine potenzielle Gefährdung für diesen Geldfluss darstellen und mögliche Werbepartner abschrecken bzw Deals verkomplizieren... kann mir vorstellen dass dahingehend also schon Druck gemacht wird!
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